pre1

Marcel Winatschek

3 comments · TWEET THIS

Wer ich bin und was ich tue?

Mein Name ist Marcel Winatschek, ich bin 26 Jahre alt und liebe Käsekuchen. Im idyllischen Bayern als fernsehverzogener und generationsfrustrierter Denker geboren und aufgewachsen, lebe und arbeite ich heutzutage als Webdesigner, Pixelschubser und Nervensäge in Berlin, momentan noch bei der beliebten Digitalagentur aperto, bald aber vorwiegend als Freelancer. Allein. Ganz auf mich selbst gestellt. Eine gar gruselige und doch befreiende Vorstellung.

Ich bin der agierende, kreative und niemals müde Kopf hinter und einer der Autoren für AMY&PINK, dem traditionsreichen Online-Magazin über all das Große, das Schöne und das Seelenreiche, was die Menschheit bisher so erreicht hat. Dieses erstreckt sich zwar bisher größtenteils nur auf die Musik, die Kunst und das weibliche Geschlecht, aber dadurch bleibt mir persönlich wenigstens genügend Zeit, um mich in diese Lebensgenres auch detailliert hinein zu arbeiten.

Welche Hardware ich nutze?

Ich besitze zwar noch einen kleinen Mac mini aus dem Jahr 2005, der wunderschön wie nie zuvor meinen unter Zeitschriften und Büchern begrabenen Schreibtisch garniert, aber dennoch lebe ich quasi in einer satanischen Ehe mitsamt meinem 13-Zoll MacBook aus dem letzten Jahr. Mir war es schon immer wichtig ein einziges mobiles Gerät zu besitzen, das mein gesamtes Dasein digital bündelt – seien es meine geliebten Fotos, die mühselig zusammengetragene Musiksammlung oder die ein oder andere japanische Anime-Serie – und das ich gleichzeitig überall mit hin nehmen kann. Ins Café, zu Freunden oder auch einfach nur ins Bett, um schlimme Dinge damit anzustellen.

Was viele von euch schockieren wird, ist die Tatsache, dass ich kein iPhone besitze. Der blinde Hype darum hat mich anfangs so sehr abgeschreckt, dass ich es für lange Zeit als unmöglich betrachtete, mir jemals so ein Ding zu holen. Aber langsam finde ich Gefallen an der Idee, meine Finger auf diesem magischen Stück Technik herum huschen zu lassen. Vielleicht kaufe ich mir eins, wenn die neuen Geräte erscheinen. Momentan telefoniere und texte ich mit meinem LG Shine, lausche den Klängen von Bat For Lashes, Lykke Li und Yoko Kanno auf meinem blauen iPod nano und spiele liebend gern Abenteuer mit betrunkenen Klempnern, kleinen Königen und hyrulischen Schwertträgern auf meiner Nintendo Wii.

Welche Software?

Da ich schon immer ein Purist war, was jeden Millimeter von unnötig verbrauchten Bits und Bytes angeht, hasse ich jedes zusätzliches Programm, was mich in meiner seelischen Freiheit einengt und das nicht unbedingt benötigt wird. Diese Allergie muss ich wohl noch aus meiner im Nebel der Zeit verschwommenen Windows-Zeit mit mir herum schleppen, als jede Trial-Software einen merkbaren Geschwindigkeitsverlust bedeutete. Alles was ich nicht benötige wird sofort gelöscht. Selbst Standardprogramme, die mir im Weg stehen, werden rücksichtslos in den Papierkorb verfrachtet. Da kann Apple machen was es will.
Zum Browsen verwende ich daher Safari, das Versenden von Nachrichten geht mit Mail vonstatten und kommuniziert wird mit Adium, Skype und Twitterrific. Feed lese ich mit Vienna, Fotos sortiere ich mit iPhoto und Musik höre ich mit iTunes. Visuelle Gestaltung findet in Photoshop ihren Platz, Seiten schreibe ich mit Coda und Dateien an Freunde und Mitautoren übermittle ich per Dropbox – eine großartige Erfindung. Ansonsten darf iLife und iWork nicht vergessen werden, die mir das Leben enorm erleichtern, und mein geliebtes Transmission zum Herunterladen von ganz legalen Linux-Distributionen, die ich danach auch gerne wieder lösche.

Mein Traum-Setup?

Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem, was ich hier so vor mir habe. Mein MacBook ist schnell, mobil und sieht hübsch aus, hat alles in sich vereint was ich zum digitalen Leben benötige und ist der perfekte Begleiter in all meinen unstrukturierten Lebenslagen. Ich liebäugle zwar bereits mit dem Gedanken mir irgendwann vielleicht ein MacBook Pro zu kaufen und mir bei Achmed um die Ecke ein iPhone andrehen zu lassen, aber das ist noch Zukunftsmusik. Danke Steve Jobs, dass es dich gibt.

Marcel Winatschek im Web – Homepage | Twitter

{ 1 trackback }

{ 2 comments… read them below or add one }

Philipp

Tolles Interview. Interessant auch, dass sich unsere Softwarefavoriten 1:1 gleichen. Du hast nur “Things” vergessen ;)

Antworten

Andi Licious

Aloha,

och Marcel, wenn du das MacBook derzeit hast, wäre doch nur der Schritt zum Pro mit 17″, nicht spiegelndem Display und SSD sinnvoll. Vor allem als Coder. ;)

Cheers,
Andi

Antworten

Leave a Comment

Smilies gefällig?