Apple Bashing

Wo sind eigentlich die Blogs, die auch mal ein paar kritische Zeilen zum Thema Apple verfassen? Ich mein – Anlässe gibt’s ja genug.

Mir persönlich ging es zum Beispiel tierisch auf den Sack, dass mein MacBook Air Late 2010 angeblich kein PowerNap beherrscht, obwohl dem technisch doch eigentlich nichts im Wege stehen sollte. Wenn man sich durch die Foren wühlt, findet man sowas, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mir durch ein inoffizielles Firmware-Update meinen Rechner zu zerschießen.

Immerhin teilt Michael in seinem AZlog ab und zu mal kräftig aus, dennoch wünsche ich mir mehr kritische Berichterstattungen – nicht immer nur das einheitliches Gejuble sowie das Ausschmücken und Wiederkauen der üblichen Newsbeiträge.

Erzählt doch mal – was stört euch bei Apple derzeit am meisten? Schauen wir mal, was da zusammenkommt. Vielleicht reicht’s für einen netten Beitrag auf apfelquak.

Mattel Auto Race Handheld Game #1976

Mattel Auto Race Handheld Game #1976

STRIKE. Vor ein paar Tagen habe ich ja noch kurzen Prozess gemacht und mir diese Jugenderinnerung auf ebay ersteigert. Das einzige Exemplar fand sich für knapp 30 EUR in den USA – inklusive Versand. Da musste ich einfach zuschlagen. Heute steckte das gute alte Stück im Briefkasten. 36 Jahre später kann ich mich darüber amüsieren, was mir damals stundenlang Spaß bereitet hat. Retina? Pffff!

Kleiner Test

Kleiner Test

Generation C64 aufgepasst – Hilfe gesucht!

Ich brauche mal eure Hilfe. Genauer gesagt von denen, die mit C64 & Co. aufgewachsen sind. Irgendwann Anfang der 80er hatte ich mal ein Spiel, welches man auch als einen der Vorläufer des Gameboys bezeichnen kann. Es handelte sich um ein Rennspiel, bei dem man Fahrzeugen auf drei Spuren ausweichen musste. Kann allerdings auch sein, dass man sie überholen musste – bin mir nicht ganz sicher. Das Display war der Zeit entsprechend einfach. Orange LEDs und das war’s. Nix Retina und so. Die Steuerung bestand aus einem Button, den man nach links und rechts bewegen konnte. Die Geschwindigkeit erhöhte sich je nach Level.

Kennt das noch jemand? Weiß jemand wie das Spiel hieß? Vielleicht kann ich das irgendwo auf ebay noch auftreiben. Kindheitserinnerungen und so – ihr wisst Bescheid. Danke! Weiterlesen →

Bowers & Wilkins P3 – i can has bass?

Mit Kopfhörern ist das ja immer so eine Sache. Entweder sind sie klein und unauffällig – dann klingen sie meistens entsprechend. Nämlich gar nicht – mal vom kürzlich getesteten B&W C5 abgesehen. Letztere sind allerdings In-Ears und das ist auch nicht jedermanns Sache, denn viele empfinden es als ungewohnt, das Ohr so zuzuzimmern, dass man nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt. Und den “richtigen”, voluminösen Bass bekommen eh nur Kopfhörer zustande, die das Ohr komplett abdecken. Also alles, was nicht Stöpsel ist.

Stilberatung

Als alter Markenfetischist könnte man jetzt zu einem Exemplar greifen, welches uns Fußballstars, Celebrities und andere A- bis Z-Promies täglich im TV präsentieren – ihr wisst schon, dieses Teil, wo dieser promovierte Rapper Namensgeber war, aber mal ehrlich – das wäre doch albern. Schließlich hat man ja Stil. Und da kommt es sehr gelegen, dass die Jungs und Mädels von Bowers & Wilkins so nett waren, mir ihren neuen P3 zum Testen zu schicken.

Um gleich mal beim Thema Stil zu bleiben – der Kopfhörer passt wie zu erwarten perfekt zur Apple-Hardware. Auch an die Mädchen wurde gedacht – den Kopfhörer gibt es auch in Weiß. Passend zu iPhone oder iPad in der nicht-maskulinen Farbe.

Hehehe – der musste sein. Aber der Herr Lumma scheint auch so zu denken, sonst hätte er den Testbericht nicht seiner Angetrauten überlassen…

Brotdose mit Einlage

In der Verpackung schlummert eine weitere Verpackung – nämlich die passende Transportbox in der Größe einer Tupperdose, in welcher man üblicherweise sein Pausenbrot transportiert. Der (zusammengefaltete) Hörer passt wie zu erwarten perfekt in die Box und lässt sich so sicher transportieren.

Weiteres Zubehör: ein zweites Kabel ohne iPhone-Fernbedienung. Finde ich gut, diese Mannigfaltigkeit. Aber hey – wer hat schon kein iPhone? Trotzdem gut zu wissen, dass man das Kabel wechseln kann. Bei einem Kopfhörer dieser Preisklasse sicher eine Art Versicherung.

Die Steckverbindung findet sich unter den Ohrpolstern, die magnetisch befestigt sind. Ein Detail, welches auch aus Cupertino stammen könnte. Wobei man zum Wechseln der Stecker bei Apple in einen Store eiern müsste, weil die mit einem Spezialgewinde verschraubt wären, wetten?

Thema Tragekomfort & Frauen

Wenn der Lumma schon sein Eheweib zum Testen heranzieht, kann ich das schon lange. Meine Holde durfte ihr unabhängiges Urteil zum Thema Tragekomfort abgeben. Ein “oh, schön” von ihr gleicht der höchsten Kategorie, die solch ein Gadget erreichen kann. Ihre Meinung zum Klang werte ich nicht, da sie die Lautstärke nur so weit aufdreht, dass Grobi euch das Wort “leise” erklären kann.

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Warum das Surface Tablet kein Flop wird…

Mein Pendant aus der Schweiz philosophiert ja gerade darüber, warum das Surface Tablet von Microsoft ein Flop werden wird. Kurze Rede, langer Sinn: meines Erachtens wird es kein Flop, denn die Jungs aus Redmond haben Windows 8 absichtlich so verwurstelt, dass es nur auf derartiger Hardware einigermaßen bedienbar sein wird. Schon mal die Preview ausprobiert? Intuitiv ist anders. Auf einem herkömmlichen PC ist dieses OS kaum bedienbar. Die Gesten kann sich kein Normalsterblicher merken – und selbst wenn nützt es nichts, wenn sie nicht durchgängig anwendbar sind (siehe auch c’t 14/2012, Seite 84 ff.)

Gesetzt den Fall, dass die Preisgestaltung sich am iPad orientiert, könnte ich mir schon vorstellen, dass Ultra-, Note- oder was-auch-immer-books derbe Konkurrenz bekommen werden. Eingeleischte Mac-Fans wird man wohl schwerlich zum Wechsel bewegen können, aber ich glaube auch nicht, dass das die Absicht Microsofts ist.

Wo ich Christian allerdings recht gebe: etwas mit einem deratigen Brimborium zu präsentieren und dann weder einen Preis noch einen genauen Verfügbarkeitstermin zu nennen, ist uncool. Da hilft es auch nichts, wenn man Apples Geheimniskämerei und Keynote-Gehabe imitiert. Apropos imitiert – was Apple wohl zu dem Cover sagen wird? Mal davon abgesehen, dass dort eine Tastatur intigriert ist und man bei der Farbgestaltung den Kontrastregler auf Anschlag gesetzt hat, gleicht es dem Cover des iPads doch sehr.

Was meint ihr zu Surface? Top oder Flop?

Der Klout-Bonus für Apple Veteranen. Danke.

Finde ich ja total lieb und nett von euch, wenn ihr mich auf Klout ständig als einflussreichen Apple-Jünger anpreist. Vor ein paar Jahren (ist das schon sooo lange her?) hätte ich mich vielleicht auch nicht gewundert. Aber hey – der alte Sack, der nur noch sporadisch mal einen Blogpost raushaut und als neuestes Apple Gadget gerade mal eine schnödes iPhone 4S vorweisen kann, taugt doch nun wirklich nicht mehr als Vorzeigemodell in Sachen “ich kaufe alles, was im Apple Store auftaucht”.

Dabei habt ihr ja noch nicht mal gemerkt, dass ich das “ad.ventures of a macuser” aus dem Titel des Blogs genommen habe. Was allerdings auch höchste Zeit war, denn der Themenschwerpunkt liegt schon lange nicht mehr dort – man sagt mir nach, dass ich vermehrt und sinnfrei(?) über das Bloggen und das Blog blogge. Klingt komisch, ist auch manchmal so. Gebe ich zu. Aber ich blogge halt nun mal gerne, über das, was mir gerade in den Sinn kommt – so zum Beispiel über diesen Quatsch hier.

Apropos Quatsch – wie steht ihr eigentlich zu Klout? Der beliebteste Dienst ist das ja nicht gerade – alles was man darüber liest, lässt bröckelige und gelblich verfärbte Fußnägel dagegen völlig harmlos erscheinen.

ausgePLUSt

Nur so für’s Protokoll und zur allgemeinen Info, für den unwahrscheinlichen Fall, dass mich dort jemand sucht. Habe soeben erfolgreich mein Profil auf Google+ eliminiert. FizzzZZZZ. Es hat noch nicht mal weh getan. DIE haben mich zwar ausdrücklich davor gewarnt, dass dann auch wirklich alles weg ist, aber cool, wie ich nun mal bin, hat mich das völlig kalt gelassen. Nun ist’s passiert. Ob ich die knapp 3000 Einkreiselungen vermissen werde? Ich glaube nicht…

Spotify. Besser spät, als nie.

Ich bin ja derzeit ein wenig raus, was das aktuelle Geschehen im Netz angeht. Windows, Server, Virtualisierung und all der andere Kram nehmen derzeit viel Zeit in Anspruch. Auch nach Feierabend. Und irgendwann hat man dann auch keine Lust mehr, den Rechner aufzuklappen.

Dass Spotify nun auch in Deutschland verfügbar ist, hatte ich zwar noch mitbekommen, mich aber irgendwie nie richtig mit beschäftigt. Dabei ist es DIE geniale und kostengünstigste Lösung, wie ich auf all meiner Hardware meine Musik synchron und aktuell halten kann. Ob nun MacBook Air, iPhone, Apple TV oder auch dem ThinkPad – den Spotify Client installiert und los geht’s. Die Premium Version für schlanke 10 Euro im Monat. Da kann man nicht meckern. Habe ich locker für Downloads auf Amazon und iTunes ausgegeben.

Mit der Auswahl komme ich gut klar. Rammstein und Metallica gibt’s zwar nicht, dafür darf man die Charts rauf und runter nudeln. Wahrscheinlich bin ich wieder mal der Letzte, der auf den Trichter kommt. Ihr seid sicher auch dabei – wenn ich meine Facebook-Freunde anzeigen lasse, die bereits Spotify nutzen oder zumindest installiert haben, sieht das fast so aus.

Muss man jetzt ein schlechtes Gewissen haben, dass die Künstler dabei nur Bruchstücke von Cents dafür bekommen, dass ich mit diesem Dienst ihre Musik konsumiere? Ich könnte ja hoch und heilig versprechen, dass ich die CD kaufe, wenn mir das Werk auf Dauer zusagt, aber das glaubt mir ja keiner…

So, mein lieber TomTom – das war jetzt massenkompatibler Content. Speziell und extra für dich.

Praxishandbuch VMware vSphere 5

Ich kann mich noch gut an mein erstes Buch von O’Reilly erinnern. Auf einer AIX-Schulung haben wir damals UNIX System Administration von Æleen Frisch ausgehändigt bekommen. Das Buch mit dem Gürteltier ist ein absoluter Klassiker, und ich habe es damals auf der Heimfahrt von der Schulung während der Zugfahrt nahezu verschlungen. Seitdem sind mir die Bücher aus diesem Verlag hoch und heilig, man kann sie sozusagen blind kaufen, ohne ein großes Risiko einzugehen.

Wie ihr sicher gelesen habt, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit dem Thema Virtualisierung. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass mir der O’Reilly Verlag freundlicherweise das Praxishandbuch VMware vSphere 5 von Ralph Göpel als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Danke noch mal dafür.

Der Autor ist nicht nur VMware Certified Professional, sondern weiß auch, von was er schreibt – so der erste Eindruck beim Lesen des Buches. Da komme ich mir als bisheriger Hobby-Virtualisierer, der mal seinen Mac mit Parallels und VMware Fusion gequält hat, schon so vor, als hätte ich gehörigen Nachholbedarf. Ok, alte NT-Maschinen habe ich auch schon auf einen VMware Server migriert, aber damit es auch schon auf. Zumindest hätte mein Wissen nicht dazu gereicht, um eine ordentliche vSphere-Installation auf die Beine zu stellen. Das hat bei uns in der Firma ein Dienstleister übernommen. Dank des Buches wusste ich zumindest so ungefähr, was der da anstellt. Das ist doch schon mal was.

Aber auch wenn ich den Einrichtungspart nun elegant umschifft habe, bin ich mir sicher, dass das Buch im Alltagseinsatz ziemlich hilfreich sein wird. Wenn man so allein vor dem schwarzen Klotz f.k.a. Server steht, ist es schon beruhigend zu wissen, dass man mal wo nachschlagen kann, wenn man Fragezeichen auf der Stirn stehen hat. Google ist auch nicht immer das Wahre, bei komplexen Themen, wie diesem schon gar nicht. Und ewig den Dienstleister anrufen, wenn es mal hakt, kann auch nicht auf Dauer die Lösung sein. Selbiger hat übrigens auch mal einen Blick in das Buch geworfen, als es um die Konfiguration der physischen NICs ging und das Werk für sehr gut befunden.

Um mal wieder auf meine Vorliebe nach O’Reilly Büchern zurückzukommen – dem Buch fehlt inhaltlich und qualitativ nichts. Es behandelt zuerst ein wenig graue Theorie, erklärt dann die Bestandteile von vSphere, den Hypervisor und die Erstellung virtueller Maschinen. Weiter geht’s mit der Konfiguration des ESXi Servers und des Netzwerks sowie der Storages. Mein Lieblingsfeature der Virtualisierung, die Snapshots, kommen auch nicht zu kurz. Snapshots sind so ziemlich die genialste Erfindung, seit Bits aneinander gereiht werden. Endlich kann ich ohne Panikattacken am Server rumkonfigurieren. Wenn’s nicht klappt, muss der letzte funktionierende Snapshot herhalten. Hach…

Das nächste Thema, die Kommandozeile – um die ich aber erst mal einen großen Bogen machen werde, solange es alles läuft, wie es derzeit der Fall ist. Weiterer Lesestoff, der für mich interessant ist, behandelt den vCenter Server, die Arbeit mit dem Converter sowie die Datensicherung und -wiederherstellung. Für Letzteres nutzen wir Veeam. Auch das Produkt wird erwähnt, aber leider nicht näher behandelt. Man kann nicht alles haben. Insgesamt aber ein gewohnt sehr gutes Buch, wie ich es von diesem Verlag gewöhnt bin. Wäre das hier eine Amazon-Kritik, würde ich fünf Sterne geben.

Als Nächstes darf ich mich in Exchange Server 2010 einarbeiten. Dummerweise hat der O’Reilly-Verlag da nichts im Angebot…

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