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“The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.” - STEVE JOBS, 1955 - 2011

Anscheinend bin ich doch kein Fanboy…

…denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich die hochoffizielle, autorisierte und allseits gepriesene Steve Jobs Biografie ähnlich spannend finde, wie den zweiten Band von “Lineare Algebra” aus der Sekundarstufe II.

Nachdem ich mich nun bis zur Hälfte des Buches vorgekämpft habe und genau Bescheid weiß, wie Steves Verhältnis zu all seinen Frauen inklusive Schwester und Tochter gewesen ist (wollte ich das eigentlich wissen? Neee…), frage ich mich, ob es nicht ausreichend gewesen wäre, mit dem Konsum der Erfolgsgeschichte und der iWoz-Bio die Fanboy-Qualifikation auf einem der unteren Level abzuschließen. In jenem Werk wurde ich übrigens schon bestens auf den Inhalt der Biografie vorbereitet – um nicht sagen: hat der Autor dort abgeschrieben? Wie dem auch sei – ich bereue, keine digitale Version gekauft zu haben. Denn dafür musste wenigstens kein Holz sterben.

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21 Reaktionen zu „Anscheinend bin ich doch kein Fanboy…

  1. nic

    Hi Martin
    Wer sich mit Apple/Jobs seit Jahren beschäftigt, kommt hier bestimmt nicht auf seine Kosten. Wobei die eine oder andere “Enthüllung” für mich doch neu war oder aber bislang Geglaubtes anders dargestellt wird.
    Für die restlichen LeserInnen (ob Apple-geneigt oder nicht) durchaus lesenswert; unter der Voraussetzung, man kann etwas mit der Materie und der Person Steve Jobs was anfangen.

    Was die engl. Originalausgabe anbelangt, so habe ich mir sagen lassen, dass es bei gewissen Textpassagen/Sequenzen Unterschiede gibt, die nicht ausser Acht gelassen werden dürfen – also habe ich mir die engl. Version auch besorgt; und versuche nun, mich in den nächsten Tagen da durch zu kämpfen.

    So oder so. Es bleibt die erste und offizielle Biografie über Jobs.

    Grüsse aus dem “Heidi-Land”, nic

  2. Vielleicht hast Du Dir auch zuviel versprochen? Knallharte Enthüllungsstorys findet man doch nur in der Bild:)!

    Ich find das Buch recht interessant und empfinde mich selbst nicht als Applefanboy. Das Buch über Google hat mich auch interessiert und ich habe es recht schnell durchgelesen gehabt.

    Vielleicht ist mein Hintergrund auch ein anderer. Die Person Steve Jobs habe ich nur bis zu einem gewissen Mass zu seinen Lebzeiten verfolgt, vielleicht war das bei Dir ein höheres Mass?! Sodass Du nun eben keine neue Informationen aus dem Buch extrahieren kannst… Extrahieren? Wer redet denn so?

    Regards
    Jeanot Bruchmann

    • ad

      Vielleicht hast Du Dir auch zuviel versprochen? Knallharte Enthüllungsstorys findet man doch nur in der Bild:)!

      Das mag sein. Immerhin weiß ich jetzt, dass Steve anfangs stank wie ein Wiesel. Ist doch auch was. :hehehe:

      • Bin in Kapitel 23 hängengeblieben und das war bis jetzt auch das einzige, was ich aus dem Buch rausgenommen habe. Werde wahrscheinlich das Ende noch irgendwann anfangen und mir nie wieder eine Biographie kaufen, wenn die alle so sind.

        Habe mir aus Spaß vor ein paar Tagen Perry Rhodan im Kindle zugelegt. Da bin ich fast schon durch. Mit dem ersten Band. :)

  3. Habe das Buch zu Weihnachten bekommen und es liegt immernoch da ohne ein Wort gelesen zu haben. Ich habe mich wirklich sehr gefreut darüber und ich denke es ist bestimmt spannend. Leider lehne ich Bücher grundsätzlich ab, habe als Kind, Jugendlicher und jetzt als Erwachsener nie gelesen, finde es selbst als Zeitverschwendung, von der ich als Vater eh kaum habe. Ist bestimmt ein gutes Buch aber es wird verstauben.

    • ad

      Dann hast du wahrscheinlich noch nie ein gutes Buch gelesen. Das tut mir leid – für dich. ;)

  4. Ich muss dir Recht geben, die Biographie ist einfach nicht spannend geschrieben. Das ist jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich, aber es ist doch extrem trockener Stoff…

  5. Inhalt ok, aber es ist so langweilig geschrieben….
    Fand es unerträglich dröge…
    Auch einfach nicht gut geschrieben

  6. Mann, Martin: Das Buch wurde doch auch nicht für die Apple Fanboys geschrieben, sondern für Steves Kiddies, damit die nachlesen können, was für tolle Sachen der Daddy gemacht hat!

    Und ein kleines bißchen, um Geld zu scheffeln…

  7. Daniel

    Geht mir ähnlich. Man muss sich regelrecht dazu zwingen das Buch zu lesen. Ich hab’s bis Seite 250 geschafft und habe mir eigentlich geschworen das Buch zu Ende zu lesen… Naja, mal sehen.

  8. Ich bin froh, das Buch nicht geschenkt bekommen zu haben :) Hätte ich wahrscheinlich genauso wenig gelesen … wie andere zur Zeit. Die Kurzgeschichten (zum Thema) kommen für mich ab und zu aus den Netz. Das reicht.

  9. Seit wann ist es eigentlich so dermaßen in Mode gekommen Mathe uncool zu finden? ;)

  10. Tatsächlich interessiert mich das Buch so wenig, dass ich bisher nicht mal daran gedacht habe es mir überhaupt zu kaufen. Ich benutze Apple Hard- und Software sehr gerne und Steve Jobs hat sicherlich eine Menge Innovation in die Welt gebracht und es ist traurig, dass er so früh gestorben ist. Aber: Warum sollte ich mir das jetzt durchlesen? Ich habe ein kleines Problem mit Personenkulten (Ob das wohl der korrekte Plural ist?) in jeglicher Form. Das hört auch bei Herrn Jobs nicht auf.

  11. Benne

    Den Anfang fand ich sterbenslangweilig, als er dann wieder bei Apple eingestiegen ist wurde es aber richtig gut. Grade so die Entwicklung vom iPhone fand ich sehr spannend.

    • Keff2k

      Da muss ich Benne zustimmen. Der erste Teil des Buches ist ziemlich harzig.
      Aber es lohnt sich durchzuhalten, denn gegen Ende wird’s immer besser… go for it Ad :-)

      Inhaltlich überrascht das Buch eigentlich nur wenig, zumal bisher nicht bekanntes so oder so schon in den Medien rauf- und runtergekaut wurde.

      Aber die unzähligen Sequenzen, in welchen Steve’s Wegbegleiter von seiner Persönlichkeit, seiner Art zu Arbeiten, seiner ausgeprägten Versessenheit für’s Detail, seiner Leidenschaft und seinem “schwierigen” Charakter erzählen, machen für mich das Teil trotz aller Schwerfälligkeit lesenswert.

  12. Ich habe zu dem Buch eine geteilte Meinung.
    Einerseits finde ich es interessant, weil man gelegentlich auch etwas über die Anfänge vom Heimcomputer erfährt Ende der 70er und Anfang der 80 er Jahre.
    Andererseits ist die Übersetzung wirklich sehr schlecht (siehe auch hier: Deutsche Übersetzung der Jobs-Biographie: Übersetzer-Verband übt Kritik http://www.maclife.de/panorama.....ebt-kritik), man erfährt was man vielleicht eh schon wusste oder nie wirklich wissen wollte und zum Ende hin wird mir das Buch ein wenig zu pathetisch.

    Zudem wird auch aus dem Buch klar, dass Jobs vielleicht der Antreiber war, aber ohne viele andere kluge Köpfe, nie so weit gekommen wäre. Er alleine hätte Apple nie so weit bringen können, wie es ja so fort dargestellt wird.

  13. Am besten ist wirklich der Teil mit Apple, von solche Story immer gerne mehr!

  14. Ich bin nach wie vor gespannt darauf, die Biografie zu lesen (seit Weihnachten wartet sie darauf). Habe vor Jahren schon diese Quasi-Bio “Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens” gelesen, von daher bin ich schon gespannt, ob es noch etwas neues zu erfahren gilt.

    Es ist wohl eher so, dass sich Biografien zumeist schwerer lesen als anderes – ob nun Steve Jobs oder der Alte Fritz das Objekt der Betrachtung ist – nicht wahr?

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