Blogs sind tot. Neee, Moment. Das war mal. Derzeit total der Hype – ihr habt es nur vielleicht noch nicht gemerkt – dient das persönliche Blog wieder dem Zweck, den es ursprünglich mal gehabt hat.

So schreibt Manuela, deren Wege im Netz ich nun schon fast so lange verfolge, wie ich selbst dort unterwegs bin, folgende Zeilen:

Ich habe wieder Lust zu schreiben. Es gibt so viele verschiedene Bereiche, die sich tagtäglich auftun, so viele Themen, die festgehalten werden wollen. Schreiben für mich. Als Gedankenstütze, als Erinnerung, als Sammelmappe, als Sieb.

Falls es euch nicht aufgefallen ist – im Gegensatz zu früher™ nutze ich dieses Blog mittlerweile mehr und mehr dazu, Fragestellungen an die Leser zu richten oder persönliche Belange zur Diskussion zu stellen. Und genau aus dem Grund werde ich einem weiteren Trend, der derzeit in Mode ist, niemals folgen können. Die Kommentarfunktion ist ein elementarer Bestandteil des Blogs, und ich werde den Teufel tun, diese auf Twitter und/oder Facebook auszulagern. Denn nicht selten beobachte ich, dass durch die Diskussion zu meinem Geschreibsel auch andere Leser profitieren. Auch geraume Zeit später, wenn die Besucher via Google & Co. eintrudeln.

Für andere…

“Meeeh, Egoist. Den lese ich jetzt nicht mehr. Raus aus meinem Feedleser.” – Ja, nee. So ist es ja nun nicht. Ich wollte nur deutlich machen, dass die Prioritäten nun ein wenig anders liegen. Wer damit nicht leben kann – da kann ich mit leben. Die Zeiten, in denen ich Blogcharts und Zugriffszahlen für wichtig empfunden habe, sind vorbei. Man(n) wird älter und reifer. Überlassen wir, die alten Säcke der Bloggeria, das Feld dem Nachwuchs. Zumindest, wenn es um all das Profilierungsgehabe geht.

Bloggin’ like it’s 2005?

Früher war alles anders. Damals gab es aber auch kein Facebook und auch kein Twitter. In wie weit hat euch die Entwicklung des Netzes beeinflusst? Bloggt ihr immer noch wie damals oder habt ihr euch ähnlich “angepasst” wie ich?

 
  • http://www.neunzehn82.de Christian

    Bei dir ist ja mal mehr mal weniger los auf dem Blog. :) Das liegt bei dir, genau wie bei mir, sicher einfach an der Motivation und der Zeit. Ich blogge eigentlich immer noch über die gleichen Dinge wie früher. Über meine Hobbies. Die haben sich nur teilweise etwas verändert.

    • http://www.admartinator.de ad

      2011 hat bei mir das Real-Life Priorität gehabt oder besser gesagt – es hat sich die Priorität genommen. Hätte gern mehr gebloggt – ging aber nicht.

  • Nadine

    Ich pass das Internet an :D

  • http://dennis-wisnia.de/wordpress/ Dennis Wisnia

    Gott sei dank, Kommentare gehören genauso zu Blogs wie RSS Reader. Nein, sowas wird niemals ersetzt und das gehört einfach alles zusammen.

    Danke, dass du nicht so komplett bescheuert bist und dem Trend folgst.

    Blogge übrigens immer noch genauso wie vor paar Jahren.

  • http://toughsports.de Stefan

    Bloggen wie früher als “apfelnase” ist für mich durch. Die Interessen haben sich geändert und so nutze ich meinem Mac nur noch für die Verwaltung und Entwicklung meiner Bilder.

    WordPress nutze ich dennoch aktuell, und so blogge ich in Bildern, statt mit Worten. Aber es macht mehr Spaß, den Inhalt zu erstellen =)

    • http://www.admartinator.de ad

      Die Zeiten, in denen man als Mac-Blogger noch als Exot galt, sind ja nun auch vorbei. Ich hab den Eindruck, es gibt mittlerweile mehr Mac- als Windows-Blogs. Insofern muss man sich verändern.

      Vielleicht auch ein Grund, wieso Apfelquak nicht mehr läuft… :(

      • http://www.neunzehn82.de Christian

        Oh ja, dem stimme ich zu. Wobei die Blogs eh alle von einander abschreiben. Aber Hilfestellungen zu Problem oder so kommt da ganz wenig.
        Und immer nur Produktvorstellungen die man von den Herstellern bekommen hat, kann auf Dauer doch auch kein Spaß machen.

      • http://www.aptgetupdate.de Oliver

        Es gibt Windowsblogs?

  • Thomas Sausen

    Jetzt muss ich mich outen. Fast auf den Tag genau vor 2 Jahren gab ich meine Studiums-Abschlussarbeit ab. Thema war “Blogging und Microblogging als innovative Kommunikationswerkzeuge für Unternehmen”… fast 100 Seiten lies ich mich damals über Blogs und Twitter aus, primär aus Unternehmenssicht. Ich lobte den direkten Weg bzw. die direkte Kommunikation mit den Kunden und mahnte, dass Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter/Blogger authentisch sein müssten. Ich selber hatte bisher aber keinen eigenen Blog.

    Ich recherchierte damals viel. Ich arbeitete bei einem Web 2.0-Forschungsprojekt oder bloggte für andere. Und natürlich konsumierte ich viele Blogs. Fand es faszinierend. Ich twittere jetzt auch seit meiner Abschlussarbeit, mit privaten Blogs fing ich aber nie an. Letztes Jahr wollte ich immer, nur da hatte ich schon das Gefühl, dass die Diskussionen eher bei Twitter/Facebook abgehen. Irgendwie kam ich dann auch nie dazu und dachte für mich “ach, der Zug ist abgefahren.”

    Stand heute ist, dass ich derzeit an drei Blogs arbeite:

    - Ein Blog, der eher privater Natur ist. Also von den Themen. Gehe da auf meine Hobbys ein, präsentiere Zeichnungen, schreibe so was mich gerade bewegt. So, wie Du es jetzt auch vor hast… außer Zeichnungen… oder zeichnest Du auf einmal, Martin?

    - Nächste Woche melde ich ein neues Gewerbe an, also gibt es dazu auch eine Website und nach langen überlegen, auch Blog. Da wird es dann eher um Kundenprojekte, HTML/CSS, Webtrends und so gehen.. halt passend zum Job ;)

    - Weiterhin geht eine Website von einer alten Comicserie von mir wieder online. Alle Folgen, unverändert und eben auch Blogteil. Dort blogge ich dann primär über Entstehungsgeschichte der Comics oder Sachen, die die Serie im Allgemeinen betrifft.

    Drei Blogs zu starten… bisserl gegen den Trend, was? Ich setze noch einen drauf und werde wohl auch die Kommentarfunktionen zulassen. Ist ein Punkt, worüber ich lange nachgedacht habe. Ok, da mein Zeugs unbekannt ist, gibt es eh Anfangs keine Kommentare. Warum ich die Funktion aber einbaue ist recht simpel: Mein Server. Viele Leser können, von den Diskussionen profitieren. Ich lese doch auch noch von interessanten alten Artikeln die Kommentare durch. Außerdem sind diese Kommentare direkter.. halt direkt unter dem Artikel. Bei Facebook diskutieren Leute über einen geteilten Link. Was ist wenn Facebook abgeschaltet wird? Oder wegen Datenpannen oder Skandalen die große Facebook-Flucht entsteht? Dann waren die ganzen schönen Diskussionen für die Katz.

    Ich finde also Deinen Weg richtig und mich wirst Du als Leser nicht verlieren. Fand den thematischen Übergang bei Dir eh sehr fließend. Und ganz ohne Macs wird es hier ja nie sein.

    • http://www.admartinator.de ad

      Fließende Übergänge sind ja auch “normal”. So wie im richtigen Leben auch.

      Wie du schon sagst – die Thematik hier wird bleiben, nur die Gewichtung liegt anders. (Hey – das war jetzt keine Anspielung auf meinen derzeitigen Highscore auf der Waage!!)

  • http://www.robertbasic.de Robert

    ob wir uns angepasst haben? Ich habe mich an mich angepasst, bin mit meiner Zeit gegangen, aber stelle fest, dass die Titel- und Inhaltebox des Blogsystems immer noch genauso funktionieren. Mausklick. Tipp. Tapp. Publish. Das geht mir so seit fast 10 Jahren ;) Im Grunde hat sich nix geändert, ist nur mehr Lametta dazugekommen.

    • http://www.admartinator.de ad

      Das kommt darauf an, wie man “mehr Lametta” definiert.

      Auf Basicthinking hast du eher das geliefert, was von dir erwartet wurde, als jetzt. So sehe ich das zumindest. Also ist das “mehr Lametta” wohl eher dort vorzufinden gewesen. Hm?

      • http://www.robertbasic.de Robert

        mehr Lametta = viel mehr Kanäle fürs Blog nach außen & viel mehr technische Möglichkeiten (Movable Type 1 vs. WordPress 3.3… irre…) => was aber keinen Deut den Inhalt besser oder schlechter macht, am Ende tippen wir immer nur etwas ein

        • http://www.admartinator.de ad

          Ah. Dann habe ich das falsch interpretiert… ;)

  • http://www.tekshrek.de/ Frank

    Aber nicht das du einen Windows-Blog aufmachst,
    um Ausgleich zu schaffen. ;D

  • http://www.sonnysblog.de Sonny

    Ich habe es schon immer für mich getan. Wenn ich Kommentare bekomme, dann freu ich mich wie sonst was, vor allem wenn es von jemanden ist, der noch nie etwas hinterlassen hat, aber wenn nichts kommt, gut, dann halt nicht. Ich sammel meine Erinnerungen und wenn ich dann mal alt und grau bin, dann kann ich mich erinnern, was ich alles erlebt habe.

  • http://apple-gadgets.de Jan

    Ich find es immer gut, wenn jemand einfach das macht was ihm gefällt und sich nicht von Trends leiten lässt.

    Lese immer gerne bei dir!

    Auch wenn ich zu den vielen “Apple-Bloggern” gehöre, bleibe ich gerne erstmal dabei ;)

  • http://tuxproject.de/blog tux.

    Ich schreibe immer noch, wie 2005, zufällige Wort- und Bildfetzen in mein WordPress rein, manchmal länger, meist kürzer. Twitter nutze ich seit 2008 für blöde Witze und gelegentliches Indieweltpusten von Links, für die ich gerade keinen guten Einfall zum Ausformulieren habe, Diaspora als einziges aktiv genutztes “soziales Netzwerk” für gelegentliche Rants über Linux oder Crosspostereien. Niemals werde ich aber die Hoheit über meine geistigen Ausflüsse in die Hand eines Betreibers dieser Netzwerke geben!

  • http://momworx.de m.o.m.

    Ich zitiere mich mal selbst. “Bloggen ist wie Sex, nur mit mehr Wörtern!” Und wenn ich nur für mich tue, ist es eben Selbsbefriedigung, mit dem Effekt, dass man eine Menge lernt. Ich sehe es übrigens mittlerweile auch so, dass mir wikio/ebuzzing/blogcharts/PR etc. an der regio glutae vorbeigehen. Habe mein Blog zum Jahresbeginn getötet bzw. lasse es als Archiv laufen. Daher auch die massive Werbung. Bin auf anderen Blogs unterwegs, werde MOMWORX ggf. komplett neu starten. Und ja, Kommentare auf Blog finde ich interessant, aber nicht lebenswichtig.

  • http://blog.mafis90.de Maximilian Fischer

    Ich habe auch versucht immer über tolle Themen zu schreiben im Blog die andere Intressieren könnten und mich auch. Aber wirklich Spaß hat das nach einiger Zeit nicht mehr gemacht.

    Jetzt habe Ich nur noch 2 Blogs, einen Blog für mein allergrößtes Hobby dem Programmieren & der Softwareentwicklung. Dazu noch einen Tumblr Blog, wo eigentlich alles reinkommt, was Ich grade so denke oder intressant finde. Wie du schon geschrieben hast, ob es viele andere Intressiert ist egal. Viel intressanter ist es doch mit den Leuten, welche dann immer noch da sind.

  • http://superdario.de Dario

    Mein Blog besteht zum größten Teil aus Linked List Posts à la Daring Fireball. Da Diskussionen über verlinkten Content viel besser direkt beim verlinkten Content stattfinden sollten, habe ich von Beginn an Kommentare deaktiviert.

    Wenn ich mal selber Einträge verfasse und mir jemand etwas dazu sagen möchte, so kann er mich via Mail oder Twitter erreichen. Die, die wirklich was zu sagen haben, machen sich dann die Mühe. Für die Idioten ist diese Hürde bereits groß genug.

    Mir erspart das Stress. n_n

  • http://infoblog.li Jeffrey

    Kann dich sehr gut nachvollziehen. Bin selber der Meinung, dass nicht nur der Blogleser, sondern auch der Blogger selber von seinen Blogbeiträgen provitieren können soll. In welcher Art auch immer.

    Ich werfe bei mir im Blog zwischendurch auch gerne immer mal wieder Fragen in dern Raum und kann so selber provitieren. Neben dem Lerneffekt, der sich für mich so oder so durch das Recherchieren und Ausprobieren aber auch Schreiben ergibt.

    Bezüglich sozialen Netzwerken: Auch mein Blog ist neben dem Feed auf Twitter, Facebook und Google+ vertreten. Damit der Leser entscheiden kann, wo er dem Blog “folgen” möchte. Kommentare hingegen möchte ich ebenfalls direkt im Blog haben – aus den von dir genannten Gründen.

  • http://drylightning.de Dry

    Alles, wie immer.

    • http://o-jaymatic.net O-Jay

      Und das verfolge ich schon seit genau 10 Jahren :-)

      • Guennersen

        ähm, ja.

      • http://drylightning.de Dry

        Thanks. A Thousend! :upten:

    • http://drylightning.de Dry

      Ist das Komma eigentlich bewusst gesetzt?

      • Guennersen

        Welches? Deins oder meins? :)

        • http://drylightning.de Dry

          Meins.

  • http://blog.tigion.de/ tigion

    Blog steht noch. Hobbyistische Schwankungen sind vorhanden. Basteleien am Layout auf jeden Fall. Kommentare na klar. Schreiblust momentan etwas höher. Beeinflussungen vorhanden.

    Kurz gesagt mit DRYs Worten: “Alles, wie immer.”

  • http://nasendackel.de Nasendackel

    Man soll sich nicht immer so viele Gedanken machen. Ich blogge schon immer so und ich freue mich, dass immer mehr Blogs belangloses schreiben.

    Ich fand es immer schon langweilig auf zig Blogs zu lesen, dass Apple was anderes rausgebracht hat.

    Gerade die persönliche Note macht alles interessant….

  • http://o-jaymatic.net O-Jay

    Toller Beitrag, der mich gerade aktuell sehr anspricht.

    “Bloggin’ like it’s 2005?” – Das hatte damals immer etwas von Intranet für sich, so wie ein überschaubarer Zirkel von Leuten, der sich regelmäßig in der Eckkneipe traf und beim Bier locker austauschte. Wohlfühl-Atmosphäre irgendwie.

    Klar ist ein eigenes Blog auch immer so etwas wie ein öffentliches Tagebuch. Man kann sich im Archiv immer ein wenig an der eigenen Lebensgeschichte entlang hangeln. Das ist wahrscheinlicher gehaltvoller, als ständig die Traffic im Auge zu haben. Wenn man ein derartiges Selbstverständnis vom Bloggen und dabei Spaß hat, dann macht es auch Sinn. Ich denke, aus diesen Gründen haben wir alle mal damit angefangen.

    Twitter? Für News und Nachrichten immer nützlich.
    Facebook? Immer mehr die Müllhalde des www, Nutzen tendiert langsam gen Null.

    Eine kleine Blog-Renaissance würde ich von daher persönlich sehr begrüßen.

  • http://www.insomniaonline.de Stephan

    Isch habe gar keine Zeit zum Bloggen.
    Eine Menge Ideen, aber auch keine Lust, das privateste nach außen zu kehren oder das zigtausendste Mashup-Blog zu sein, die sich gegenseitig untereinander abschreiben.

    Mal schauen.

  • http://switchpack.org switchpack

    Martin, Du verstehst es wie kaum ein anderer, die aktuellen Fragen anzusprechen. Mir geht das Thema auch die ganze Zeit im Kopf herum. Irgendwie ist die Beziehung zu meinem Blog intensiver und persönlicher als zu Twitter, Facebook und Co. Auf der anderen Seite tu ich mich sehr schwer, immer dran zu bleiben. Manchmal schreibe ich wochenlang nichts. Lesen und Hören, das geht noch, aber schreiben kostet doch deutlich mehr Energie. Dennoch, abschaffen will ich das Blog nicht, denn ich habe es einfach gern und bin stolz, es mein eigen zu nennen.

    Ob nun viele Leute mitlesen oder nicht, tja ich könnte sagen, das ist mir egal. Das stimmt aber nicht ganz. Leser sind schon eine schöne Bestätigung und tun gut. Aber erzwingen lässt sich das nicht und die Inhalte nur auf die Leser auszurichten, nein dafür soll mein Blog nicht da sein.

    Was mich richtig ärgert, sind Leute, die zwar lesen, sich aber online niemals zu erkennen geben, mir aber im Reallife blöd daher kommen, weil sie meinen, alles über mich zu kennen. Da bekomme ich einen gehörigen Kragen.

  • http://www.happybuddha1975.de/ Jürgen

    Blog ist mein Zuhause.
    Twitter die Zeitung.
    Facebook die runtergekommene Kneipe.

  • http://www.zure.org Vincent

    Ich blogge wieder ;-)….
    Aber manchmal kenne ich das, man hat einfach kein bock, weil es sehr eintönig erscheint.

    Grüße
    Vincent

  • http://aquarium.teufel100.de Sven

    Ich habe 2005 noch gar nicht gebloggt ;-) . Aber in meinen Blog kommt nur was mir gefällt. Da können auch Themen mal zwei, drei Wochen zu spät aufgenommen werden, mir egal. Ich gehe nicht danach, was aktuell bei Google am meisten gesucht wird, sondern was mich aktuell am meisten interessiert. Und so habe ich das Blogen damals (2008) auch verstanden.

  • http://tuxproject.de/blog Tux

    Ich würde auch Blogger von Leuten, die ins Internet schreiben, unterscheiden. Blogger sind elitäre Langweiler mit selbst auferlegten Beschränkungen in der Themenwahl. Leute wie Sascha Lobo.

    • http://www.admartinator.de ad

      Sascha Lobo, Werbeikoneirokse seines Zeichens, würde ich irgendwo zwischen Blogger und Online-Redakteur einordnen. Mehr Letzteres. Schlechtes Beispiel. ;)

      • http://tuxproject.de/blog Tux

        Na gut, nehmen wir Robert Basic.

        • http://spheric.de Mac

          Robert Basic … ? Noch schlechteres Beispiel!

  • http://schimana.net Tom Schimana

    Auch wenn mein Blog derzeit eher wie ein runtergekommenes und leeres Haus aussieht, so kann ich Ad nur voll zustimmen. Es gab eine Übergangszeit, wo alles etwas unklar war. Teitter, Facebook, Blog und Co. mussten im Internet erst wieder ihre neuen Plätze einnehmen.

    Inzwischen hat sich aber alles gut einsortiert. Ich spreche hier nicht von mit, sondern von der Allgemeinheit. Facebook ist die Bildzeitung, Twitter sind die DPA-Weldungen und das Blog die persönliche Zeitungsartikel, welche über Kanäle wie RSS und Twitter zu einer jeweils persönlichen Tageszeitung zusammengetragen wird.

    Ich persönlich spiele derzeit lieber mit der Technologie im Hintergrund rum. Wenn ich mal weiter bin, werde ich die Ergebnisse auch bloggen und mein “Haus” renovieren.

    • http://schimana.net Tom Schimana

      Und man sollte lange Kommentare nicht über das iPhone eintippen oder die eingebaute Korrektur abschalten… ;-)

  • http://www.kranzkrone.de Stefan

    Anpassen war noch nie was für mich, denn ich habe immer zu “Mein-Ding” durchgezogen auch selbst dann wen mir zig Leute gesagt haben warum es nicht so funktionieren wird oder dergleichen.

    Bloggen wie 2005, ist immer noch in etwas so bei mir. Das ganze Zeug mit FB und Co. habe ich eh nie mitgemacht, sondern nur mal so sporadisch ausprobiert und mehr nicht, ausserdem habe ich meine Meinung dazu mal deutlich klargestellt!

    Twitter ist übrig geblieben bei dem ganzen, als semi-automatische Linkschleuder aber mehr auch eben nicht. Wenn das mit G+ funktionieren würde, dann würde ich das damit eben auch machen.

    Lediglich die Aufspaltung/Aufteilung in 2 Blogs habe ich mittlerweile gemacht, einen BLOG für lange und ausführlichere Beiträge und einen blog namens YATTER für das Geschnatter zwischendurch mal. ;)

  • http://www.schreibdichte.de fm

    Ein Blog gehört zum Bodensatz des Internets. Eine Entwicklung, die sich etabliert und manifestiert hat. Weil Sie verteilt die Gedanken jedes Einzelnen, genau in seiner Individualität wider gibt.

    Diese Verteilung in der Fläche gesehen, ist wie ein Ozean mit durch Einflüssen geprägten Höhen und Tiefen. Daher teile ich die Aussage vom Nasendackel, dass man sich nicht so viele Gedanken machen sollte. Der eine schreibt viel, der Andere weniger. Das Eine passt, das Andere nicht. Dort stirbt ein Blog, auf der anderen Seite entsteht wieder eins. Quasi wie das Leben.

    Das war das Wort zum Sonntag. In diesem Sinne …

  • http://www.ach1m.net ach1m

    Word.

  • http://padlive.de Gerhard Schröder

    Ich bleibe beim Blog, so wie Jürgen, als Zentrale der Digitalen Seele. Nur es kam Youtube dazu, denn so kann Kopfkino besser transportiert werden. ;)

  • http://www.technothek.com Chris

    Ich bin einrecht neuer Blogger, für mich ist das JETZT, wie für euch das damals, als Ihr Anfingt. Allerdings muss ich sagen, das es wohl für Frischlinge wie mich komplizierter geworden ist.

  • nik

    „Die Kommentarfunktion ist ein elementarer Bestandteil des Blogs, und ich werde den Teufel tun, diese auf Twitter und/oder Facebook auszulagern. Denn nicht selten beobachte ich, dass durch die Diskussion zu meinem Geschreibsel auch andere Leser profitieren“

    Super! Genau mein Reden. War letzten gerade auch Thema bei BasicThinking.

  • http://www.murmeltiertag.net/ Phil

    Mein Blog war schon immer eine personifizierte Seite. Anfänglich mit Schiss, die Realperson dahinter preiszugeben, jetzt ist es mir egal. Twitter habe ich letztes Jahr ad acta gelegt, die oft selbstverliebten und followergeilen Nutzer dort gingen mir auf den Senkel. Und für mich hatte Twitter keinen Nähr- und Mehrwert. Bei Facebook bin ich präsent, poste dort aber jenes, was nicht zum Blog passt oder eben der Kommunikation unter Freunden dient. Weil ich in FB eben nur Leute “kenne”, die ich auch kenne. Manuelas Statement unterschreibe ich im Sinne meiner eigenen Motivation einen Blog zu betreiben vollends! :-)

  • http://coultique.com/ Elena

    Ich blogge erst seit ca. 2 1/2 Jahren und konnte dadurch nicht nur mein Wissen erweitern und Kontakte (Künstler/Blogger etc.) aufbauen. Ja, ich habe auch Menschenkenntnisse gewonnen, die mein reales Leben beeinflusst haben, sowohl positiv als auch negativ. Zudem habe ich dadurch auch neue Leute kennen gelernt und es haben sich Freundschaften ergeben, die ich nicht missen möchte. Bloggen heißt in erster Linie für mich und meine Mitautoren, das was einem persönlich inspiriert, berührt, weiterzugeben. Über Resonanz freut man sich natürlich.

  • http://www.subcess.de Markus

    Bloggen weil es Spaß macht, bloggen weil man gerne Kommentare bekommt, aber ohne Facebook und Twitter klappts schon fast gar nicht mehr, zumindest was das Verbreiten betrifft.

  • http://drylightning.de Dry

    Kommentarfunktion? Was ist das eigentlich?

    • http://drylightning.de Dry

      Aber warum hinterläßt hier : http://drylightning.de/feedback.html eigentlich kaum je, irgendwer irgendwas? Ach so,weil mein Kram ja eh niemand liest, hört, schaut. Eh klar. Was will man machen?

      • http://nasendackel.de Nasendackel

        NIcht das selbe. Auch schon zu dezentral. Aber Du brauchst keine Kommentare :)

        • http://drylightning.de Dry

          :-D

  • http://www.allesroger.net Roger

    Ich habe die Lust am bloggen tatsächlich auch wieder gefunden. Vermutlich weil mich die Social Media Kanäle mehr und mehr langweilen. Lediglich Twitter mit seinem Konzept reizt mich noch. Die Kommentarfunktion in meinem Blog werde ich ebenfalls nicht deaktivieren, stelle aber im Vergleich zu Bloggerei vor wenigen Jahren fest, dass sich zumindest bei mir kaum mehr etwas tut. Vielleicht schreibe ich auch zu uninteressant oder ich war zu lange weg vom Fenster. Keine Ahnung. Im Moment blogge ich wieder so wie zu Anfangszeiten. Als schröbe ich nur für mich allein. Und bastle täglich ein wenig am Design…

    • http://www.admartinator.de ad

      Hab gerade mal bei dir gestöbert. Interessante Beiträge. Schade, dass du dafür so wenig Feedback bekommst.

    • http://nasendackel.de Nasendackel

      Ich hab Dich auch mal abonniert!

      • http://drylightning.de Dry

        Spricht mich auch an.

        • http://www.dertagundich.de Martin Schneyra

          Ich abonnierte Rogers Blogdings. Cool!

    • http://www.admartinator.de ad

      Na, hat sich doch schon gelohnt! :hehehe:

  • http://www.admartinator.de ad

    BTW:

    Ich finde es toll, dass sich hier fast die komplette alte Gefolgschaft versammelt hat. Ist fast wie früher! :)

    Danke euch allen. Wirklich!

    Übrigens hat Stefan Domanske auch einen Beitrag über das Thema geschrieben – leider ohne Kommentarfunktion…

    • http://www.happybuddha1975.de/ Jürgen

      Ja, leider ohne Kommentarfunktion …

    • http://www.musicampus.de musicampus

      Lese auch immer noch regelmäßig meine abonnierten Blogs, so denn dort noch geschrieben wird. Bei mir ist es leider so, dass mich das wahre Leben extrem beansprucht: Job 4.0, Frau 1.0, Haus1.0, Kätzchen 1.0 und Release 1-5, die an einem Tag veröffentlicht wurden usw.

      Habe es aber noch nicht aufgegeben, daher auch noch nicht gelöscht. Auch liegen noch alle CDs und Infos auf meinem Schreibtisch, die besprochen werden sollen.

      The Times they are achangin’

      • http://nasendackel.de Nasendackel

        Ich nerv Dich einfach jedes Jahr, bis ein neuer Beitrag kommt!

        • http://www.musicampus.de musicampus

          YES! Das ist Bloggerfreundschaft ;-)

  • http://www.mysha.de mysha

    Ich finde es teilweise schade, dass die Disskusion zu vielen Themen, die in Blogs angestoßen wurden, heutzutage an anderer Stelle bzw. sogar dezentral an vielen Stellen geführt wird. Andererseits ist jedes Feedback (egal ob auf FB, Twitter oder idealerweise als Blogkommentar) besser, als das Gefühl gar kein Feedback zu bekommen!

  • http://www.gurkenscheibe.de Joerg

    Ich blogge nach wie vor mit der guten alten Kommentarfunktion :-)
    Was ich will, wann ich will und eher für mich oder bei den Reiseberichten
    dann mehr oder minder live für Freunde und Familie.

    Einen Facebook Account habe ich nicht (mehr).

    Twitter und Path (Dank für den Tip) hab ich nur, um mich ein wenig auf dem
    laufenden zu halten und zu sehen was die (mein) Kid(s) so machen.
    Damit ich nicht vollkommen unwissend da stehe :-)

  • http://www.heunihome.de/ Heuni

    Ohne jetzt die Kommentare gelesen zu haben: Schöner Beitrag. So solls sein. Bloggen, Kommentare, fertig.
    Mach eich auch so, wobei die Kommentare aufgrund langer Abwesenheit ausbleiben.
    Dominik

  • http://www.hirnecho.wordpress.com TomTom

    Es gibt kein Real-Life! Das ist alles nur eine Matrix!