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“The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.” - STEVE JOBS, 1955 - 2011

myWPEdit – hat der Editor im Backend ausgedient?

MOApp ist euch sicher ein Begriff, oder? Der Mensch hinter dieser Softwaremanufaktur, unser aller Michael, begleitet mich in meiner Zeit als Blogger ja nun schon eine geraume Zeit. Ich erinnere nur an seine Mitwirkung bei der Gründung von apfelquak und an derartig exklusive Softwareklöppeleien. Wie dem auch sei – der Gute schreibt mitunter soviel Apps (f.k.a. Programme) im Jahr, wie ich Blogpostings raushaue. Das neueste Exemplar ist myWPEdit – eine Software mit der man sein WordPress-Blog mit mehr oder minder sinnvollem Inhalt bestücken kann. Wenn ihr MarsEdit kennen solltet, dann wisst ihr was gemeint ist.

Ich für meinen Teil nutze seit jeher den HTML-Editor im Backend. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, speziell ältere Exemplare unserer Gattung. Deshalb hat so etwas wie MarsEdit bei mir schon im Ansatz keine Chance gehabt. Für den Michael habe ich jetzt dennoch mal einen kurzen Test seiner Software gewagt. Tja, was soll ich sagen – sie funktioniert, mal abgesehen von ein paar kleinen Bugs, wie zum Beispiel dem, dass meine Kategorien nicht zur Auswahl stehen. Was mich jedoch von dem Einsatz des Tools abhält, ist zum einen der Umstand, dass ich mich nicht umgewöhnen will und zum anderen das Fehlen der Möglichkeiten, die nur das Backend bietet, wie zum Beispiel die Auswahl von Formatvorlagen oder das Festlegen eines Post Images. Michael wird mich sicher berichtigen, falls das doch geht. Außerdem habe ich im Editor noch ein paar Shortcodes hinterlegt, die ich vermissen würde.

Nichts desto trotz – die Demoversion von myWPEdit wartet darauf getestet zu werden. Schön, dass es sowas in Zeiten des MacAppStores noch gibt. Eine Software testen, bevor man sie kauft – wenn wir das unseren Enkeln erzählen…

Software oder Backend?

Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr die Editoren im Backend? Visuell oder HTML? Oder greift ihr auch auf derartige Software zurück?

Colophon

ad |æd| infml admartinator - SocialMedia Junkie, Tech Blogger, WordPress Freak, Apple Evangelist & Founder of apfelquak. [...]

Syndicate

30 Reaktionen zu „myWPEdit – hat der Editor im Backend ausgedient?

  1. mir persönlich wäre es egal ob ich mit einem programm oder mit dem browser meinen blogpost erstelle, sofern der funktionsumfang der software dem backend um nichts nachsteht (ich denke da zb an bilder als artikelbild festlegen etc).

  2. Richtig. In den Programmen die ich getestet habe fehlen einfach Dinge die ich wichtig finde und brauche, Artikelbilder und die Benutzerdefinierte Felder sind nur einige Beispiele.

    So lange klöppel ich dann das HTML doch lieber im Browser…

  3. JSG

    Die Enkel werden sagen:
    “Wie, ihr Maccer damals konntet das nicht? Für Windows und Linux gab es das Demo-Feature von Anfang an, immer. Ihr wart ja sowas von out, kein Wunder dass der Apple-Dino ausgestorben ist…” ;-)

  4. Kategorien sollten aber gehen – falls du Zeit hat – schick mir mal bitte die Log Files :-)

    Ja, ich weiß nicht, wie lange ich versucht habe zu tricksen – aber es gibt momentan noch keine Möglichkeit einem Bild zu sagen, dass es bitte ein Gallerie/Artikel Bild ist ohne das nervige Backend – sobald das möglich ist, baue ich das umgehend ein.

    Dafür kann myWPEdit wenigstens (also hier die Berichtigung :-) ) schon das Format festlegen, wie: Gallery oder Aside – korrigiert mich, aber ich behaupte mal dreist, dass das kein andres App kann …

    Wer mit dem Backend glücklich ist und das schon immer so gemacht hat, der wird sich wohl eher nicht an so ein App gewöhnen.

    Ich wollte schon zu b2 Zeiten ein natives Programm :-)

    Ich mag es übersichtlich, lege gerne Temples an und mag mich nicht umständlich durch die Gegend klicken, nur um ein Bild einzufügen oder öffne auch mal gerne einen vorgeschrieben Text aus einem anderen Programm – ich bin halt ein Gewohnheitstier :-)

    Zu dem Testen:

    Gewöhnt Euch dran, dass das Aussterben wird :-(

    Seit Januar sind die Besucher von MacUpdate und Co um 70 Prozent zurück gegangen und keine Sau (Polemik!) lädt mehr Testversionen.

    Ob ich will oder nicht – ich sitze schon an der App Store Version und muss notgedrungen alle meine anderen Apps auch in den App Store verlagern – oder ich muss mir noch nen richtigen Job suchen.

    Und ganz ehrlich – wenn ihr Deppen (noch mehr Polemik) das so wollt – dann bekommt ihr das auch so :-)

    Ist halt so herrlich einfach und unschlagbar idiotensicher.

    Naja, demnächst gibt es ja eh die meisten Apps von Apple direkt mit dem System …

    Ah – fast vergessen: Danke, Ad!

    • ad

      Bzgl. Formate: da tauchen aber nicht alle auf, sondern nur Standard, Aside und Gallery. Ich nutze sie zwar (noch) nicht, habe aber 10 Formatvorlagen.

  5. Danke für den Hinweis!

    Bisher nutze ich ausschließlich den Editor im Backend, und zwar ganz puristisch HTML, sonst nix. Aber mal sehen, vielleicht steige ich ja aufgrund dieses Tipps auf solch eine Software um …

  6. Ich nutze schon seit jeher einen richtigen Editor mit Mac*Feeling und mag keine WebApps, auch wenn sie sicher immer besser werden. Als Not-Variante ist es sicher ok. Ich benutze lange Zeit ecto, jetzt Marsedit und bin damit sehr zufrieden.

  7. @Ad

    Ich wusste nicht einmal, dass man sich selber welche klöppeln kann – dieser neumodische Kram aber auch immer. Ich komme nirgends mehr hinterher :-)

    Ich suche auf meinem iPhone immer noch die Wählscheibe (wann das mal keine Idee für ein App ist).

    Ich habe die genommen, die mir das Backend auch präsentiert – ich muss mal schauen, ob man die Liste der eigenen abfragen und verwurschteln kann …

    Die andere Sache ist – ihr komischen Nerds mit euren Extrawünschen auch immer – ihr müsst auch langsam mal aussterben. Für euch ist kein Platz im Apple-Universum.

    Es hat zukünftig gefälligst nur noch Menschen zu geben, die in der Lage sind einen iTunes Account anzulegen und auf den Buy Button zu drücken und dabei ist es ganz egal was sie kaufen – Hauptsache sie kaufen – aber wehe sie wollen etwas anstellen, dass über DAU Fähigkeiten hinausgeht …

    • Oh – ich komm’ wirklich nicht mehr hinterher.

      Jetzt sag bloß, dass man mit dem iPhone sogar noch telefonieren kann …

  8. Schreiben in nvALT, Copy & Paste ins WP-Backend, letzte Korrekturen dort. Mit einer Extra-Software möchte ich mich wegen etwas so Banalem eigentlich nicht belasten. Eher würde ich noch das Backend etwas tunen, habe aber derzeit Markdown-Plugin etc. dort auch wieder deaktiviert. WordPress dankt einem ja die Ballastarmut mit stabilem Lauf.

  9. Generell mag ich Clients, aber wirklich gute gibt es für WordPress aus meiner Sicht nicht. Denn neben dem Art Direction Plugin kann ich auch Post-Formats nicht über den Client ändern.
    Aber wenn ich das richtig in Errinerung habe, wird es mit WordPress 4 die Möglichkeit geben mit Clients auf APIs von Plugins zugreifen zu können.

  10. Ich benutze schon seit längerer Zeit MarsEdit, hauptsächlich wegen der schon früh verfügbaren Markdown Unterstützung. Allerdings komme ich damit auch nicht ohne das WP Backend aus, aber zumindest kann der Artikel offline geschrieben und vorbereitet werden.

    Bzgl. MOApp habe ich leider einen Kritikpunkt: Es ist genau dieses “der Gute schreibt mitunter soviel Apps (f.k.a. Programme) im Jahr, wie ich Blogpostings raushaue”, was irgendwann dazu geführt hat, daß ich mir trotz Interesse mittlerweile schwer tue, dort etwas zu kaufen. Der wievielte Blogeditor ist das jetzt? Und wie lange wird er noch unterstützt werden?

    Vielleicht würde sich die Konzentration auf ein Produkt lohnen, um auch den Namen (eines Programms) stärker zu etablieren, was wiederum vielleicht auch im App Store helfen würde?

    • Der zweite – und der Nachfolger von myWeblog.

      Und ich verstehe das Problem nicht – mal ganz abgesehen davon, dass man, sofern man nicht unter den Top 20 im Mac App Store mit nur einem Programm ist verhungert.

      Alle meine Apps werden seit Jahren unterstützt, kontinuierlich gepflegt und aktualisiert (übrigens für Besitzer kostenlos) und die meisten sind Staff Pick oder gar Featured Download bei Apple – aber was wissen die schon :-)

      Mal ganz abgesehen davon, dass dies das erste neue Programm für dieses Jahr ist an dem ich über 7 Monate gearbeitet habe und die Erfahrungen aus fast 10 Jahren Klöppelei der unterschiedlichsten Apps mit eingeflossen ist …

      Also – wo ist das eigentliche Problem?

      • Ich verstehe Acky schon, das ist einfach so im Unterbewusstsein drin, da tut es nichts zur Sache wie wunderbar und ausgereift die Programme letztendlich sind.

        Ich glaube das kommt vor allem durch die Präsentation der Apps: Entwickler/Softwarebuden die für jede App eine eigene Domain schalten und diese Seiten total voneinander abkapseln haben meiner Meinung nach nicht so das Probelm, weil der Eindruck entsteht das einzelne Produkt sei etwas großes, alleinstehendes. Klar ist das eigentlich Schmarrn, aber die wenigsten googlen sich aus dem Impressum die Softwarebude und schauen nach anderen Programmen dieser Firma. Ist aber natürlich auch eine Frage des Geldes.

        Ist aber alles nur meine Meinung und Ahnung hab ich davon nun wirklich nicht…

        • Von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet :-0

          Ich sterbe aber auch langsam aus – ich lade ein Programm, teste es und kaufe es entweder oder kloppe es in die Tonne :-)

      • Hmm, es gibt/gab doch auch noch myBlogEdit, oder? ;-)
        Und ja, ich habe eine myWeblog Lizenz.

        Ich gebe zu, daß das mit der Menge offensichtlich ein gefühlter Eindruck ist, der außerdem absolut nichts über die Qualität und die darin enthaltene Erfahrung deiner Programme aussagt. Und es liegt mir absolut fern, Dir hier ans Bein zu pinkeln. Ehrlich.

        Warum bleibst Du eigentlich nicht bei einem Namen? Deswegen kann ja trotzdem alles neue einfliesen. Andere Hersteller umschreiben das dann mit “komplett neu geschrieben”. Aber daran erkennt man halt auch als Anwender, daß du da “schon länger dran bist”.

        • Dann solltest du gestern eigentlich wie alle anderen auch eine unaufgefordert versendete kostenlose Lizenz für myWPEdit in deinem Posteingang gefunden haben – sofern du damals mittels PayPal gezahlt haben solltest :-0

          Und ja – myBlogEdit ist der andere – und eben auch ein ganz anderes App.

          Und ansonsten bleibe ich ich bei den Namen – es sei denn ich fange komplett bei Null an, wie es mal bei Schreiben > myWritings nötig war.

          Ans Bein pinkeln ist ok – wenn der Inhalt stimmt. Und natürlich ist myWPEdit nicht MarsEdit usw – aber mit Absicht.

          Wogegen ich mich ‘verwehre’ ist der Eindruck, der bei deinem Kommentar entstanden ist, dass der Michael einen Scheiß nach dem anderen raushaut, teuer verramscht und die Leute abzockt und die Apps dann einstampft und die Leute neu bezahlen lässt und dergleichen Dinge.

          Und man kann ja vieles behaupten – aber das nicht!

          • Jo, ich hatte per PayPal am 14.5.2009 gezahlt.

            Diesen Eindruck wollte ich tatsächlich nicht geben. Und von Abzocken kann absolut keine Rede sein, weil deine einmalig zu entrichtenden Preise für ein Programm sowieso in einer niedrigen Region angesiedelt sind, wo andere Anbieter gerade mal mit dem “Update-Preis” anfangen (vergleiche z. B. MarsEdit).

  11. Ich nutze nur noch Backend -> HTML. Weil zum einen Rechner ungebunden, schon immer so gewohnt und zum Anderen wegen meiner provisorisch gebastelten Themes. ;)

  12. Ich verfasse kürzere Online-Texte mit TextMate, längere strukturiere ich erst mit Scrivener. Am Schluss kopiere ich die Texte dann bei WordPress rein.

  13. Ich schriebe meistens mit Byword und mixe danach alles im Backend zusammen. Aber, sehe mir gerne myWPEdit an. (man lernt bekanntlich nie aus)

  14. Ich muss gestehen, ich schreibe nie im Backend. Texte werden unter Win mit Blogdesk verfasst und ich kann mich nicht beschweren. Alles was ich benötige liefert mir die Anwendung. Nur das finale Veröffentlichen mache ich noch per Backend da ich gerne noch eine Preview mache und auch die Rechtschreibkorrektur von Firefox den ein oder anderen Fehler vermeidet.

    Aber wie alles im Leben ist auch die Entscheidung zwischen Backend / Anwendung Geschmackssache und wie bereits erwähnt ist man halt ein Gewohnheitstier

  15. Ich fine myWPEdit super. Das Backend von WordPress mag ich net so, bin da (wenn ich die Chance habe) eher ein Freund von “nativen” Apps.
    Und myWPEdit macht genau das, was ich will – einfach bloggen (auch wenn ich es net sooo oft mache).

  16. Ich finde, wenn man schon an einem Rechner sitzt, dann kann man auch ruhig das WordPress-Backend nehmen. Es ist mittlerweile echt ganz gut. Das ich z.B. soetwas wie die Zusammenfassung nutze für mich ein muss.

    Ich hätte eher eine Idee für eine wirklich gute mobile App. Momentan ärgere ich mich grad mit der WordPress App für Android rum und bin wirklich enttäuscht. Man kann eigentlich fast nichts machen, nichtmal richtig festlegen wo Bilder hinkommen. Also das wäre mal was. In Ermangelung eines iPhones, weiß ich leider nicht, wie gut die iPhone-App ist.

    • Es ist auf dem iPhone das gleiche Drama.

      Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man auf dem Mobiltelefon überhaupt bloggen will. Ich schätzte das hängt sehr von der Art des Blogs ab, aber ich hantiere beim bloggen sehr viel mit Code und vielen, vielen Browserfenstern rum – das auf einem 3,5″ Display? Nein danke…

  17. Ben

    Gefällt mir, danke für den Tipp. Mit den Alternativen MarsEdit und ecto wurde ich irgendwie nicht warm…

  18. Ich nutze schon seit langer Zeit den Windows Live Writer. Bin sehr zufrieden damit.

    Besonders beim Umgang mit Screenshots praktisch, da diese beim Einbinden dann gleich auch automatisch hochgeladen werden.

  19. Ich habe WPEdit nach deinem Post getestet. Bis dato habe ich nur das Backend genutzt um zu bloggen.
    Wie auch immer, im großen und ganzen ist das Programm ganz gut und könnte, zumindest für mich, das normale Backend ablösen. Leider fehlen WPEdit aber noch ein paar Dinge. (zB Editieren von Fotos die via URL eingefügt worden) Und ein paar Bugs hat das ganze auch noch (normal eingefügte Bilder lassen sich im nachhinein nicht bearbeiten. Löscht man eingefügte Bilder wieder, tauchen sie nach dem Upload trotzdem im Blog auf…. – Oder mach ich hier was falsch?!)
    Aber vielleicht werden solche Sachen durch ein Update behoben.

  20. Ich würde gerne Software nutzen, allerdings kann bisher kein mir bekanntes (und kostenloses) Programm alle Funktionen und Möglichkeiten des Backends bieten.

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