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Facebook, der ewige Platzhirsch?

Bei dem ganzen Rummel um Diaspora musste ich unweigerlich an identi.ca denken, ein Dienst der vor einiger Zeit das saubere Twitter werden wollte. Auch dort wanderten die üblichen Verdächtigen in das andere Lager, entweder nur um mal zu schauen oder unter dem festen Vorsatz, Twitter den Rücken zu kehren.

Wir schreiben nun fast 2011 – von den ehemaligen Mitbewerbern hört man nichts mehr. Oder erinnert ihr euch noch an Jaiku? Kleine Gedächtnisauffrischung gefällig? Bitte sehr.

Ich wage nun mal zu behaupten, dass die Pusteblume auch bald nackt da stehen wird. Diaspora ist zwar nett, wird aber niemals Facebook das Wasser reichen können. Und was die restlichen Netzwerke anbelangt – ok, leben und leben lassen. Ich persönlich habe vor Urzeiten StayFriends und XING ausprobiert und bei beiden entnervt nach einiger Zeit Goodbye gesagt, weil die interessanten Funktionen nur gegen Bares verfügbar waren. Und was WKW anbelangt – da durfte ich vor ein paar Tagen bei der Löschung eines Accounts behilflich sein. Natürlich nicht ohne mich vorher mal umgeschaut zu haben – hey, das ist ja das RTL2 der Social Networks! Wahnsinn…

Was meint ihr? Wie lange wird es dauern, bis Facebook ähnlich allein regiert, wie Twitter? Oder meint ihr, die Konkurrenz hat noch Chancen?

Colophon

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Syndicate

38 Reaktionen zu „Facebook, der ewige Platzhirsch?

  1. Sehe ich auch so. Ist zwar erst eine Alpha. Aber ich denke kaum, dass Diaspora jemals eine kritische Masse an Usern haben wird.

    Und was WKW betrifft… da sage ich immer, das ist das Facebook der Unterschichten. ^^

  2. Ich denke, hier zeigt sich wieder einmal, dass wenn du der erste am Markt mit einem Dienst bist und es schaffst, sehr schnell sehr viele Menschen an dich zu binden, haben die ganzen Copycats (ich nehm da auch mal MeinVZ/StudiVZ/SchülerVZ mit rein) keine Chance. Und da es Twitter oder Facebook geschafft haben, die u.U. bei den Mitbewerbern vorhandenen Mehrwerte als “unwichtig” bzw. “lohnt sich nicht, dafür zu wechseln” eingestuft haben, werden sie auch auf absehbare Zeit die Marktführung inne haben.
    Auch wenn ich Diaspora einen Erfolg gönne und es mich freuen würde, wenn es eine ernsthafte Konkurrenz zu Facebook wird, im Moment bin ich da noch skeptisch.

  3. Sehe ich genauso:

    -> WKW-RTL2 der Social Networks <-

  4. Schön. Oder auch nicht. Im Grunde läuft an recht vielen Stellen zur Zeit alles auf ein Monopol hinaus: Facebook übernimmt das Privatleben,Twitter das Belanglose, Google die Suche (wobei hier ein tatsächlich ernst zu nehmender Konkurrent mit Bing bereits einige Zeit auf der Bildfläche steht), Apple den Smartphone- und Tabletmarkt, etc.
    Leider geht nur dadurch der Wettbewerb flöten. Ansonsten wäre das alles eine super Sache. Würde mich wohl kaum bei Diaspora anmelden… solange da nicht vorher alle meine Facebook-Freunde rübergelaufen sind und Facebook auch gar nicht mehr benutzen. Wird wohl so manchem ähnlich gehen.

  5. Sehe es ähnlich. Facebook hat nunmal eine Riesen Gemeinschaft. Hier muss Diaspora etwas bieten, was die Menschen lockt. Das tut es aber nicht. Daher wird Facebook noch längere Zeit die einzig Anlaufstelle bleiben.

    //Offtopic
    @ad, wieso gibt es eigentlich keine iPhone & iPhone Version von Deinem Blog?

    • ad

      wieso gibt es eigentlich keine iPhone & iPhone Version von Deinem Blog?

      Bin ich kein Fan von. Schon gar nicht von den Plugins bzw. Themes, die es extra dafür gibt. Damit sieht jedes Blog gleich aus. Und gerade für’s iPad empfinde ich es für unnötig.

      Warum? Kommst du nicht klar?

      • Mit dem iPad geht es recht gut, da Dein Design relativ gut angepasst ist. Mit dem iPhone jedoch ist es sehr mühsam zu surfen. Da würde ich mir ein passendes Theme/Plugin wünschen.

        Wie sehen es andere mobile Besucher?

        • iPad ist kein Problem, das stimmt. Aber mit dem iPhone lese ich Blogs nur noch mit Reeder bzw. ReadItLater. Da müssen Kommentare draußen bleiben … Das ist mir bei allen Websites zuviel Gescrolle in alle Richtungen. Und die mobilen Seiten sind meistens hässlich. Von daher: Ein hoch auf RSS-Feeds! ;-)

  6. Naja, es geht auch um eine gewisse Innovation. Was ist wirklich so neu und anders? Ist es wirklich so nützlich? Um Erfolg zu haben bedarf es mehr als nur ne Kopie zu erstellen, bissl dran zu schrauben und drauf zu hoffen das es klappt. Ausser man hat Glück – ein Faktor der auch dazu gehört und nicht beeinflussbar ist. Ausserdem ist Erfolg im Web bei solchen Dienst auch noch was ganz anderes: Einnahmequellen fehlen meist erstmal, es wird nur Kapital verbrannt und Erfolg definiert sich über Marktmacht. Wenn ich nen kleines aber feines Webtool habe, mit nem Buisnessplan der aufgeht und mir 1000 User reichen und die Rechnung geht auf, nennt man das Erfolg. Aber da geht es um Klasse statt um Masse.

    Im übrigen erinnerte mich das Verhalten der User eher an Formspring. Das hatte auch seine fünf Minuten, viele hatte nen Account und das wars dann aber auch.

  7. Gerd

    Xing und Linkedin haben im B2B-Bereich einen festen Platz…

  8. Tja, ein echter Konkurrent zu Facebook muss die Messlatte deutlich höher setzen, sonst wird er nie eine Chance haben. Twitter hätte heutzutage glaube ich nicht diesen Erfolg gehabt, da Facebook mit dem – zugegebenermaßen konfusen -Newsstream auch diese Sparte abdeckt.

    Hinzu kommt: Vielen Usern ist es ehrlich gesagt schei**egal, wo ihre Daten liegen – zumindest ist das mein Eindruck. Daher ist fraglich, ob dieser vermeintliche Vorteil des dezentralen Netzwerks von Diaspora wirklich ein ausschlaggebender Fakt sein wird.
    Ich verstehe einfach nicht, warum sie die Alpha Preview gemacht haben, denn was da zu sehen ist kann man locker in einer Woche entwickeln. Mal schauen wie dann die Beta aussehen wird…

  9. Problem an der ganzen Sache mit den Social Networks ist doch nur, dass sich solche Dienste monetarisieren lassen müssen. Und das funktioniert nur über zwei Wege: entweder die User sind bereit für den Dienst aufzukommen oder die Daten der User bzw. deren Verhalten müssen zu Geld gemacht werden.

    Die dezentrale Struktur von Diaspora in allen Ehren, aber ein Normaluser des Internets ist nicht in der Lage seine eigene Diaspora-Installation auf einem handelsüblichen Webspace bereitzustellen, um auf diesem Weg einen Mehrwert gegenüber den aktuell gehypten Social Networks zu erhalten.
    Und ein zentrales Network wie Facebook oder Twitter braucht halt ein wenig mehr als 10 Server und einen handelsüblichen Serverraum.

    Entweder ändert es sich irgendwann einmal und User sind bereit einen gewissen Obulus für Webservices zu bezahlen oder der Misthaufen mit den meisten Fliegen zieht die weiteren Fliegen an. Kleinere Misthaufen auf dem Weg zum größten werden nicht beachtet.

  10. Danke für den Hinweis bezüglich identi.ca welches gut aussieht wie Ich finde. Warum ist identi.ca denn nicht so gut wie Twitter, könnte mir das mal jemand beantworten?

    Facebook kam aus den USA, wie auch Twitter aus den USA kam, schwappte die Welle nach Europa und alle EU Nutzer machten “scheinbar” ohne nachzudenken gebrauch von Facebook und Twitter. Letztendlich liegt es an den Nutzern, welcher Dienst erfolgreich wird.

    Natürlich ist der USA Markt viel Größer als der rein Deutschsprachige Markt zum Beispiel, von daher sollte ein neuer Dienst wenn schon denn schon eher auf Europa setzten. Wobei dann auch bitte Mehrsprachig und die Amis am besten mit ihrem Englisch vor der Tür stehen lassen. ;)

    • Du beantwortest Dir Deine erste Frage im zweiten Absatz selber: identica konnte kein großes Wachstum der Userzahlen wie Twitter vorweisen. Und eine Publikationsplattform lebt nun mal von der Anzahl der User.

      • Hej, hätte ja auch irgendein Stil Aspekt sein können oder so. Ich hatte gedacht, es läge zum Beispiel an der Technik welche bei Twitter ja manchmal extrem aussetzt.

        • Nö, in meinen Augen überhaupt nicht. Dezentralität ist ja eigentlich ein Muss bei sozialen Netzwerken und identi.ca würde da so einige Anforderungen erfüllen, die Twitter nicht leisten kann.
          Nach dem ersten Ansturm der üblichen Nerds und Geeks nach Veröffentlichung blieb der Rattenschwanz der Normalbenutzer aus. Das gleiche Phänomen, das Google Wave/Buzz und wahrscheinlich auch Diaspora ereilen wird. Twitter und Facebook sind einfach von der Userzahl mittlerweile so mächtig, dass eine reine Kopie ohne wirklichen Mehrwert kaum Chancen hat. Und der Mehrwert muss fundamental und noch nie da gewesen sein.

          • Hm, dann frage Ich mal dreist nach dem besagten “Mehrwert” welchen identi.ca als Beispiel haben sollte um als quasi “aktive” Alternative gegen Twitter zu punkten? Mehr Optisch oder mehr Technische Basis?

          • Rein technischer Natur (Dezentralität der status.net-Software im Hintergrund). In allen anderen Aspekten ist Twitter schon Lichtjahre voraus. Man bedenke nur, für welche Plattformen es Twitter-Clients gibt oder in welchen anderen Webservices Twitter integriert ist.

            Diese Integration ist es auch, die Twitter und Facebook (Like/Share-Button) so weit vor eventuelle Konkurrenten gebracht hat.

  11. Wie lange wird es dauern, bis Facebook ähnlich allein regiert, wie Twitter?

    Ääh, worauf wartest du? Facebook _ist_ alleiniger König der Social Networks. Alles darumherum ist nur Beigemüse oder historisch bedingt.

  12. Würde WKW nicht so abfällig behandeln. Kann es mE in Deutschland durchaus mit Facebook aufnehmen. Familie und Nachbarschaft tummeln sich da fast ausschließlich. Ich bin kein Maßstab für diese Netze, hatte da aus tiefster Überzeugung noch nie einen Account.

    Aber zur Frage: komme mit Diaspora überhaupt nicht klar, weil die Seite total lahm ist. Das turnt mich dermaßen ab, dass ich noch zu faul bin, meinen Account dort wieder zu löschen. Wenn es noch mehr Leuten so geht wie mir, wird da aber mal sowas von gar nichts draus.

  13. Was hat denn in einem Artikel über Facebook und Diaspora sowas zu suchen: »Ich persönlich habe vor Urzeiten StayFriends und XING ausprobiert und bei beiden entnervt nach einiger Zeit Goodbye gesagt, …«? Bevor du Facebook oder Diaspora mit XING vergleichst, solltest du lieber Äpfel mit Birnen vergleichen. Macht zwar auch keinen Sinn, danach hat man aber wenigstens was zu essen.

  14. Nein ganz klar – nichts wird Facebook stürzen / übertrumpfen!

    • Jedes Imperium erreicht irgendwann eine kritische Masse, das zeigt die Geschichtliche Vergangenheit sehr deutlich. Von daher…

    • Nichts wird AOL stürzen / übertrumpfen … gleicher Satz anno 1998 …

  15. Khamelion

    Diaspora muss einfach besser sein und Innovativer werden als Facebook.
    Erst dann sehe ich denn Erfolg.
    Alles andere ist zum scheitern verurteilt.
    Warum sonst, siedeln sehr viele Ableger auf Google Chrome und nicht auf Safari oder Opera, obwohl sie sich schon Jahrelang im Browsermarkt eigentlich etabliert haben müssten.

  16. Das wird sich nicht durchsetzen.

    Um sich heute in diesem Markt als Neueinsteiger wirklich zur Konkurrenz entwickeln zu können, muss man schon irgend etwas besonderes bieten. Und ehrlich: Es fällt mir grade nichts ein, was fehlt. Davon mal abgesehen: Ich hab ja alle meine Freunde schon bei Facebook und StudiDings – warum sollte ich die nochmal irgendwo sammeln?

  17. Ich hab mal eben schnell in Diaspora reingeschaut, ich habe keine Idee was ich da machen soll. Bei Facebook weiss man wenigstens was man machen kann, auch wenn die Menüs´s schweren zu finden sind als Osama in seiner Höhle in den Bergen.

  18. Ich persönlich würde das Kind nicht gleich zu Grabe tragen, kaum dass es auf die Welt gekommen ist. Als ich mich damals bei Facebook anmeldete gab es eine Gruppe für Deutsche, die hatte 80 Mitglieder und ich dachte mir damals auch “Öhm ja und? Was soll der Mist jetzt hier?”

    Natürlich wird Diaspora jetzt an Facebook in seiner jetzigen Form gemessen, aber man sollte sich immer mal vor Augen führen, wie lang Facobook gebraucht hat, da hinzukommen wo es jetzt ist und vor allem wie lang um hier in Deutschland Fuß zu fassen und wann der Hype eigentlich wirklich übergeschwappt ist.

    Man darf auch nicht vergessen dass viele Leute auf Facebook gar nicht zum socializen sind, sondern einfach nur, um die Apps (Spiele u,ä) zu nutzen. (Irgendwo stand mal, Farmville hätte mehr Spieler als Twitter Nutzer) Wir dürfen die Zielgruppe für solche Plattformen nicht nur an den Bloggern ausmachen, denn wir Blogger sind im Internet immer noch eine Minderheit ;) Auch wenns uns nicht so vorkommt. Nennt sich selektive Wahrnehmung.

    Wieso WKW gerade bei denen so beliebt ist, die sonst nichts mit dem Netz zu tun haben ist doch klar. WKW ist seit Ewigkeiten schon auf deutsch, man kann nicht viel machen und es beinhaltet die Elemente, die Leute auch von gewohnten Web 1.0 Seiten kennen. Gästebücher, Privatnachrichten usw..
    Facebook hingegen ist für so Leute suuuper kompliziert. Die hätten nen totalen Informationsoverload und würden nach 10 Minuten herumklicken die Seite zumachen und wieder zu WKW wechseln.
    Dazu kommt, dass WKW durch Fernsehspots genau die Zielgruppen anspricht, die eigentlich ihre Informationen nicht aus dem Netz sondern immer noch aus dem TV beziehen.

    Facebook ist meiner Meinung jetzt auch nur im Wandel bei der nicht internetaffinen Zielgruppe, weil viele Firmen sich dort präsentieren und gezielt Aktionen starten, für die ein Account nötig ist. Dann meldet man sich mal eben schnell an, sieht “Oh der ist auch schon hier” und bleibt vielleicht.

    Die Frage ist doch, was erwarten wir von Diaspora? Wollen wir ein zweites Facebook? Dann müssen wir uns auch mit den Aspekten abfinden, die uns an Facebook nerven, weil sie eben auch für Facebook ein Nutzermagnet sind oder wollen wir ein Network in dem sich nur die netzaffine Menschen tummeln. Dann müssen wir damit leben, dass die Community überschaubar bleibt und nur die Leute da sind, die wir eh schon kennen.

    Das ist die Frage. Mainstream oder Nische.

  19. Uwe

    Du kannst ja auch im Kleinen Geld machen, ohne gleich die Nummer 1 zu sein.

  20. ad

    Danke für eure Kommentare!

    Die sind mal wieder interessanter als mein Beitrag… :hehehe:

  21. Ich möchte einmal ganz leise anmerken, dass es um die Entwicklung einer verteilten Software für Social Networking handelt und nicht um ein neues Netz XYZ. Der Server joindiaspora.com ist nur ein sogenannter Pod, die sich dann miteinander vernetzen können. Das ist das Neue daran. Wen es interessiert, der kann hier lesen:

    https://github.com/diaspora/diaspora/wiki/Installing-and-Running-Diaspora

    Schönen ersten Advent

  22. Und hier noch eine Liste der Pods, die es schon gibt: https://github.com/diaspora/diaspora/wiki/Community-supported-pods

  23. sver

    Ich denke, dass dispora und konsorten maximal eine nischenexistenz haben werden und für facebook keinerlei konkurrenz sein wird.

    wenn ich mir überlege, wie lange manche mit sich ringen mussten bis sie ins facebook gegangen sind (und das oftmals auch nur wegen irgendwelchen gutschein / rabatt aktionen), werden diese sich nicht so schnell in dispora anmelden.

    und wiederrum andere gehen da nicht rein, weil ihnen facebook reicht und sie da eben “alle” freunde haben und dort ihre kleinen lustigen spiele während der vorlesung spielen (vorsicht: ironie…)

    von daher denke ich, dass dispora für uns technik-freunde und experimentierwilligen desktop-poster bestimmt anfangs einen ziemlichen “boom” haben wird. wie lange dieser jedoch anhält – das kann bistimmt keiner sagen.

  24. Meiner Meinung nach könnte Diaspora Facebook nur dann an den Kragen, wenn sie sich unbemerkt von hinten einschleichen, sprich mit einer Facebook-Anbindung. Dass es nicht schlechter zu bedienen, einzurichten und stark funktionsärmer sein darf, sollte klar sein.

    Man sieht ja auch bei StudiVZ-Verfechtern, die sich genötigt sehen, doch mal bei Facebook zu schnuppern, dass nach einer Zeit Facebook meist besser gefällt und irgendwann StudiVZ vernachlässigt wird. Die Bedienung und der Komfort ist da die eine Sache und die große Anzahl an (auch prominenten) Teilnehmern ist sicher das noch wichtigere Argument. Denn es gibt auch genug, die bei StudiVZ bleiben, weil evtl. eine Person nicht bei Facebook ist und kein Interesse an mehr Freunden als aus der Stadt oder dem Dorf besteht. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass bei StudiVZ die Dorfdeppen bleiben und alle, die die große weite Welt erschnuppert haben, bei Facebook landen.

  25. Ok Leute…

    Das was alle Welt als “Diaspora” ankündigt ist wirklich nur die Software…(siehe oben). Wofür braucht Otto-Normal-User diesen Rails-Server? Erst mal eher nicht. Wofür braucht der geneigte geek/Nerd *aspora? Die ersten wollen ihn weiterentwickeln, die zweiten denken sich, ich bin sowieso schon bei zu vielen Netzwerken/Messaging-Diensten, VoIP-Anbietern… Die Diasporasoftware steht für die Freiheit aus mehreren Anbietern wählen zu können (ohne zu müssen). Es gibt jetzt schon Instanzen, welche über einen FB-Connect/Twitter connect verfügen. Da soll demnächst jedes auf der Erde verfügbares SN angebunden werden. Es gibt übrigens nicht auch nur Twitter… Microblogging wird ebenfalls ein Teil von *aspora werden, irgendwann sollen auch “sichere” A/V chats kommen. *Diaspora – Das Prinzip von Diaspora fußt auf der sogenannten Freedom Box von Eben Moglen. Man darf/soll sich Diaspora wie eine clevere “MultiSocialNetworking/Messaging-Lösung” vorstellen. Wenn die Geeks/Nerds das (alle) mal begriffen haben, dann fangen sie auch an deren “normale Freunde” zu überreden.

    Abwarten und Tee trinken.

    Mit freundlichem Gruß, Andreas_P

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