Trends 2010 – Facebook & Interviews
Wenn sich dieses Jahr Trends in der Blogszene abzeichnen, dann sind es sicher das allgemeine Facebook-Dissen, das Sammeln von T-Shirts sowie das Führen und Beantworten von Interviews jeglicher Art. Letzteres macht Spaß, besonders bei solch feinen Aktionen, wie der vom Chris.
Beim Thema Facebook habe ich mich noch nicht ganz entschieden, wohin die Reise gehen soll. Ich beobachte mal und nutze den Dienst derzeit eigentlich ausschließlich für das Promoten des Blogs. Privater Kram kommt da eh nicht rein, insofern sehe ich das erst mal gelassen. Und ja – Promoten könnte noch doller und schöner sein, aber dieser Button – neee, der gefällt mir nicht.
mh, schade, dass man nich weiß, was für eine feine aktion du meinst
Blöder Quellcode, blöder.
Danke.
Danke Dir für das verlinken. Und ja, ich werde so schnell wie möglich mein Setup an Dich senden
Facebook würde davon profitieren – und die Medien den Schaum vorm Mund für etwas Relevanteres aufsparen können – würden sich die Leute an die Idee hinter Facebook erinnern.
Das Dingens wurde konzipiert, damit sich (Harvard-)Studenten wiederfinden. Klar, dass dazu Infos ins Netz gehören. Sonst wird man ja ned gefunden.
Vielleicht sollte sich Facebook gesundschrumpfen, zurück zur Grundidee. Aber klar, die Marketingmöglichkeiten locken und die russischen Investoren wollen Geld sehen.
So oder so eine weitere Bestätigung der Forderung nach einem Medienkompetenz-Pflichtfach an Schulen. Auch ohne Privacy-Scanner etc. zeigt Facebook genau das öffentlich von mir, was ich auch öffentlich haben will. Aber dazu braucht es ein gesundes Mißtrauen und fünf Minuten in den Einstellungen. Und nicht den „Kassensturz“ oder „Frontal“, die daraus einen Daten-SuperGAU basteln.
@nggalai – sehe ich ganz genauso. Alle regen sich darüber auf, dass die Infos, die SIE SELBST da reingestellt haben, öffentlich zugänglich sind. Was ist daran so unverständlich? Bzw. warum stelle ich diese Informationen sonst da ein?
Wie sagte letztens ein Comedian im Fernsehen bezüglich Facebook respektive soziale Netzwerke ? “Ich habe die Leute seit 20 Jahren nicht mehr gesehen – Meine Güte, dafür gab es auch einen guten Grund!”
- Und ich muss leider mit meinem in eineinhalb Jahren Facebook gemachten Erfahrungen bestätigen, dass der Wert dieser “Institution” überbewertet wird. Einladungen zu dümmlichen Spielen brauch ich nicht. Geschenke und andere tolle Gimmicks, die nur darauf abzielen Zugriff auf die Kontaktdaten meines Netzwerkes zu erhalten genauso wenig. Ich werde schon genug vollgespammt.
Und meldete sich wirklich mal jemand den man aus der Schulzeit kannte, war es ein Loser, der einem nach 10 Minuten seichtem Geplapper eine Finanzoptimierung anbieten wollte..
Meinen FB-Account habe ich jedenfalls vor ein paar Monaten gekündigt.
Ansonsten stimmt natürlich, was nggalai und Martin sagten. – aber es ist ja häufig so, dass eine gute Idee zu etwas völlig anderem mutiert, wenn der schnöde Mammon und Individuen mit einem ausreichendem Potential krimineller Energie ins Spiel kommen..