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Der Mac im Unternehmen

Der Mac im Unternehmen – so lautet nicht nur der Titel des Buches von Steffen Hellmuth, welches mir der Verlag Mandl & Schwarz freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Auch in diesem Beitrag soll es darum gehen. Zugegeben – das Buch bzw. dessen Lektüre war der Aufhänger zu der Frage, ob und in welchen Unternehmen der Einsatz eines oder mehreren Macs Sinn macht. Pauschal kann man das sicher nicht beantworten.

Klar – Entscheider in den typischen Einsatzorten Medien, Print & Web werden nicht groß darüber nachdenken. Aber ob man den Einsatz von Macs in Unternehmen wagen sollte, die sonst ausschließlich mit Windows-Clients ausgestattet sind, will wohl überlegt sein. Ich erinnere nur an diesen Beitrag auf Apfelquak. Heterogene Netzwerke mögen eine sportliche Herausforderung für die Administration sein, ob der Anwender aber den selben Spaß damit hat, hängt sicher davon ab, ob er seine Arbeitsumgebung 1:1 auf das Mac Umfeld zu übertragen kann.

Eine Vorstellung des Buches findet ihr derzeit gerade auf Apfelquak. Wie auch der Autor dort kann ich das Werk all denjenigen empfehlen, die sich mit der Thematik beschäftigen wollen oder gar müssen. Aber auch um seinen Horizont ein wenig zu erweitern, macht es Spaß, darin zu blättern. Und der Einblick aus der unternehmerischer Sicht ist durchaus abwechslungsreich.

Erwartungsgemäß preist das Buch all die Vorzüge der Hard- und Software aus Cupertino an, angefangen von der Qualität der Rechner bis hin zur Zuverlässigkeit und der einfachen Administration der Software. Aber machen wir uns nichts vor – da ist auch Apple sicher nicht perfekt.

Macs im Unternehmen. Auch bei euch?

Gerade was die Garantieleistungen anbelangt, fühle ich mich bei einem großen Hersteller, dessen Name ich hier jetzt nicht nennen möchte, wesentlich besser aufgehoben. Drei Jahre Vor-Ort-Service machen sich im Unternehmen bezahlt. Und gerade die Software, mit der ich mich täglich befasse, verlangt nach zertifizierter Hardware, selbstredend gehört Apple nicht dazu. Der Rechner mit dem Apfel wird den Weg auf meinen Schreibtisch am Arbeitsplatz daher wohl nie finden, doch wie sieht es bei euch aus?

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9 Reaktionen zu „Der Mac im Unternehmen

  1. DAM

    Macs bei uns bspw. nur im Bereich von Medien & Design und Labortechnik. Aber als Unternehmensnetzwerk und im Büro? Nein, no, never.
    Da bindet sich Windows 7 besser ein und die Kompatibilität und Softwareauswahl ist einfacher größer.

    Eigentlich war mal geplant gewesen das Apple das gesamte Netzwerk dominieren sollte. Keine Chance; und es ist nicht an finanziellen Aspekt gescheitert.

    Eigentlich schade aber bevor Apple primär eingesetzt werden kann muss sich die Kompatibilität und Auswahl bei Macs erheblich verbessern. Wenn ich Boot Camp oder speziell angepasste Software brauche, dann kann ich auch gleich bei Windows bleiben.

    Und jetzt haben wir einen flotten Dreier. ;-)
    Windows, Mac & Ubuntu.

  2. Ui, das hört sich ja an, als ob ich (als Verfasser des damaligen Artikels) nicht glücklich damit bin….

    Mittlerweile läuft es wirklich gut, die Kalkulationssoftware läuft besser als auf dem Lifebook von meinem Kollegen, einzig Entourage ist eine wirkliche Katastrophe.
    Aber da wird M$ ja mit dem neuen Office-Paket (hoffentlich) nachbessern.

    Ansonsten kann ich ja mal nen neuen Artikel schreiben: “Ein halbes Jahr Mac OS in einer Windowsumgebung!”…

    Wenn ich mal Zeit hab… ;)

  3. Also bei uns wird das denke ich nie kommen. Hier schmücken die Dinger mit dem schrägen “E” im Namen so ziemlich jeden Arbeitsplatz. Aber ich hab auf vereinzelt geklickt, auch wenn ne Handvoll Macs unter einigen tausend “normal” Rechnern nicht auffällt ;) aber immerhin. Die Druck- und Fotoabteilung braucht eben was Vernünftiges.

  4. webharvey

    Na gut, dann will ich was schreiben zu der Abstimmung dazu ;)
    Wir haben 1 Mac, 1 Linux und 125 Win Clients. Warum? Naja, zum einen ganz
    klar die Kostenfrage, der Mac ist vom Geschäftsführer, und zum anderen gibts
    halt einfach nicht die Unternehmenssoftware für den Mac, bsp. unsere ERP, die
    machen wir dort jetzt per Citrix Published App auf dem Mac, geht auch und sogar
    gut, ist aber nicht das gleiche wie ne native App. Linux hat mein Programmierer-
    kollege, er findets gut und muss selbst damit klar kommen ;) Da wir mit Citrix
    arbeiten ist der Client eigentlich egal, aber bei Sicherheitssoftware (USB Schutz etc)
    biste schon wieder auf Windows fixiert, da ist Mac und Linux nicht zu finden.
    Von daher, Mac ist zwar schön und sieht gut aus, aber zumindest bei uns nicht
    so praktikabel u.a. den ganzen Citrix Admin Kram gibts nur für Windows.

  5. Ist Apple überhaupt noch an Unternehmen interessiert?
    Ich habe eher den Eindruck, dass es immer weiter Richtung Privatkonsument geht und die Profis immer mehr das nachsehen haben.

  6. Hier sieht’s ähnlich aus: im Büro meiner Frau (Geschäftsführerin einer Hauspflegefirma) stehen fast ausschließlich windoofe PCs (bis auf ein Ubuntu auf dem Mitarbeiterrechner), weil die Verwaltungsdatenbank exakt nur darauf läuft. Daheim hat sie ‘nen iMac stehen mit selbiger im Parallels-Fenster.

    Ich (heimarbeitender TeXie und Verlagsdienstleister) benutze alle vier Sorten: ein G5 als Hauptrechner, einen alten Fischkisten-Laptop zum Konvertieren von Word nachTeX (weil der Filter nur mit Windblows-Word läuft) und je eine Linux- und BSD-Maschine.

  7. Ich glaube ich werde mir das Buch mal bestellen. Mich würde interessieren welche Vorteile darin bestehen sollen Apple Pc´s ausserhalb der normalen Grafikanwendungen zu nutzen. Außerdem bin ich sowieso auf der Suche nach interessanten Büchern für ruhige Abende :-)

  8. Wollt nur mal offtopic Bescheid sagen das du dich jetzt in meiner Blogroll befindest ;) Das wars auch schon ^^

  9. In “meiner” Abteilung (Werbung/DTP/Internet) arbeiten eigentlich alle mit Macs.
    Produktmanagement und die Marketingfreaks steuern allerdings noch den ein oder anderen Win-Rechner bei… ;-)

    Läuft allerdings recht harmonisch, das “gemischte System”.

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