Twitter und der Kommerz

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist Twitter vor ein paar Tagen vier Jahre alt geworden. Mittlerweile beschäftigt der Dienst über 140 Mitarbeiter und lebt einzig und allein von Risikokapital. Auch seitens der Nutzer wird ständig versucht, mit Hilfe des blauen Vogels die Geldmaschine anzuwerfen. Dabei erblickt eine abstruse Idee nach der anderen die Welt. So verkauft mein schweizer Bloggerkollege Leumund, den ich übrigens sehr schätze, seine zehn besten Twitter Tipps für 1,90 CHF. Erst habe ich die Seite für ein Fake gehalten, aber es scheint real zu sein. Ich bewundere ja das Verkaufstalent vom Leu und seinen Mut für eine derartige Aktion, aber mal ehrlich – wer kauft das? Klar, das sind umgerechnet nur 1,32 EUR und ich sehe den Betrag als Spende, aber andererseits gibt es gefühlte zwei Billionen Fundstellen, die ähnliche Tipps bieten können (oder zumindest wollen). Wie sagte mein werter Cousin @sauerstoff spontan darauf? Das Internet ist ein Zoo! Recht hat er.

Mal überlegen, vielleicht sollte ich ab dem 1. April Follower nur noch gegen Bares zulassen? Also, Leute – jetzt folgen, bevor es teuer wird!

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Es steht jeden Morgen ein Dummer auf. Und nach einem Jahr hat er so 481,80€ verdient!

  2. Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Ich könnte eine Follower-Gebühr verlangen. Bei 2.- CHF pro Monat und 2’000 Followern gar nicht mal so ein übles Konstrukt.

  3. So abstrus ist die Idee des Geldverdienens ja nicht. Auch nicht das injezieren von Botox in die Penisvorhaut,
    Aber zumindest beim web2.0 (im weitesten Sinne) sollte es meiner Meinung nach “no-budget” bleiben.
    P.S.: Ich würde auch gar nicht mit meinen paar Followern reich werden können!
    :-)

  4. Ich versteh gar nicht wieso Twitter überhaupt so beliebgt ist, geschweige den, wie man dafür auch noch Geld ausgeben kann.

    • Was nicht ist, kann ja noch werden. Sicher sind die, die wertvolle Diskussionsbeiträge beisteuern können, gerade noch am Geld verdienen. ;)

      • Just Feierabend gemacht, aber mir fällt zu dem Thema nichts ein – vielleicht solltest man sich das Kommentieren bezahlen lassen…

  5. Pingback: Newsletter – in oder out? | admartinator.de

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