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Sind die iPhone Apps die wahren Killer?

9. März 2010 · 8 comments · TWEET THIS

Wir haben hier ja schon öfters darüber philosophiert, dass Apple User Wert auf Äußerlichkeiten legen. Nicht nur auf die des Rechners, sondern auch auf dessen Software. Man hat es halt gerne schön, sonst könnte man seinen Rechner ja auch beim Discounter um die Ecke kaufen und bei der Software rein auf Funktion achten. Eine gar grausame Vorstellung, oder?

Bei David Hellmanns neuesten Beitrag iPhone vs. Android – Warum vergleichen immer alle die Hardware? sehe ich da Parallelen hinsichtlich der Software auf dem iPhone. Sind gerade die vielen hübschen Apps der wahre Erfolg des Telefons? Ist es gar nicht der iPhone-Killer, der bislang fehlt, sondern sind es eher die Killer Apps, die den Mitbewerbern den Erfolg streitig machen? Wenn ich mir die Kommentare in diesem Beitrag so anschaue und daran denke, wie viel Freude ich an meinen Lieblingsapps habe, könnte da etwas dran sein. Was meint ihr?

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David Hellmann

Für mich ist es so. Also der Erfolg macht für mich der AppStore und nicht das Telefon an sich. Klar ist es auch Hübsch, teilweise wertiger als der Rest da draußen aber dennoch ist es nur die technik. Die Software ist doch hier viel entscheidenter. Es gibt viele HTC Gerät die wirklich klasse optisch sind und dem iPhone in nichts nachstehen. Schon gar nicht in der Technik. Hier liegen die meisten ja vorm iPhone. Android an sich denke ich ist nicht groß anders als das iPhone OS, also von der Bedienung her. Klar, auch hier ist das iPhone OS hübscher :)

Aber die APPS!!! Im Android Market gibts nicht das Level was es im AppStore gibt. Ich bin gespannt ob Google hier aufholen kann und ob sie vielleicht auch die Regelen etwas straffen damit nicht jeder sein zeug reinstellen kann was noch so grottig ist.

Was ich bei HTC toll finde und zwar Hardwareseitig, ist das blinkende LED wie bei den Blackberry’s. Einfach super das man hier mit verschiedenen Farben das teil blinken lassen kann und somit schnell sieht was Sache ist.

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Acky

Bei vielen Produkten spielt die Hardware Spezifikation, solange sie ein bestimmtes Mindestmaß erfüllt, tatsächlich keine Rolle mehr. Bedienung (im weitesten Sinne “das Betriebssystem”) und Software, daß ist was zählt und was der Benutzer auch “zu Gesicht” bekommt.

Zudem hinken Hardware Vergleiche immer. Gutes Beispiel dafür ist die Megapixel Gigantomie in Kamerasensoren. Hier entscheidet ja nicht nur dieser Wert, sondern auch andere Faktoren der Sensoren. Oder Prozessoren: Ist ein 1,6 GHz soundso wirklich schneller als ein 1,2 GHz anderswo?

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Stephan

Apple hat einfach den überragenden Vorteil, dass sie zuerst den Markt aufgerollt haben. Schaut Euch die Telefone an, die nach dem iPhone herauskamen. Da wird nur noch versucht, die GUI zu kopieren. Und zwar so nah wie möglich ohne juristisch einen vor den Karren zu bekommen (Telefon-Icon ist z.B. meist grün gefärbt und vom Look sehr ähnlich). Nur merkt man, dass die GUI-Entwickler unter Zugzwang standen und es nicht schaffen, eine bessere GUI zu erschaffen. Jedes andere Telefon, das ich bisher in den Händen hatte, fand ich zwar nett, aber der Workflow war mir zu hakelig.

Keine Frage: das iPhone ist von der Hardware überhaupt nichts besonderes, aber wie bei jedem anderen Apple-Produkt (außer der Mighty Mouse :) ) zählt für mich das Gesamtpaket aus Hardware und Software. Und da heißt es bei Apple für mich immer noch: anschalten und funktioniert.

Nur manchmal wünsche ich mir schon mehr Freiheiten auf dem iPhone. Einen Jailbreak möchte ich nicht aufspielen, das hat den Touch von mir absturzfreudiger werden lassen. Man kann halt nicht immer alles haben, ne?

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switchpack

Eigentlich war Apple für mich immer auch ein bisschen andres als der Rest. Das ist beim iPhone leider nicht der Fall. Jeder Teenie rennt mit so nem Ding rum. In Konferenzen fällt man nur noch auf, wenn man kein iPhone hat. Das ist ein Image, das ich an Apple nicht kenne. Daran muss ich mich gewöhnen oder doch etwas anderes wählen.
Ich nutze nur wenige Apps. Die dann aber richtig intensiv. So stehen bei mir Mail und Kalender im Vordergrund. Meine Wetterapp, Tweetie und Reeder kommen direkt danach, Zuginfo bzw. Die Bahn und Google Maps nutze ich auch oft. Kann sein, dass solche Apps auf jedem anderen Handy genauso gut funktionieren. Nur, warum wechseln? Einzig, weil jeder ein iPhone hat? Das wäre ein Grund.

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Oliver

Die Apps sind auf jeden Fall ein sehr wichtiger “Killer”-grund. Doch darauf kann sich Apple nicht ausruhen, die Apps sind schneller portiert, als man das A- von Apple ausgesprochen hat. Entwickler wollen primär Geld verdienen und wächst der Androidmarkt weiterhin so stark, dann kann sich wohl niemand dem entziehen. Ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann es sich für die meisten Entwickler lohnt.

Was sich sicher nicht so schnell portieren lässt, sind die UI-Elemente die Apple mitliefert und dem Entwickler bereitstellt. Hier fand ich aber zB. das PalmPre sehr nahe dran und darüber hinaus mit sehr vielen eigenen Ideen.

Auch wenn ich die neusten HTC Geräte wirklich nicht schlecht finde (zB. das etwas grössere Display), ist das iPhone verarbeitungstechnisch immer noch die Nummer 1.

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Thomas

Es war bis jetzt schon immer so, dass sich nicht die beste Hardware sondern einfach die größte Unterstützung und auch Käufer den größten Anteil am Erfolg eines Gerätes ausmachen.
Das hat man in der Vergangenheit öfters gesehen. Da fällt mir spontan Video 2000 und VHS ein. Video 2000 war eindeutig technisch das bessere System VHS hat aber gewonnen. Auch bei den Spielekonsolen war damls der Sega Saturn der Playstation technisch überlegen. Die Playstation kam aber bei den Käufern besser an. Und natürlich entwickeln lieber Softwarehersteller für Systeme die besser ankommen. Sozusagen ein Teufelskreis.
Daher denke ich auch nicht, dass es wirklich mal einen Iphone Killer geben wird. Das bestehende Softwareangebot ist einfach zu groß. Es wird in Zukunft auch keinen Google Killer geben.
Aber man sollte natürlich niemals nie sagen und gerade Android ist noch recht jung und es steckt Potential dahinter.

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Gilly

Ich habe ein Motorola Milestone und ein Apple iPhone 3GS. Auch wenn ich das Milestone sehr viel besser als das iPhone finde, greife ich immer wieder zum Apfelhandy weil mir dort die Apps besser gefallen. Die Entwickler scheinen (vermutlich aufgrund des besseren SDK) einfach die schöneren Apps coden zu können.

Darüber hinaus macht mir der Google Market irgendwie nicht so viel Spaß wie der Appstore. Da muss Google noch nachbessern.

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