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“The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.” - STEVE JOBS, 1955 - 2011

The History of the Internet in a Nutshell

The History of the Internet in a Nutshell – dieser interessante Beitrag [via] erinnert mich schmerzlich daran, dass ich ein alter Sack bin. Zumindest was meine Erfahrungen im Netz anbelangt. Es muss 1994 gewesen sein, da bot die Uni Kassel als willkommene Abwechslung eine Vorlesung über Internet-Dienste an. Wer sich belehren lies, was es mit E-Mail, Gopher, FTP und den Newsgroups auf sich hat, durfte im Anschluß eine eigene E-Mail-Adresse beantragen. Wow, war das nerdy. Zu der Zeit surfte man noch mit Mosaic – auf einer Unix-Workstation im Rechenzentrum.

Verdammte Axt – das ist 16 Jahre her. Mittlerweile kann man sich das Leben ohne Netz schwerlich vorstellen. Auf wieviel Jahre kommt ihr?

Colophon

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Syndicate

44 Reaktionen zu „The History of the Internet in a Nutshell

  1. Auch ungefaehr um den Dreh rum. ;) Hatte das erste Modem mit, ich glaub, 12 oder so. BTX war damals schon fetzig!

  2. ad

    Oh, da fällt mir gerade auf, dass admartinator.de dieses Jahr 10 wird. :eek:

  3. Ich glaube, ich habe gegen 1998 die ersten Erfahrungen mit dem Internet gemacht. Damals hatten meine Eltern sich den ISDN-Anschluss besorgt.
    Irgendwann hatte ich dann meinen eigenen Computer und habe die ISDN-Leitung auch zu mir ins Zimmer gelegt (und abends beide Leitungen blockiert. :-) )
    Damit sinds bei mir auch schon 12 Jahre und nicht mehr ganz die Hälfte meines Lebens.

  4. MJ

    Müsste ein Tick länger her sein. Was aber an der Uni Karlsruhe lag. Nicht dass ich damals studiert hätte, nein, ein Freund überlies mir seinen Zugangsdaten und so konnte ich zu Anfang über ein normales Terminalprogramm mich mit meinem Amiga in der Uni einloggen. Mosaic? Boah! Wie fortschrittlich :-) IRC war so einer der wichtigeren Dienste. Gefolgt von Newsgroups (Was ich aber eh schon über Gateways im Fidonet zur Verfügung hatte).

    Später dann, als das WWW langsam aufkam dann mit Lynx gesurft….
    Tja und dann kam der große Schritt: Die Möglichkeit eine PPP-Verbindung zu tunneln (Oder wie das damals hieß) und mit den grafischen Tools direkt am Amiga zu surfen. AMosaic fürs WWW und Grapewine für IRC.
    Ohyeah!
    Das war schon echtes Internet. Und das zum Ortstarif: 12min für 23PF…

    Und meine erste Website, die dann auf meinem Account an der FH Karlsruhe lag, tja, die habe ich auch noch im Kopf: Ziemlich viele HR-Tags. Ein bisserl Text und das Bild von einem betrunkenen Kumpel wie er mit der [PIEP] Frau des Semesters Arm in Arm am Feuer saß. :-) )) Aber das war dann schon 1996 oder so…. Deutschland gewann die EM….

  5. Ich bin seit 1998 im Netz unterwegs. Vom 56k Modem, ISDN und dann später DSL. Was waren das für Zeiten.. ;-)

  6. Mmmmh, meine Domain ist jetzt 11 Jahre alt, ich bin also ca. 14 Jahre im Netz unterwegs…. Uff, in Relation zu meinem Alter: Ich bin richtig alt :(

    ;-)

  7. ad

    Hehe, admartinator.de im Jahre 2000 …

    Mehr dazu hier.

    • yeah, wird die Webcam wieder eingeführt?

      Sah doch schon ganz nett aus das Design…

      • ad

        Nö, wird nicht wieder eingeführt, aber der Pfad zu dem Bild von früher ist noch online. Wenn auch mit einem neueren Bild ausgestattet. Du glaubst gar nicht, wieviele Hits noch über diese alten Webcam-Portale reinkommen, bei denen ich mich damals mal zum Spaß angemeldet hatte.

  8. derIch

    So richtig “im” Internet bin ich jetzt seit 12 Jahren unterwegs, als ich mir 98 mein erstes eigenes Modem (V90) kaufte.

    Man is das ne lange Zeit… Was haben wir eigentlich früher gemacht? ;-)

  9. Also so richtig bewusst kam das ganze Internet mit Giga also um 1998, was ja auch schon ein paar Jahre her ist. Hatte dann auch relativ schnell meine erste Domain und so weiter.

    Verdammt das ist auch schon verdammt lange her alles …

  10. Ich liebe solche Internet-History Berichte.

    Geil. Danke und Gruß Marco

  11. Muss auch so 1993/1994 gewesen sein… ich hatte damals ein 28.8er Modem (war im Fido-Netz unterwegs), dass ich mir per Chiptuning auf 33.600 aufgerüstet habe.
    Damals bot die IBM den für meine damalige Region (Niederrhein) einzigen finanzierbaren Zugang ausserhalb der Uni-Welt an – teuer war´s trotzdem und WWW gabs nur ansatzweise. Gopher, IRC und Newsgroups waren das Medium der Wahl…

  12. ad

    Ihr alle mit euren > 28.8er Modems. Pff.
    Ich hatte ein Zyxel 14.4er.

  13. Ich habe, immer noch, ein 1.200 Baud Analogwandler zu Hause. So richtig mit Telefonhörer festschnallen! *gotscha*

  14. MJ

    Das erste war ein 2.4er Supra, auf der Amiga Messe in Köln zusammen mit nem Freund für das Azubimonatseinkommen gekauft. Dem folgte ein Supra 14.4er :-) Und das ZyXel konnte schon 16.8; das blieb aber ewig im Zoll stecken, da damals so ein komischer Streick war. Das waren lange Wartezeiten! Und ja, es liegt noch hier irgendwo im Haus rum, das olle ZyXel :-)

    Der nächste Schritt war eine Hagenuk SpeedDragon ISDN Anlage mit ISDN Modem, das man via serieller Schnittstelle auch an den Amiga bringen konnte (ISDN Karten für den Amiga waren unbezahlbar). Und seit dem nur noch AVM Produkte im Einsatz :-)

    • ad

      Jo, mit so einer Fritz-Card war man damals schwer der Chef, sofern man sich mit der IRQ-Jumperei auskannte und das Teil nicht vorher vor Wut aus dem Fenster geworfen hatte. :hehehe:

      Ja, das waren Zeiten.

  15. Genau, 1994, Uni. Als Hiwi bekam man relativ leicht eine Mail-Adresse und surfte zuerst auf dem Insituts-Mac. Dann habe ich mir einen Koloss von einem 14.4-Modem gekauft und die Welt der Gopher, IRCs, Newsgroups usw. erkundet und von univie.ac.at meine erste Mosaic-Version gezogen.

    • ad

      Gratuliere Kerstin. Damit hast du dich für Teilnahme am Setup qualifiziert. Oder Jungs?

      Wann darf ich mit deinem Beitrag rechnen? :hehehe:

  16. Um mal aus der Reihe zu tanzen: Bei mir war es wohl so 2004/2005. :P

  17. Ich kam 1996 ins Netz – Uni ahoi, und da standen so komische Mac-Rechner rum, auf denen man eine Terminal-Umgebung starten musste, damit Mosaic und pine funktionierten. Zu ersterem muss ich wohl nicht viele Worte verlieren. Entsprechend verbrachte ich meine ersten vier Jahre im Internet abseits des WWW.

    Usenet! Endlich Leute, mit denen man sich über Lovecraft, High-End-Audio und Bassgitarren unterhalten konnte, ohne fürs Bier zu zahlen! War eine geile Zeit.

    Das WWW entdeckte ich erst 2001 oder so für mich – via Usenet; in einer Group war ein Artikel auf 3dcenter.org verlinkt. Über TnL, und ich war gar ned mit dem Autor einig. Also mal druffgeklickt, oh, Forum? Okay, anmelden … (Dass man da damals auch als Gast schreiben konnte wusste ich nicht.) Nun ja, mittlerweile bin ich Mod und Admin da. Und wurde kurioserweise praktisch zeitgleich von einer New-Economy-Firma als Marketingblubberer und Übersetzer eingestellt. Sachen gibt’s.

    Ich find’s immer schade, wenn die Leute bei „Internet“ ausschließlich ans World-Wide-Web denken. Dass nur schon E-Mail was anderes ist? Spätestens seit Hotmail fällt das vielen Menschen schwer, zu verstehen. Und ich weine dem Usenet eine Träne nach, echt …

  18. quittenkaes

    Anfang 1993 hab ich meinen ersten eigenen Telefonanschluss bekommen, weil meinen Eltern die Spielereien mit dem Akustikkoppler zu teuer wurden. Damals ging’s allerdings noch nicht ins Internet, sondern in Mailboxen (z.B. Fido.net). Ab 95 war ich bei Compuserve. Damit hatte ich meine erste “internetfähige” Email-Adresse. Ansonsten war Compuserve damals noch ein geschlossenes proprietäres System, vor allem für Newsgroups. WWW-Zugang kam dann auch bald, aber mit 300 bit/s oder später sensationellen 9600 bit/s war das kein großer Spaß. Und die Verbindungen zu den Einwahlknoten waren auch immer ganz normale Ferngespräche. Zu denen dann noch die Compuserve-Gebühr dazu kam.

    Einen Internetzugang über die Hochschule hatte ich leider nie.

  19. Ich bin eigentlich seit direkt nach dem Abi online. Das war 1996. Direkt Internet. Den ganzen Mailboxkram hab ich nie mitgemacht, aber ab und an bei einem Schulkollegen zugesehen, wie er sich da durchgehangelt hat.

    Einwahl war teuer, anfangs mit AOL nach Leipzig oder Nürnberg. Jeweils Ferngespräch. Da kam die bayerische Bürgernetzbewegung grad recht. Von Anfang an vorne mit dabei. Wir waren mal der drittgrößte Verein des Landkreises. Jaja, lang ist’s her. Mein Twitter-Username ist die Referenz an diese Zeit.

  20. Axel

    Also bei mir fing es 1992 mit einem Modem (2400 bps) und einem 386DX40 an. Zuerst Mailboxen wie die PELA Box, MB Kassel & Co. Dann FIDO, Z-NETZ und dann Usenet und Email per UUCP über die Uranus Mailbox in Schauenburg (axl.central.de). Erinnert sich noch jemand an Crosspoint? Den ersten “richtigen” Online-Zugang mit TCP/IP gab es dann 1993 über “TIA”. Ein genialer Hack der aus einem normalen Terminal-Fenster zum HRZ Kassel eine SLIP Verbindung machte. Mit Win 3.1 und Trumpet Winsock, später OS/2, konnte ich dann zuhause mit Netscape 0.9beta surfen :-)

    • ad

      Uh, an das Trumpet Winsock Gefrickel kann ich mich auch noch erinnern. Wenn auch nur nebulös. Ich glaub, ich bin dann gleich auf NT umgestiegen. Das war mir zu doof.

      OS/2 hatte ich auch mal probiert. Hatte aber nur eine geringe Halbwertszeit.

      • Axel

        OS/2 war geil. Hab mir extra 16 GB Ram gekauft – gebraucht ein Schnäppchen für nur 1000 DM. Mit sagenhaften 24 MB Ram konnte ich dann mit meinem 486er unter OS/2 MP3 hören, Disketten formatieren und Win 3.1 emulieren – wohl gemerkt gleichzeitig. Lach – das war Revolution!

  21. derIch

    Schöne Geschichten hier. Da macht das lesen Spaß, weil man sich an so manche Sache zurück erinnert. :)

  22. webharvey

    Puh, ich habe noch bei meinen Eltern gewohnt und ein 300Baud Modem gehabt und es gab mal erst nur Mailboxen (BBS). Da fing es mit an, dann BTX und 1200/75 Modeme, hölleschnell. Wenn ich jetzt richtig rechne, ist das so 20/21 Jahre her.
    WIr haben dann später, so Mitte der 90er Descent gespielt, aber immer 1on1
    und mal rief der eine, mal der andere an, weil 1 DM / Minute am Sonntag, das
    war der Billigtarif im Regiobereich :( Und das dann später per legendärem Zyxel
    1496N, jau, das war cool ;=)

    • webharvey

      Und was ich ganz vergessen/drängt habe, die Telefonrechnungen für den Onlineanschluß mit 3-400 DM / Monat. Da gabs noch keine Flats und viele hatte einen 2. Amtsanschluß nur fürs Onlinegedöns :(

      • Max

        6 Minuten Takt ick hör dir trapsen ? Den einen Monat hatte ich 1800 DMark. Und ab dann fanden, die Telekom und ich, wir uns beide sehr blöd. *lach

  23. Oh, ich erinnere mich an üble Zeiten mit Metronet / TelDaFax / Roses Online und einem 28.8er-Modem. War ein teurer Spaß, aber war sehr cool… Das war 1997.

  24. Max

    13 Jahre. Habe das Internet verdammt, nachdem Bekannte versucht haben ein lokales Netzwerk (stadtnet) aufzubauen und das Internet ihnen dazwischen kam. So’n 7200er Modem hatte ich auch und später auch ne ISDN Karte (glaub die erste war von teles, bin mir aber nicht mehr sicher), aber die hab ich zunächst mal weiterhin zum Einloggen auf den BBS benutzt – und das fand ich auch viel spannender, hatten diese doch viele gute sortierte (weil spartanisch war Notwendigkeit) Inhalte und sehr fantasiereiche Funktionen und Rollenspiele.
    Ich war damals wirklich auf dieser historischen Microsoft Webseite – und hab gelacht. Mit Windows 98 (1997) kam dann auch bei mir das Internet und irgendwo da ist mir auch das Lachen vergangen, bis ich dann mal im MSN Chat reingeschaut hab.

    Durchwurschteln hatte die TIP das genannt. 10 Jahre durchwurschteln. Unfassbar treffend.

  25. Aloha,

    hmm… bei mir war’s 1997. Und dann so schnell wie möglich vom 56k auf kurzfristig ISDN und dann DSL bis heute zu VDSL. Zwischenzeitlich auch mal eine Testphase über Strato mit dem Satelliten-Internet.

    Viele Grüße,
    Andi

  26. Dominik

    Ich musste anno 1997 (Ich war 17) meine Eltern recht lange bearbeiten, bis ich endlich ins Internet durfte. Vorraussetzung war, dass ich die Kosten dafür zu 100% übernehme. Dazu habe ich einen dieser praktischen Online-Counter installiert, wo ich schön sehen konnte wie das Geld ins Netz fliesst! ;)

    Gestartet habe ich damals mit einem Compuserv Account und einem 33.6er Modem. Doch bereits nach einigen Monaten wechselte ich zu einem lokalen Anbieter und war damit recht lange glücklich.
    Es folgten dann 56k Modem und dann so bald wie möglich ADSL (ISDN war kein Thema) mit anfangs 384kbits. Mittlerweile surfe ich mit Kabelmodem und 12 MBits, mehr benötige ich im Moment nicht.

    Trotz Familie bin ich doch sehr Netzabhängig. *g*

    PS: Sehr viele, “alte” Internethasen sind hier unterwegs.. :)

  27. Ulf

    Etwa 12 Jahre jetzt. Das erste Modem war ein 28.8er, von der Telefonrechnung rede ich nur ungern. Ende 99 kam dann aber schon DSL mit 768 kBit, dann mochten meine Eltern mich wieder :-D .

  28. Ungefähr wie bei Ulf, glaube ich. Müssten nu auch 18 Jahre sein. Für wenige Tage mit 28.8er, dann sehr schnell für ein Jahr oder so ISDN und leider erst 2002 (glaube ich) DSL. Die Modem-Zeit gab immense finanzielle Probleme damals, hihi.

    Aber was tut man nicht alles dafür, eine Flatrate selbst dann zu haben, wenn es keine gibt…

  29. Huch, das 56k-Modem habe ich zwischen den paar Tagen und dem ISDN vergessen :-) Das gepfeife war schon irgendwie schön.

    Übrigens alles damals unter Windows, bis ich mir aus einem alten P90 einen eigenen Debian-Router gebaut habe. Headless im Desktop-Gehäuse, hihi. Ich glaub den hab ich noch im Keller liegen, wäre ja schon witzig sich diese Softwareinstallation nochmal anzuschauen…

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