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“The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.” - STEVE JOBS, 1955 - 2011

Müssen Blogger Webdesigner sein?

Müssen Designer HTML schreiben können? Diese Frage hat Manuela vor ein paar Wochen in ihrem Blog gestellt. Da knüpfe ich doch spontan mal dran an und frage, ob man als Blogger das Webdesign beherrschen sollte?

Zumindest ist es sicher nicht verkehrt, wenn man in Punkto Design nicht völlig unbegabt ist. Dabei reicht es meines Erachtens schon, wenn man sich in den Unmengen von WordPress-Themes nicht gerade das hässlichste Entlein herauspickt und dieses dann womöglich noch verschlimmbessert. Die Zahl der professionell gestalteten Themes steigt ständig, und deren Auffinden ist dank diverser BestOf-Listen (siehe unten) auch nicht sonderlich schwer. Zugegeben – man hat dann ein Theme von der Stange, doch kann man nicht von jedem Blogger erwarten, dass als Profianwender von Photoshop geboren wurde und mit HTML, PHP & CSS verheiratet ist. Insofern würde ich die Frage dieses Blogbeitrages mal mit einem jein beantworten.

Ich ertappe mich allerdings stets dabei, dass ich schön gestaltete Blogs öfters aufsuche. Das Auge liest mit (Brüller!). Zudem ist mir aufgefallen, dass der Trend zu der Verwendung von schlicht gestalteten, weg von überladenen Themes geht – von ein paar Ausnahmen abgesehen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das Augenmerk auf das Geschriebene legen, das sollte das Ziel eines Blogdesigns sein.

Für all die Blogger, die noch immer oder schon wieder auf der Suche nach dem geeigneten WordPress-Theme sind, habe ich hier noch ein paar Links parat, unter denen sich die ein oder andere Perle finden lässt:

Colophon

ad |æd| infml admartinator - SocialMedia Junkie, Tech Blogger, WordPress Freak, Apple Evangelist & Founder of apfelquak. [...]

Syndicate

31 Reaktionen zu „Müssen Blogger Webdesigner sein?

  1. Dto. Jein.

    Nein: Wer kein Webdesigner ist und über andere Dinge bloggt.

    Ja: Wer als Webdesigner bloggt, sollte schon was eigenes abliefern.

    • ad

      Stimmt. Von Webdesignern (und damit meine ich nicht die Hobby-Webdesigner, die dem Kegelverein für 50 EUR eine Homepage klöppeln) erwarte ich auch, dass sie ein eigenes Theme auf die Beine stellen.

  2. Noch eine Ergänzung. Wenn man dann evtl. aus Zeitgründen keine eigenen Templates entwickelt, dann sollte man zumindest die von der Stange verindividualisieren und so zeigen, dass man was kann. Aber das macht meistens fast genauso viel Arbeit.

  3. Ich finde, dass Design und Bloggen nichts miteinander zu tun haben.

    Viele Blogger sind wahrscheinlich so technikaffin,dass sie gerne am Aussehen basteln. Nicht, weil es erforderlich, sondern weil sie es können. Diese Leute werden wohl auch nie aufhören, ihren Desktop zu gestalten.

    Ich lese Blogger, wenn sie etwas zu sagen haben. Das Layout ist mir egal. Es sei denn, es stört die Lesbarkeit.

  4. Argh!
    Genau das richtige Thema für mich!

    Zu den Zeiten wo man noch mit einer einfachen CSS-Datei, IFRAMES und 1px-Transparenz Gifs seine Webseiten gebastelt hat, war mir das auch nicht so fremd wie dieses PHP Gewurstel.
    Dabei liegt das nicht mal daran, dass ich keine Lust hab, mich damit zu beschäftigen, sondern dass ich keine Zeit hab, ständig daran rumzuschrauben.

    Mein Versuch mein WP komplett abzuschalten und nur noch Posterous laufen zu lassen ist aufgrund der Strato-Geschichte komplett fehlgeschlagen, alle anderen WP-Installationen in meinem Account wurden ebenfalls auf Posterous umgeleitet…

    Ich denke ich werde jetzt noch 2 Tage an meinem Atahualpa-Theme werkeln, dies auf minimal trimmen und dann so lassen.
    Ich hatte schon schlimmere Themes… und wenns gar net mehr klappt, kommt halt Thesis…

    btw. @ad – Times New Roman in 1o px? Kein Calibri installiert?

    • ad

      Wer sein Theme mit Windows-Vista Schriftarten ausstattet, gehört geprügelt. Erst recht, wenn er MacUser ist. :suspect:

  5. Nein, mir reicht es wenn sie sich einen halten. :D

  6. Im Grunde muß man die Frage mit Ja beantworten: Blogger sind meistenteils einsame Männer, die nicht unbedingt für ihr Hobby einen professionellen Designer einstellen wollen. Die Darstellung der Texte ist aber nicht unwesentlich, und Themes von der Stange kann sich ein einigermaßen anspruchsvolles Projekt m. E. nicht leisten. Daraus folgt: Ja, ein Blogger muß i. d. R. gute Webdesign-Kenntnisse habe.

  7. Ulf

    Minimalismus ist Trumpf, meiner Meinung nach. Ein Blog sollte übersichtlich und aufgeräumt sein, was auf die meisten Webseiten zutrifft. Man muss aber wirklich kein Webdesigner sein, um ein hübsches Blog zu haben. Mir soll das Bloggen Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten, deswegen habe ich noch nie massiv an den Layouts meiner Blogs rumgeschraubt. Kleinigkeiten anzupassen ist eine Sache, alles umzustellen oder gar ein vollständig neues zu schreiben, dafür ist mir meine Zeit echt zu schade.

  8. Pingback: Blogger = Webdesigner? « Tigions Blog

  9. Ich sehe es ähnlich wie Ulf. Minimalismus ist auch für mich Trumpf.

    Die Übersichtlichkeit geht in vielen Blogs leider verloren. Viele sind mit bunten Buttons, irgendwelche externen Navigationsleisten und aufwändige Grafiken ausgestattet, dass einem das Surfen vergeht. Sollte das Blog mich dennoch interessieren, so lobe ich mir meinen RSS-Reader.

    Den Weg den admartinator hier geht gefällt mir mir am besten. Schlicht, einfach, nicht überladen und alles ist da, wo man es erwartet.

  10. Ich kam übers Bloggen zum Webdesign ;-) Habe eben wie die meisten mit WordPress gearbeitet. Irgendwann fängt man an nach und nach selber die Themes zu basteln. Heute verdiene ich mit damit mein Geld.

    Danke dir für die WordPress-Themes-Links!

  11. Nein, sie müssen keine Designer sein, aber sie müssen ja HTML und so etwas können um ihrer Seite einen eigen Look zu geben. Alles andere ist langweilig. ;)

  12. Inhalt hin oder her: Ein WordPress-Blog mit z.B. Standard Kubrick Theme geht gar nicht. Und ein bisschen individuelle Note muss sein. Basta.

  13. Im Übrigen führt die Frage wieder zu der Diskussion, soll man Blogs im Reader lesen oder nicht…

  14. ad

    Das Schöne am Bloggen mit WordPress ist ja gerade das Basteln am Theme.

    Sonst hätte ich ja auch bei Posterous bleiben können… ;)

    • Och, am posterous theme kannst und darfst du auch herumschrauben ;-) Ich find da ja grad das posten per iphone so genial. Aber ich schweife vom Thema ab… ;-)

      • ad

        Das habe ich ja auch gemacht, wenn auch nur dezent. Das ist irgendwie nicht das Gleiche. Da fehlen viele Bausteine, die das Bastelvergnügen komplett machen.
        Keine Plugins, keine Javascript – irgendwas fehlt immer.

  15. Witzigerweise (eigentlich passt der Kommentar besser zu der Webseite von Manuela) ist es, um das Beispiel noch mal aufzugreifen, häufig so, dass der Architekt _absolut_ keine Ahnung von dem hat, was möglich ist oder eben nicht.

    Und warum also, ohne den eigenen Ehrgeiz sich selbst etwas beibringen zu wollen, muss man als Blogger Ahnung vom Webdesign haben?
    Wie bereits oben gesagt, ich hab keine _wirkliche_ Ahnung, aber ich _muss_ es auch nicht. Ich nehm alle 14 Tage nen anderes WP-Theme, fummel das rudimentär ein wenig zusammen (so das den meisten hier die Fussnägel hochgehen, zumindest Ad hat _immer_ was auszusetzen) und 14 Tage später entscheide ich mich für ein neues.

    Hierbei kann man/ich auch entspannt genug sein, denn, wen interessiert eigentlich der geistige Müll den ich so von mir geben? Eigentlich keinen. Ich krieg keine Bücher geschickt, es nimmt meine Meinung keiner als Gesetz, Ahnung hab ich auch nur von Beton und Steinen – von daher ist Bloggen an sich also eh ein rein privater Zeitvertreib.
    Und genau aus dem Grund werde ich in das Design, auch wenn es mich ärgert dass es mit Sicherheit ne Menge besser aussehender Blogs gibt, nur so wenig Zeit wie nötig stecken!

    • ad

      Den Beitrag nimmst du hoffentlich nicht persönlich, oder?

  16. Welchen? Diesen? Oder den Kommentar auf meiner Webseite?

    Natürlich nicht. Ich mache da ja keinen Hehl raus, dass ich von der Materie quasi keine Ahnung habe, das hat sich erledigt seit dem hinter dem index nicht mehr html sonden php steht. Bis dahin konnte ich mich mit CSS etc. halbwegs über Wasser halten – aber das ist eh zu lange her um darin sicher zu sein.

    Wie gesagt, wenn sich nicht alle anderen WP-Installationen auf meinem StratoAccount mit abgeschossen hätten wäre es beim Posterous geblieben. Den Anspruch eine Menge an Leuten zu erreichen habe ich eh nicht. Meine Beiträge sind grösstenteils einfache Netzfundstücke oder irgend ein anderer Blödsinn…

  17. Ich hatte Glück, dass ich mit dem ganzen Zeug quasi aufgewachsen bin. Habe ich Anfangs noch mit Word (!) und Frontpage zusammengeschusterte HTML-Seiten gebaut, ging es dann irgendwann in Richtung PHP und CSS. Langsam aber sicher gelernt. Und wer sich ein wenig Mühe gibt, der hat den ganzen Schmu auch relativ schnell drauf. Besonders WordPress macht es einem ja alles andere als schwer ein individuelles und eigenes Thema an den Start zu bringen. Man muss nur etwas Mut besitzen und offen für neue Herausforderungen sein.

  18. Pingback: Schon wieder nen neues Theme?

  19. Mags auch eher minimalistisch und am Besten natürlich was eigenes. Mein Blog läuft zwar grad mit Hemingway, aber mein eignes Theme ist gerade noch im Aufbau, müsste nur mal wieder meinen “Ar…” hoch kriegen und weiterbasteln.
    Versuche ich mich geraden an ExpressionEngine, wobei es für meine Ansprüche vielleicht etwas over-engineered ist.

  20. Pingback: Mehr content und das Ding mit dem Theme | spiegelverkehrt

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