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Fazit zum Comeback

8. Februar 2010 · 29 comments · TWEET THIS

Etwas mehr als eine Woche nach dem Comeback in Sachen WordPress-Blog heißt es, ein erstes Fazit zu ziehen. Kurz könnte man es folgendermaßen zusammenfassen: Jepp!

Wie auch Manuela habe ich meine Lektion lernen müssen, dass einfach bloggen nicht einfach ist. Aha, und was meint der Vollhorst jetzt damit? Nun, Posterous macht es einem leicht. Unter einer handvoll schlichter Themes ist schnell etwas Passendes gefunden, anschließend kann man Beiträge via Mail veröffentlichen. Fertig ist der Lack. Und weil es so schön und praktisch ist, verwurstelt man seinen Twitter- und Facebook-Account mit dem Dienst, so dass jeder mitbekommt, was man dort so treibt. Soweit die Theorie…

Scheinbar lebt man als Posterous-Blogger in einem eigenen Mikrokosmos. Denn so richtig ernst genommen wird man nicht, außer vielleicht von anderen Posterous-Usern. Dachte ich anfangs noch, ich könnte meine treuen Besucher mitnehmen, so musste ich sehen, dass zwar der harte Kern noch ab und zu kommentierte, die Akzeptanz im Allgemeinen aber fehlte. Dabei gab ich mir redlich Mühe, ähnlich zu bloggen, wie zuvor unter WordPress. Und ein weiterer Nebeneffekt der Vernetzerei stellte sich heraus. Kommentare landen nicht unbedingt nur im Blog, sondern auch auf Twitter und Facebook, was dazu führt, dass eine geordnete Diskussion mehr oder minder unmöglich ist.

look mom, i’ve killed my wordpress blog

Papier ist geduldig, Pixel sind es auch – das mit dem digitalen Suizid stimmte natürlich nicht so ganz. Selbstredend war ein Backup vorhanden. Frei nach dem Motto “was interessiert mich mein Geschwätz von gestern” durfte es hier dann vor etwas mehr als einer Woche wieder mit WordPress weitergehen. Und wie es so aussieht, hat man mir das unstete Jahr 2009 verziehen. Dafür meinen herzlichsten Dank. Gleich in der ersten Woche habe ich massenhaft Feedback bekommen, die Verlinkerei nimmt wieder zu. All das führt dazu, dass auch der Spaß am Bloggen zurückgekehrt ist. Ideen sprudeln, die Lust unter der Haube zu werkeln ist wieder da. Frühlingsgefühle bei – 5°C. Was will man mehr?

{ 1 trackback }

{ 28 comments… read them below or add one }

Stephan

Nur die Fliege im Header müsste auferstehen. Dann wäre es perfekt. :)

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ad

Nichts leichter als das. :hehehe:

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Marcel

Jeder qualitativ hochwertige Blog ist mir willkommen und was will man bei so einem alten Hasen wie du es nun einmal bist auch anderes erwarten.

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rretsiem

Ich habe ähnliche Gedanken zu Posterous und muss gestehen, habe deine Texte dort auch nicht verfolgt/gelesen.
Hier macht mir das wieder Spaß und ich bin wieder mit dabei! :-)

Also: Jepp! Weitermachen!

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Stephan

Wie im realen Leben zählt das Branding und das ist bei einer eigenen Website mit eigenem Look einfach besser, als ein halbwegs angepasstes Template eines (Live-)Blog-Dienstes. Einfach weitermachen, Stevus!

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ad

Schön die Seite refreshen, ok? ;)

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Oliver

Du hast definitiv das Zeug zu einer großen Politik-Karriere ;)

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LexX Noel

Der Ad auf dem Weg der Selbsterkenntnis, welch faszinierender Anblick. :D

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Daniel

Kann Dich sehr gut verstehen. Aber so ein eigenes kleines Blog ist dch wirklich schöner als irgendein Service, oder?

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Matthias

Finds auch schön hier wieder zu lesen, und für die Fliege freut es mich ganz besonders ;)

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Marcel

Ach das haben wir doch alles jetzt schon zwanzig mal gelesen. In einem Jahr bist du sowieso wieder weg, um dann in anderthalb wiederzukommen. :D :P

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Arne

Jetzt ist auch die Fliege wieder richtig, sehr schön. Wobei ich jetzt nicht mehr weiß, was es mit der Fliege auf sich hat ….

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ad

Also das war so…

Ach nee, vergiss es. :hehehe:

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Arne

Sprich, ich lese deine Stories gern :D

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Frank

Na also, geht doch.

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Gilly

Welcome Back. Mir ist es aber ehrlich gesagt egal welche Plattform du benutzt, solange der Content bleibt wie er ist und ich kommentieren kann :)

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Dry

Bedeutet, ich müsste irgendwann dann doch auch mal noch auf Wordpress umsteigen. Hm.

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ad

Was predigen wir denn schon seit Jahren??

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kl3tte

Welcome Back!

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Julien

War es nicht eigentlich schon immer so, dass gehostete Blogger nie so richtig ernstgenommen wurden? Ich spreche ja aus Erfahrung (wobei bei mir zurecht :D ). Weder wordpress.com, noch tumblr (ok, zu Recht), noch Posterous waren in der Bloggerwelt so richtig anerkannt. Immerhin geht es ja darum, an seiner Installation rumzufrickeln und für jedes Problemchen ein Plug-Inchen zu haben. Ich sehe das mal ganz nüchtern, mir geht es tatsächlich mehr um den Inhalt als um die Form und die Kommentierlust hängt meines Erachtens auch mit Feedreadern zusammen, die das nicht grade unterstützen (mal von OmniWeb abgesehen, aber der ist ja produktiv leider kaum noch einsetzbar).

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ad

Was Feedreader anbelangt – die gab es schon immer. Glaube nicht, dass es daran liegt. Wie auch bei Posterous posaune ich auch unter WP neue Beiträge auf Twitter raus. Wenn ich das richtig sehe, kommen bei mir da mehr Besucher rein, als klassisch via Feed. Das ist natürlich stark abhängig von der Anzahl der Follower.

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Oliver

Unter Posterous war es ein Krampf zu Kommentieren.

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ad

Ok, wenn man nicht eingeloggt war, dann schon. Aber immerhin gab bzw. gibt es dafür ja verschiedene Möglichkeiten: Posterous-Account, Twitter, Facebook-Connect und dann noch manuelle Eingabe der Kontaktdaten.

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Gilly

Das Problem mit den von dir beschriebenen Kommentarmöglichkeiten bei Posterous ist (für mich) folgendes:

-Facebook Connect ist scheiße und buggy
-Posterous Account habe ich nicht
-Mit Twitter kommentieren bringt mir kein Fame für mein Blog, damit meine ich jetzt weniger nen Backlink oder irgendwas (is ja eh nofolow), sondern einfach, dass man nicht als Blogger beim Kommentieren auftritt.

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musicampus

Als wäre er nie weg gewesen!

Freut mich, dass Du wieder mit bekannter Frequenz auftrumpfst – hast uns auch lange genug warten lassen.

Es hat Dir übrigens niemand geglaubt, dass Du Deine alte Datenbank vernichtet hast, so als waschechter Admartinator… ;-)

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MILE

Sorry Leute, aber ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum es einen Unterschied machen sollte, ob jemand seinen Content in einem gehosteten System wie Posterous oder Blogger präsentiert oder in einem selbst verwalteten CMS wie Wordpress…!? Dass dann ein etablierter Blogger wie beispielsweise ad dann tatsächlich einen massiven Einbruch erlebt, nur weil er seine (weiterhin unveränderten und für ihn typischen) Inhalte nicht via WP präsentiert, ist für mich absolut rätselhaft…!

Ist das so eine Art Bloggeria-Snobismus nach dem Motto “Nur ein handgestrickter Blog ist ein echter (lesenswerter?) Blog” oder so…?! Versteh’ ich nicht…

Wenn ich jemanden gerne lese, dann ist es mir doch schnurz, welches System er oder sie zur Veröffentlichung einsetzt — bin ich da echt ein Einzelfall…?!

Posterous ist meiner Meinung nach jedenfalls das derzeit beste System seiner Art und es wird in absehbarer Zukunft sicherlich nur noch besser werden und weiter Verbreitung finden…! Vielleicht ist der Dienst bislang einfach nur noch zu “jung”, um ernstgenommen zu werden, keine Ahnung…

Davon abgesehen verstehe ich allerdings das Bedürfnis mancher Blogger, ein WP-Blog zu betreiben, dem sie eine extrem individuelle Note geben und an dem sie stetig herumschrauben können — auch wenn für mich persönlich eher das Gegenteil gilt. Immerhin benutze ich Macs, weil ich eben nicht zu den Leuten gehöre, die ständig Ihren Windows-PC warten, tunen und aufbohren wollen, sei es software- oder hardwaremäßig — und ebenso freue ich mich über ein gut gestaltetes extern gehostetes CMS- bzw. Blogsystem, das ausreichend Möglichkeiten zum persönlichen Ausdruck bietet, ohne dass man dafür zum Coder werden muss…! Was für Freaks (und ich verwende den Begriff im positiven Sinne) wie ad und andere ein Spaß, ein Hobby und auch eine Herausforderung ist — nämlich sich mit HTML, CSS und PHP zu beschäftigen und daran herumzubasteln — ist für mich jedesmal auf’s Neue eine Überwindung und lediglich ein leider notwendiges Mittel zum Zweck… ;)

Wie dem auch sei, was ich eigentlich von Anfang an sagen wollte: Mir kommt es in erster Linie auf den Inhalt und dessen Wert für mich persönlich an, das darunter liegende System ist (in meinen Augen) absolut zweitrangig…! :)

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crucible

Als einfaches Gemüt mit dem untrüglichen Instinkt beim Herumwursteln in einer Wordpress-Datenbank dieselbige zu exekutieren ist “posterous” einfach genau das Richtige. Wie im amerikanischen Restaurant am Tresen stehen und einfach das Menü bestellen. Simpel, einfach und gut (?). Ehrlich gesagt nutze ich mein Blog (darf man das überhaupt bei posterous so bezeichnen???) aktuell wohl eher als Tagebuch meiner grenzdebilen Empfindungen und Gedanken. Und außerdem beschleicht mich mehr und mehr das Gefühl als könnte mein Podcast zu meinem Blog werden! Ist das jetzt ‘ne ganz neue Erkenntnis?

Wie dem auch sei:
Erstmal ein schleimiges Kompliment zu Deinem Blog an sich. Hoffe mal er bleibt erhalten. Einer der wenigen Blogs welche ich sogar direkt besuche (und das will schon was heißen!) und nicht über einen RSS-Feed-Reader….!

Somit: Keep up the good work!

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Phil Green

Ich schliesse mich MILE zu 100% an. Ich habe bereits Wordpress-Blogs gehabt und auch das eigene Design schätzen gelernt usw.. aber Posterous macht sich stark und wird in Zukunft alle möglichen Dinge die man mit einem Wordpress-Blog auch machen kann auch hinkriegen, nur sogar einfacher! Die Content-Verarbeitung ist bei Posterous für mich ausschlaggebend. Wer frickeln will an seinem Design da kann dies ja tun und meines Erachtens gibt es da wenig Grenzen für das Design.

Natürlich die Plugins für Wordpress haben manchmal schon seinen Reiz. Und Trackbacks oder Pingbacks müssen auch mal dort Fuss fassen, dann hat Posterous einen unschlagbaren guten Service.

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