Roberts virale PR walzt das Web nieder
Seinen Twitter-Account verhökert man nicht. Das ist evil und sorgt für mindestens soviel Unmut, wie wenn man sein WordPress-Blog für einen popeligen Posterous-Auftritt im Stich lässt. Eines muss man @robgreen lassen – er schafft es immer wieder für eine PR zu sorgen, die wie eine Dampfwalze durch das Netz brettert. Robert hier, Basic dort – sogar der #ff wurde heute ausgesetzt und statt dessen zum #entfollow seines Accounts genutzt. Was ich von der ganzen Verkaufsgeschichte halte? Ein entsetztes, spontanes Entfollow, doch wenn ich ehrlich bin – ich weiß nicht so recht, ob ich ihn für den Einfall bewundern oder verachten soll. Vielleicht müsste ich ihn mal persönlich treffen, bevor ich mir ein endgültiges Urteil bilden kann. Das Web ist nun mal nicht das Real-Life und 140 Zeichen sind nicht genug.
Naja, es gibt nichts zu bewundern. Es ist auch kein guter Einfall. Seinen Twitter Account jeden Tag für eine Stunde an andere zu vermieten wäre ein guter Geldmach-Einfall. Das hier ist einfach, vorallem vor dem Hintergrund des Blogverkaufes, blöd.
“wenn man seinen WordPress-Blog für einen popeligen Posterous-Auftritt im Stich lässt”?
Das ist ganz und gar und überhaupt nicht zu vergleichen! Man kann alles einfach kündigen, aber der Sinn einen Twitter-Account zu verkaufen erschliesst sich mir IMMER NOCH nicht.
Mann Leute, warum alles so ernst sehen? Es geht um einen blöden Twitter-Account. Lasst ihn den doch verkaufen. Wenns dann nicht mehr interessant ist kann man ja entfollowen. Ist doch ein spannendes Experiment: Findet sich jemand, der das kauft? Wenn ja, für wieviel? Ich versteh den ganzen Unmut nicht.
@sprain: genau das ist es, was ich meine – Rob wagt etwas Neues, etwas was bisher noch niemand (zumindest in D) gewagt hat. Klar, dass es ungewohnt und vielleicht auch abschreckend wirkt. Ich persönlich würde niemals einen “gebrauchten” Twitter-Account kaufen, aber wenn jemand meint, dass man das gewinnbringend brauchen kann – bitte sehr.
Robert Basic? Der interessiert mich doch gar nicht. Fand den Blog nicht gut und wusste gar nicht das der auch twittern kann. Wenn er Geld mit macht soll er doch.
Seit McDonalds auf Green macht, ist die Farbe eben durch. =D
Er ist ja nicht der erste der seinen Twitter-Account verscherbelt, nur der erste in Deutschland. Insofern kann ich da nichts besonders kreatives erkennen. Ob das jetzt ein Erfolg wird oder nicht, ist mir ziemlich egal. Ich finde das Robert überschätzt wird. Okay, er war mal Deutschlands Blogger #1. Ich bin mir aber nicht einmal sicher, ob er das heute noch wäre, selbst wenn er Basic Thinking nicht verkauft hätte.Seit dem Verkauf von Basic Thinking vernimmt von Robert leider nur noch heiße Luft. Mal ernsthaft, wer glaubt ernsthaft das BUZZriders ein Erfolg wird? In dieser schnelllebigen Zeit wartet niemand auf Herrn – ich war mal Deutschlands Blogger #1 – Basic und ich habe eine tolle Idee. Bei einem Webprojekt schon gleich 3x nicht.Nun ja, ich schweife ab. Ich bin gespannt wie der Verkauf seines Twitter-Accounts ausgeht. Ich sehe das zwar eher skeptisch, aber da ich ihm nicht folge (und auch noch nie gefolgt bin) kann es mir ja egal sein.
War immer total überschätzt, der gute. Bestimmt ein sympathischer Kerl, aber ich hab nie verstanden, was immer alle mit ihm hatten. Die Seite war hässlich und hat mich inhaltlich null angesprochen. Generell zeigt die Sache aber wieder, wie albern diese ganze Web 2.0 Krams ist. Wenn Twitter und Blogs und so morgen auf einmal nicht mehr wäre, dann würde das keiner vermissen. Es ist ein netter Zeitvertreib, aber nicht mehr
@Christoph: Danke, YMMD!
@René: keine Ahnung, ob Buzzriders ein Erfolg werden wird. Ich glaub’s mal eher nicht, da mir da ein wenig die Innovation fehlt. Sowas in der Art gibt es ja im Prinzip schon.
Roberts Blog habe ich früher gerne gelesen, weil seine Art zu schreiben meine Wellenlänge war. Die Mischung der Themen fand ich gut. Das Nachfolgeblog ist eher nicht so mein Ding.
@Christoph: In der Zeit, wo ich mit dem Hausbau beschäftigt war, habe ich das Web incl. Twitter nun wirklich nicht vermisst. Was mir allerdings zu denken gibt – kannst du dich noch an die Zeit erinnern, wo wir alle über den Sinn, Zweck und die Daseinsberechtigung von Twitter diskutiert haben? Macht heute keiner mehr. Der Dienst hat sich etabliert. Er gehört dazu. Und diese ganzen Dienste (deren Namen mir noch nicht mal mehr einfallen), die Twitter kopieren wollten, sind allesamt weg vom Fenster.
@ad: den sinn von twitter kann man lange diskutieren, aber generell finde ich ja die funktion eines “web-vips” immer albern. Sei es Herr Lobo, Herr Basic oder wer auch immer. Wenn ich dann in den Zeitung immer lesen: Deutschlands bekanntester Blogger, dann muss ich immer lachen. Aus meinen Freundeskreis kennt den keiner. Aber den Twitter Account verkaufen. Ich bin doch froh, dass ich einen bodenständigen Beruf gelernt habe.Mann muss ja die Jungs von Bitundso loben. Der Herr Herzel (?) macht aus dem Podcast-Ruf wenigstens gute Produkte (Screencast und so)…Aber vielleicht bin ich bald zu alt für den Webkrams … aber ich war da ja nicht so für den ganzen modernen Krams….
Natürlich kennen Lobo und Basic nur wir Webjunkies. Und spätestens wenn jemand die VF-Werbung mit den beiden gesehen hat, will die auch niemand mehr sonst kennen.
Mal im Ernst: nicht mal Twitter ist in meinem Bekanntenkreis ein Begriff. Dass man denen erst mal erklären muss, dass Twitter keine neuartige Geschlechtserkrankung ist, habe ich ja bereits schon öfters auch von anderer Seite hören müssen. Aber in der Tat: wir sind zu alt. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
Wenn ich mir anschaue, wer in meinem Bekanntenkreis Twitter kennt, dann sehe ich… niemanden! WkW: ja, Facebook: vielleicht, aber Twitter? Was ist das? Trotzdem finde ich, dass man ein Twitterkonto nicht verhökern sollte, da es mehr Infos via Folgender preis gibt als ein Blog.
Ich habe die Frohe Botschaft auf dem Besserwerbeblog gelesen und mir fiel fast das Phone aus der Hand. Ok, seinen Blog verkaufen das ist mal ne Hausnummer, aber Twitter ? Die paar belanglose Tweets ? Vielleicht sollte er auch noch seinen Gravatar verkaufen..
Gut das ich die letzten Tage krank war, sonst hätte ich mich wohl ein wenig mehr aufgeregt. Was verkauft er als nächstes, seine Mutter?
Ich glaube aber, nach dem ich es ein wenig sacken lassen habe, hat er langfristig gesehen einen sehr großen Fehler gemacht, der schon mit dem Blogverkauf anfing. Zwar hat er kurzfristig Kapital erwirtschaftet, wie weit dieses gereicht hat, sehen wir gerade. Langfristig hätte er mit seinem Blog und nun auch mit seinem Twitteraccount viel mehr für sein Projekt tun können.Aber was ich noch viel schlimmer finde, das verloren gegangene Vertrauen seiner Partner. Ich hätte keines mehr und ich würde auch keines seiner Projekte finanzieren wollen. Weiß man ja nicht, ob er dieses nächstes Jahr verhöckert.
Wenn er nen Käufer findet, warum nicht. Bei einem Blog kann ich das noch nachvollziehen. Aber den Twitter Account? Wer kauft sowas??
Was mich bei der Thematik eigentlich mehr interessieren würde, ist die Frage, was es mir als Käufer eigentlich bringen soll, einen Blog oder Twitter-Account zu kaufen.Nehmen wir mal den Blog. Der potenzielle Erfolg eines Blogs zeichnet sich ja hauptsächlich durch den Schreibenden aus. Die Themenwahl, der Schreibstil, eigentlich alles ist immer auf den Autor zurückzuführen. Verkauft dieser nun sein Projekt, fehlt dem Projekt ja dann die Quelle des Erfolges.Und ich als Käufer hab nun ein bis dahin erfolgreiches Projekt, welches nun mir gehört (juhee), aber was dann? Als Käufer kann ich doch nie auf die gleiche Weise wie der Verkäufer das Projekt weiterbetreiben. Da fehlt ja zwangsläufig “das gewisse Etwas”, dass den Erfolg bis zum Verkauf begründete. Ich kann ja dann nur noch verlieren. Von da her Frage ich mich schon, was es bringen soll, einen Blog zu kaufen.
Ich schließe mich René’s Meinung an. Basic hat überhaupt nichts neu erfunden! Blog-Verkauf gab es schon in Amerika & Twitter-Account-Verkauf ebenfalls. Aber man muss ihm lassen, dass er den Mut hat die Sachen als Erster in Deutschland auszutesten. Ich weiß allerdings nicht, was man sich vom Kauf eines Twitter-Accounts verspricht. Ich drücke es mal so aus – es ist klug einen Twitter-Account zu verkaufen, wenn man einen Dummen findet, der viel Geld dafür ausgibt.
Wenn ich das hier so lese, muss ich an das Ei des Kolumbus denken. Er hat vielleicht nicht den Blog- oder Twitter-Account-Verkauf erfunden….aber er macht es einfach. Wenn er damit auf die Nase fällt, na und? Es heisst doch immer: aus Fehlern lernt man. Lasst ihn doch. Lernen wir alle vielleicht was von.
Ausserdem scheint der Kerl so umtriebig zu sein, ich würde mal sagen er hat Hummeln im Hintern
Er braucht immer wieder neue Projekte, will neues ausprobieren.
“Robert hier, Basic dort”. Hey, ja! Und bei Vodafone durfte er auch hinten im Bus Platz nehmen. Ganz, ganz große PR.