Ein Überangebot an spontaner Gegenliebe hat das neue Album von RAMMSTEIN auf den Pop-Olymp getragen. Nach der ersten Verkaufswoche stand “Liebe ist für alle da!” unerreicht auf Platz 1 aller Verkaufslisten und kann sich damit schon jetzt des Platins sicher sein.
[Quelle rammstein.de]
Ein klein wenig übertrieben haben die Jungs da ja schon, auch wenn die Verkäufe des Skandal umwobenen und zensurusalierten Albums eine andere Sprache sprechen. Bei der Band ist es meistens so – entweder man liebt sie oder man hasst sie. Lange Zeit konnte ich auch nichts mit der Musik anfangen. Komischer Weise hat mich gerade die kürzliche Indizierung neugierig gemacht. Mehr noch – derzeit dudelt nichts anderes aus den Lautsprechern.
Liebe oder Hass? Wie seht ihr das?
Bin seit Mitte der 90er dabei. Fan.
Dann sind wir ja schon zu zweit. Wo sind die anderen 81 Mio.? Schauen die gerade Fußball?
Ich konnte mich nie wirklich mit Rammstein anfreunden, einer der Gründe ist, dass sie, meiner Meinung nach, ihr Image einfach von Laibach geklaut haben.Die Militärästhetik, die beide Bands ironisch verwenden, ist sowiso nicht wirklich mein Ding.Nebenbei bin ich Fan der Hamburger Schule, einfach schon weil Thees Uhlmann(Tomte) so schön sagt: “Natürlich hören mehr Menschen Rammstein, aber ich glaube, kein Rammstein-Fan kann so eine intensive, persönliche Beziehung zu dieser Band aufbauen wie Tocotronic-Fans zu »ihrer« Band.”Aber jedem das Seine, jeder soll hören was ihn/sie glücklich macht.
Bei der der Hamburger Schule ist es glaube ich ähnlich. Entweder man mag das oder hasst es. Ich kann mit Kettcar und Tomte wenig anfangen. Das ist mir ehrlich gesagt zu sülzig.
“Ich brauche Kraftstoff!”
musikalisch kann man gegen rammstein nix haben. aber was sollen diese texte immer?die jungs scheinen ganz normal (naja vll. mit ausnahme des sängers), aber sie wissen genau wie sie es schaffen mit ihren themen und ihrer art “show” leute zu erreichen und platten zu verkaufen. gezielt wird bei pussy übertriebene sexualität und faschismus mit deutschen wörtern wie autobahn und mercedes benz gespickt um national und international erfolg zu haben und aufsehen zu erregen. ich lasse mich gerne überzeugen wenn jemand hinter diesem quatsch eine verstecke message erkennt. vielleicht wollen sie sogar die welt verbessern
Ist nicht mein Ding. Aber so gar nicht. Aber Ihre Selbstinszenierung ist schon beachtenswert.
@ad Im Gegenteil, ich finde das sich Bands wie Kettcar, Tomte, Tocotronic und Konsorten einfach der Romantik verschrieben haben, es gibt weit schlimmeres Gesülze, man nehme nur zB Leone Lewis.
Außerdem ist es schwieriger seine Gefühle in einen Song zu verpacken, als über Geschlechtsteile zu singen.
Ok, mag sein. Rammstein sind allerdings auch Verpackungskünstler, wenn man das so sagen darf.
Ich spreche ihnen ja auch ihren Humor nicht ab, nur bin ich persönlich eher für die romantische Fraktion
@eddi über die Texte stehen in der Wiki ein paar interessante Zeilen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rammstein#Texte
Einfach herrrrrlich. Wobei ich auch stark vermute, auf dem nächsten Album ist ein Lied über die Schweinepest dabei.. (ja,nur so kann man noch schocken)
Ich liebe Rrrrammstein. Infiziert wurde ich damals mit “Feuer frei” bei Tripple X
Seitdem ist Rammstein bei mir nicht mehr wegzudenken.
“Blitzkrieg mitten im Fleischgewehr”
Kettcar und Tomte gehören streng genommen gar nicht zur so genannten Hamburger Schule, die schloss schon viel eher ihre Pforten. Was natürlich nichts an der Qualität der Bands ändert. Gesülze? Ich empfinde beispielsweise Kettcars “Sylt” als ziemliches politisches Statement. Und beide Band kommen ursprünglich aus dem Punk. Hattest Du nicht mal ein Faible für Robbie Williams, Rihanna und Nelly Furtado?
Und Rammstein? Schrecklich unoriginell, äußerst unsympathisch, eigentlich unerträglich. Würde die BILD Musik machen, sie würde wie Rammstein klingen.
Wenn man Rammstein eines nicht nachsagen kann, dann ist es, dass sie unoriginell sind. Egal – was mich beruhigt ist, dass wir mal nicht den selben Geschmack haben. Tomte – tsss. Frau im Spiegel…
Das habe ich mir auch gestern gedacht: endlich mal keine Übereinstimmung. Das war ja schon auffällig über die letzten Jahre