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Das Coldplay-Preismodell

Coldplay

Ok, das “Coldplay-Preismodell” gibt es nicht – ist meine eigene Wortschöpfung (mir fiel kein besserer Titel ein). Was aber mehr oder minder ein Einzelfall ist, nämlich dass Interpreten Alben gratis zum Download anbieten, wird eines Tages sicher der Regelfall sein. Wetten? Oder was meint ihr, wie die Zukunft des Musikbusiness aussehen wird?

Bis dahin bedanke ich mich brav bei Coldplay, die den Fans als kleines Dankeschön das Live-Album LeftRightLeftRightLeft für Umme anbieten. Dafür, dass ich alle Alben der Jungs brav gekauft habe, können sie das ruhig auch schon mal machen…

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27 Reaktionen zu „Das Coldplay-Preismodell

  1. Nun, da haben Coldplay wohl (wieder einmal) Radiohead nachgeeifert?!
    Das haben sie ja bereits versucht, als sie eine Single der letzten Platte zum Download for free anboten – allerdings erst nachdem Radiohead “In Rainbows” für Wunschpreis zum Download angeboten hatte.

    Naja – Coldplay sind trotzdem cool, auch wenn sie nur von Chris Martin leben. ;)

  2. Guter Tipp! Danke! :thumbsup:

  3. ad

    Nun, da haben Coldplay wohl (wieder einmal) Radiohead nachgeeifert?!

    Naja, ob Radiohead die Ersten waren, die einen Gratis-Download zum Besten gegeben haben, wage ich mal zu bezweifeln.

  4. Da hast du wohl recht – aber die Gerüchteküche Coldplay vs. Radiohead ist doch bekannt, oder?

    Erstmal vielen Dank für den Tipp! Habe mir die Platte grade gezogen und werden gleich mal reinhören! :-)

  5. ad

    Da hast du wohl recht – aber die Gerüchteküche Coldplay vs. Radiohead ist doch bekannt, oder?

    Auch wenn ich jetzt wie ein Trottel da stehe – nein. :-?

    :-|

  6. Ich bekomme da ne großartige Fehlermeldung nach dem Klick auf ‘download’… Server busy?

    Edit: Jetzt funzt’s. :) Nice!

  7. Da hast du wohl recht – aber die Gerüchteküche Coldplay vs. Radiohead ist doch bekannt, oder?

    Auch wenn ich jetzt wie ein Trottel da stehe – nein.

    :-?

    :-|

    Habe da jedenfalls schon etliche Artikel drüber gelesen.

    Aber hey: nicht böse sein – ich steh’ auf beide Bands. Bloß auf Radiohead ein klein wenig mehr. ;-)
    Live sind beide übrigens sehr gut.

  8. Robert

    Ja, Radiohead sind sicherlich die bekanntesten Voreiter, wobei Nine Inch Nails das Ganze sogar noch populärer gemacht haben, was aber auch in den einschlägigen Blogs und der Presse zu entnehmen war.
    Deswegen solltest du dein Posting vielleicht nochmal überdenken, vorallem was den “Einzelfall” etc betrifft. :)

  9. ad

    Da steht mehr oder minder ein Einzelfall. Wenn man die Gratis-Downloads im Verhältnis zu den kostenpflichtigen setzt, kann man es ruhig so stehen lassen, oder meinst du nicht? ;)

  10. Das Nine Inch Nails-Modell ist mir ebenfalls bekannt (übrigens meine Lieblings Band ;-) ).
    Aber selbst The Slip wurde erst NACH Radioheads “In Rainbows” veröffentlicht. :-)

    Ach Mensch … ist doch auch Wurscht! :D

  11. Sehr cool. Danke für den Tipp :)

    Ich denke so etwas wird in Zukunft öfters vorkommen. Aber Regelfall? Nein.

  12. hendrixx

    marillion machts ähnlich. habe mir bei denen eine gratis cd geholt: http://www.marillion.com/music/racket/crash.htm

    jetzt bezahlt man, wie ich sehe, 2 pfund.

    gr.

  13. Robert

    Da steht mehr oder minder ein Einzelfall. Wenn man die Gratis-Downloads im Verhältnis zu den kostenpflichtigen setzt, kann man es ruhig so stehen lassen, oder meinst du nicht? ;)

    Ja, ok – akzeptiert :)

    Zum Thema: Ich glaube ja, dass sich früher oder später eine Musikflatrate durchsetzen wird. Erste Angebote gibt es ja bereits…

    Der Nerdcorewalter ist da ziemlich gut informiert.

  14. Pingback: Nine Inch Nails und Coldplay | ad absurdum

  15. Vincent

    Ich bin mir sicher, dass sich der Musikmarkt in wenigen Jahrzehnten (vielleicht ja sogar schon in einem?) komplett geändert haben wird.

    Es wird keine großen Plattenfirmen mehr geben. Wozu auch?
    Plattenfirmen braucht’s vor allem für Vertrieb und Produktion.
    Für den Vertrieb sind sie aber jetzt schon obsolet. Den Onlinevertrieb kann jede noch so kleine Garagenband aus ihrem Taschengeld finanzieren.
    Und auch zur Produktion wird man sie kaum noch brauchen. Semi-professionale Ausrüstung ist bereits jetzt aus “Privatvermögen” bezahlbar und sobald man ein wenig Geld verdient hat, kann man sich auch ein professionelles Studio (und sei es nur gemietet) leisten.

    Geld verdient wird dann auch nicht mehr mit CD verkäufen. Das ist doch heute schon so, dass die großen Künstler das wirkliche Geld mit Konzerten, sonstigen Auftritten, Merchandise und Werbung verdienen. Glaubt mal nicht, dass Madonna finanziell daran interessiert ist ob sie sieben oder acht Millionen CDs verkauft (das ist dann nur noch eine Frage der Publicity).

    Ich glaube, dass so die Zukunft aussehen wird. Musik wird hauptsächlich online vertrieben und zwar gratis oder eben sehr güstig und CDs gibt es nur noch für das gute Gefühl das Ding im Schrank stehen zu haben – genau so wie mit LPs heute (und ich habe noch einen Plattenspieler zu Hause).
    Das Geld kommt dann über die oben erwähnten Kanäle rein.

  16. hendrixx

    Ich bin mir sicher, dass sich der Musikmarkt in wenigen Jahrzehnten (vielleicht ja sogar schon in einem?) komplett geändert haben wird.

    Es wird keine großen Plattenfirmen mehr geben. Wozu auch?
    Plattenfirmen braucht’s vor allem für Vertrieb und Produktion.
    Für den Vertrieb sind sie aber jetzt schon obsolet. Den Onlinevertrieb kann jede noch so kleine Garagenband aus ihrem Taschengeld finanzieren.
    Und auch zur Produktion wird man sie kaum noch brauchen. Semi-professionale Ausrüstung ist bereits jetzt aus “Privatvermögen” bezahlbar und sobald man ein wenig Geld verdient hat, kann man sich auch ein professionelles Studio (und sei es nur gemietet) leisten. …

    guter gedanke! schaut euch den app-store an. könnte man genauso gut für musik umsetzen.

  17. Ich bin mir sicher, dass sich der Musikmarkt in wenigen Jahrzehnten (vielleicht ja sogar schon in einem?) komplett geändert haben wird.

    Es wird keine großen Plattenfirmen mehr geben. Wozu auch?
    Plattenfirmen braucht’s vor allem für Vertrieb und Produktion.
    Für den Vertrieb sind sie aber jetzt schon obsolet. Den Onlinevertrieb kann jede noch so kleine Garagenband aus ihrem Taschengeld finanzieren.
    Und auch zur Produktion wird man sie kaum noch brauchen. Semi-professionale Ausrüstung ist bereits jetzt aus “Privatvermögen” bezahlbar und sobald man ein wenig Geld verdient hat, kann man sich auch ein professionelles Studio (und sei es nur gemietet) leisten. …

    guter gedanke! schaut euch den app-store an. könnte man genauso gut für musik umsetzen.

    Hm … iTunes-Store?! :-?

  18. Vincent

    Hm … iTunes-Store?! :-?

    Wobei ich der festen Überzeugung bin, dass iTunes Store, Amazon MP3 und co viel viel günstiger werden, wenn den großen Plattenlabels erst mal die Marktmacht wegbricht.
    Bei 99ct für eine MP3 (jaja, ich weiß, dass es mittlerweile gestaffelte Preise gibt) ist die Gewinnmarge einfach so dermaßen hoch (schließlich gibt es kaum variable Kosten pro verkauftem Titel, das bisschen Bandbreite fällt ja nicht ins Gewicht), dass sich das nicht auf ewig halten können wird.
    Erst recht nicht, wenn immer mehr Künstler komplett auf die Verkaufseinnahmen verzichten.

    Alben werden in Zukunft quasi aus dem Marketingbudget bezahlt. Die CD ist die Werbung dafür, dass die Leute zu deinen Konzerten kommen und deine T-Shirts kaufen.

  19. Dadurch dass ich selbst in einer Band spiele habe ich mir schon öfter Gedanken über dieses Thema gemacht.
    Einerseits finde ich dass Musik gratis und ohne Copyright verbreitet werden soll, andererseits hänge ich sehr an physischen Medien wie z.B. Vinyl-LP’s.
    Da ich im allgemeinen sowiso mehr auf Platten stehe(größeres Cover, geringerer Datenverlust als bei CD’s, das Vinyl-Feeling etc.) überlege ich, ob wir Lieder von uns gratis ins Netz stellen und gleichzeitig das Ganze als LP für die Liebhaber herausbringen.

  20. Vincent

    …überlege ich, ob wir Lieder von uns gratis ins Netz stellen und gleichzeitig das Ganze als LP für die Liebhaber herausbringen.

    Siehst Du, exakt so stelle ich mir die Zukunft vor =)

  21. …überlege ich, ob wir Lieder von uns gratis ins Netz stellen und gleichzeitig das Ganze als LP für die Liebhaber herausbringen.

    Siehst Du, exakt so stelle ich mir die Zukunft vor =)

    Dann werden wir uns bemühen dass die Zukunft möglichst bald beginnt :)

  22. ich denke es wird keine musicverlage mehr geben hoffentlich. sondern man kauft halt beim intepreten selbst. macht marillion so, tangerine dream, die ärzte.

  23. Früher oder später, da stimme ich den meisten Vorrednern zu, wird es keine Musiklabels mehr geben. Die Künstler werden ihre Musik selbst vermarkten und das weitestgehend so, das man sie kostenlos konsumieren kann. CD’s/DVD’s etc. wird man dann eben auf einem Konzert kaufen (müssen), für das man bereits einen ordentlichen Eintrittspreis hat hinlegen müssen.

  24. hendrixx
    Ich bin mir sicher, dass sich der Musikmarkt in wenigen Jahrzehnten (vielleicht ja sogar schon in einem?) komplett geändert haben wird.

    Es wird keine großen Plattenfirmen mehr geben. Wozu auch?
    Plattenfirmen braucht’s vor allem für Vertrieb und Produktion.
    Für den Vertrieb sind sie aber jetzt schon obsolet. Den Onlinevertrieb kann jede noch so kleine Garagenband aus ihrem Taschengeld finanzieren.
    Und auch zur Produktion wird man sie kaum noch brauchen. Semi-professionale Ausrüstung ist bereits jetzt aus “Privatvermögen” bezahlbar und sobald man ein wenig Geld verdient hat, kann man sich auch ein professionelles Studio (und sei es nur gemietet) leisten. …

    guter gedanke! schaut euch den app-store an. könnte man genauso gut für musik umsetzen.

    Hm … iTunes-Store?! :-?

    ich meinte eher das modell, das auch kleinere entwickler/anbieter ohne große probleme ihre programme anbieten können. im itunes store sind doch eher die großen labels vertreten.

  25. Super Sache!

  26. Vincent

    http://www.heise.de/newsticker.....ung/138126

    Passt ganz gut zum Thema, denke ich. Insbesondere zur Idee den Umsatz aus dem “Drumherum” zu machen und nicht durch den Verkauft der eigentlichen Musik.

  27. Vincent

    und noch mal zum Thema: http://www.golem.de/0905/67341.html

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