Bauplanung am Mac

Ok, ich hatte versprochen, dass ich hier die Thematik Bau außen vor lasse. Aber diese kleine Ausnahme lasst ihr sicher gelten, denn es geht um Software, die man auf dem Mac für die Bauplanung nutzen kann bzw. nutzen sollte. Dabei möchte ich möglichst auf bereits vorhandene Software zurückgreifen und falls neue angeschafft werden muss, dann sollte es Freeware oder günstige Shareware sein, um die ohnehin schon immensen Baunebenkosten in nicht noch höher zu treiben.

Neben der schon obligatorischen Tabellenkalkulation – in meinem Fall Excel – werde ich sicher eifrig Gebrauch von Aperture machen, um sämtliche Fotos während des Baufortschritts zu verwalten. Zudem schubse ich mal wieder DEVONthink auf die Platte. Die Software wird sicher nützlich sein, um all die Tipps und Ideen zu sammeln, die ich mir in der Vorbereitungsphase aus dem Netz zusammensucht habe.

Was habt ihr für Ideen und Erfahrungen? Vielleicht eine Software für das Bautagebuch? Was nimmt man zum Skizzieren? Sketchup? Bauherren vor – ich brauche eure Tipps!

21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Für die Bauplanung ist Sketchup nur sehr bedingt geeignet. Ich habe dafür eine ältere Version von Floorplan 3D genommen, leider nur für Win. Damit hat man in 3-4 Stunden ein komplettes 3D-Modell gemacht inklusive Möbel.

  2. Ich würde SketchUp als perfekt dafür einstufen!
    Musst dich da mal einarbeiten. Das Programm hat super viele Features und bietet viele, viele Möglichkeiten, die ein Laie leider nicht sofort überblicken kann.
    Ein Freund von mir bearbeitet damit ganze Opernsäle, die beispielsweise in Tokio anhand dieser Modelle konstruiert werden – dabei geht es natürlich auch um Beschallung, Reflexion und solche Sachen.
    Echt erstaunlich das ganze und sehr komplex.

  3. Hi Ad,
    ist vielleicht nicht Geek-ish genug, aber ab flexibelsten ist man mit Milimeter-Paper, Bleistift und dem
    guten alten Ratzefummel. Ich hatte seinerzeit auch die ein oder andere Software ausprobiert,
    kam aber schnell zu dem Schluss, dass jede Software die ein oder andere Einschränkung hat.
    Also haben meine Frau und ich uns hingesetzt und mit Milimeter-Papiert gearbeitet.
    Wichtig hierbei ist das man neben dem Grundriss auch die Dicke der Wände kennt.
    (Aussenwände waren bei uns glaube ich gute 40cm Dick.) Sofern man sowas nicht beachtet
    fehlen einem am Ende ein paar Quadratmeter.
    Unser Architekt hat mit uns lediglich die Tür und Fensterschläge festgelegt und eine Innenwand für den
    HW-Raum geschoben. Ansonsten wurde alles 1:1 übernommen.

    Gruss,

    Stefan

    P.s.
    Zu Deiner Anfrage was Küchen betrifft. Wir haben unsere Küche bei “Küchen Aktuell” geordert.
    Was ein Glücksfall war, da ein anderer Anbieter den wir auch in Erwägung gezogen haben 4 Monate
    später Konkurs angemeldet hat. Viele Kunden haben somit ihre komplette Anzahlung verloren.
    (meist 50% des Gesamtpreises) Sofern Ihr noch kalkuliert; nehmt die Preise mit den diese Ketten werben nicht für voll. Wir hatten damals mit 5000,-EUR gerechnet und am Ende waren es doch knapp 8000,-. (Ohne Schickschnack) Generell immer grosszügig aufrunden. Nur so kommt die Kalkulation
    ungefähr hin.

  4. Ich hatte beim Hausbau auch sehr viel mit Sketchup herumgespielt. Sehr sinnvoll um zB. die optimale Lage des Hauses zufinden. Auch wenn es ein bisschen fummlig war.

    Zur Dokumentation: na WordPress, was den sonst, wir wollen doch alle was davon haben ;)

  5. Wir haben damals für den Hausbau ganz auf die Erfahrung des Architekten gezählt. Wir hatten bereits einen Grundriss für unser Haus aus einigen Vorschlägen rausgesucht und nur noch wenige Änderungen daran vorgenommen.
    Kalkulation ist so eine Sache. Da kann es teilweise regional schon extreme Unterschiede geben. Habe meine Baunebenkosten mit einem Kollegen verglichen. Wir waren mehrere tausend Euro auseinander für in etwas das Gleiche.

    Man könnte eine Umfrage starten, wer sich beim Hausbau um wieviel Euro verkalkuliert hat :-)

  6. Um das noch vielleicht noch mal klar zu stellen:

    Es geht weniger um das Zeichnen, sondern mehr um die Projekt- und Finanzplanung sowie Bauüberwachung.

    Klar wäre es nett, wenn man mit Sketchup das Gebäude visualisieren könnte, aber großartig Grundrisse selber entwerfen will ich nicht. Nur ein paar Wände verschieben. Das habe ich bereits mit Scanner & Photoshop gemacht. :D

    @core: das mit der Umfrage ist eine geniale Idee. Die werde ich im Baublog (rockymountainstreet.de) mal starten. :hehehe:

  7. Sweethome3D hat mir ein wenig geholfen, ist zwar etwas träge aber man kann was damit anfangen

  8. So hier die Umfrage…

    Edit: …musste ich rausnehmen. Das Voting-Tool (von einem externen Anbieter) hat die ganze Seite lahmgelegt.

  9. geh immer großzügig an die Kalkulation ran, achte auf alles was die Handwerker ausführen und falls es irgendetwas zu meckern gibt immer SCHRIFTLICH festhalten, in Deutschland leiden viele Leute unter Amnesie.
    Immer an den Spruch denken ” Weniger ist mehr”

  10. Die Erfahrung musste ich leider auch machen, dass einige Handwerker am Ende mehr berechnen wollten, als abgesprochen war. Wenn man alles schriftlich hat, ist es kein Problem, außer das es Nerven kostet.

  11. Mündliche Absprachen? – Ich denke, es geht hier um Größenordnungen, wo es nicht ohne schriftliche Angebote (evtl. von mehreren Firmen) und eine schriftliche Auftragsvergabe geht. Dabei ist Vertragsgegenstand, dass Arbeiten, die zusätzliche Kosten verursachen, nur nach Absprache ausgeführt werden dürfen.

  12. Mündliche Absprachen? – Ich denke, es geht hier um Größenordnungen, wo es nicht ohne schriftliche Angebote (evtl. von mehreren Firmen) und eine schriftliche Auftragsvergabe geht. Dabei ist Vertragsgegenstand, dass Arbeiten, die zusätzliche Kosten verursachen, nur nach Absprache ausgeführt werden dürfen.

    Probleme treten meistens während des Bauens auf Theorie und Praxis laufen da weit auseinander

  13. Hast Du mal überlegt, eine GTD (Getting things done)-Anwendung dafür zu verwenden? Z.B. “remember the milk”, “todo”, “evernote”, usw.
    Damit könntest alle umfangreiche Dinge in einzelne “Projekte” zerlegen.
    Ich weiß nicht, wieviel Du über GTD weißt, aber ich könnte mir das damit ganz gut vorstellen.

  14. Pingback: Knapp daneben ist auch daneben » rockymountain street

  15. Ich habe mal Things ausprobiert. Komme ich aber irgendwie nicht so richtig mit klar. Vielleicht weil ich von diesem ganzen GTD-Zeugs nicht besonders viel halte. Ich habe mein Leben lang keine ToDo-Listen gepflegt, daher komme ich den Rest auch ohne GTD klar. ;)

  16. hab zwar noch nicht gebaut, aber mit merlin http://www.projectwizards.net/de/ habe ich mal ein ein umfangreiches projekt geplant. hat mir sehr geholfen.

    Merlin hatte ich auch sofort im Kopf. Dort gibt es (auch in der Demoversion) eine Vorlage “Einfamilienhaus”, die eine schöne Übersicht über Termine und Meilensteine liefert. Aber für ein Fertighäuslebauer ist diese Vorlage dann wohl doch nicht perfekt geeignet.

  17. bei den architekten und innenarchitekten ist excel sehr beliebt. einen bauzeitenplan als tabelle anlegen und dort die leistungen nach verlauf eintragen. geht am schnellsten. ich nutze aber merlin am liebsten.

    was baukosten angeht, so ist es wichtig, dass in den angeboten alle leistungen aufgeführt sind. so vermeidet man die teuren stundenlohnarbeiten, falls welche anfallen (ein paar davon kommen immer zusammen)

    was pläne angeht, so nehme ich lieber vectorworks. auch visualisieren kann man damit. wobei da schon cinema 4d ins spiel kommt. es kommt auf den nutzen solcher tools an.

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