OtherInbox

16. September 2008 · 16 comments

Wer bei TechCrunch keinen Invite für OtherInbox ergattern konnte, versucht es hier. Ja, ich weiß – wieder ein Account mehr im Web 2.0. Macht aber Sinn.

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Micha 16. September 2008 um 16:16

Mir ist der Sinn eines eigenen Dienstes etwas unklar. Vielleicht könnt ihr mir das erklären.
Mit “OtherInbox” kann ich eigene Mailadressen für jeden Absender definieren. Alle Mails landen aber in meinem einen normalen Postfach. Wenn ich dann von einem Absender keine Mails mehr möchte, so sperre ich die spezifische Mailadresse. Richtig?
Genau diese Funktionalität kann ich doch auch mit einer eigenen Domain haben. Dafür brauche ich gar kein “OtherInbox”, oder?
Wer kann meinen Denkfehler aufdecken?

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ad 16. September 2008 um 16:32

Sofern man eine eigene Domain hat, kann man das sicherlich so machen, nur ist das lange nicht so komfortabel, wie bei OtherInbox, denn du müsstest ja dann für jeden Alias eigene Regeln anlegen, damit dein Mailprogramm das so schön sortiert wie bei dem Dienst.

Ich teste den Dienst mal die nächste Zeit und schreibe dann meine Erfahrungen damit.

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Micha 16. September 2008 um 16:36

Danke, das würde mich doch sehr freuen.
Vielleicht muss man sich damit einfach nur mal richtig ausführlich beschäftigen.

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011i 16. September 2008 um 16:38

Danke für den Tipp mit dem zweiten Link für die Registrierung ;-) Oliver

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Tobi 16. September 2008 um 16:40

Herjee, immer noch mehr Dienste, ich seh schon, das Web 2.0 bringt mich noch ins Grabe: R.I.P 2.0. ;)

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Thomas 16. September 2008 um 17:56

Ich finde das Konzept prinzipiell nicht schlecht. Würde mir vielleicht sogar die Arbeit machen, alles was man so an Accounts hat auf otherinbox-Adressen umzustellen. Aber dann muss ich ja doch immer ein zusätzliches Postfach per Webmail checken. Wenn das jetzt IMAP könnte….

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Thomas 16. September 2008 um 18:10

Eine ähnliche Lösung lässt sich für jeden (glaube ich, getestet hab ichs nur bei Gmail) E-Mail-Account realisieren, nämlich mit dem “+”-Zeichen.

Sagen wir, meine Adresse ist me@myserver.com, dann kann ich, wenn ich beispielsweise bei Amazon bestelle, me+amazon@myserver.com als Adresse verwenden und die E-Mail wird normal ankommen. So lassen sich wunderbar Filter erstellen, wie eben bei Otherinbox, nur ohne weiteren Account :-)

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Dave 16. September 2008 um 18:22

Zuerst danke für den Tipp.

Mich stört das aber auch:

…. Aber dann muss ich ja doch immer ein zusätzliches Postfach per Webmail checken. Wenn das jetzt IMAP könnte….

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Dave 16. September 2008 um 18:24

Eine ähnliche Lösung lässt sich für jeden (glaube ich, getestet hab ichs nur bei Gmail) E-Mail-Account realisieren, nämlich mit dem “+”-Zeichen.

Sagen wir, meine Adresse ist me@myserver.com, dann kann ich, wenn ich beispielsweise bei Amazon bestelle, me+amazon@myserver.com als Adresse verwenden und die E-Mail wird normal ankommen. So lassen sich wunderbar Filter erstellen, wie eben bei Otherinbox, nur ohne weiteren Account :-)

Gerade mit meinem privaten Emailaccount auf eigenem Server getestet. Funktioniert wunderbar…

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ad 16. September 2008 um 18:50

Tatsache. Funktioniert auch mit .Mac/MobileMe.

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Malte 16. September 2008 um 19:00

Das ist ja lustig! @thomas sehr guter Tipp! Kann man bestimmt mal brauchen…

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Malte 16. September 2008 um 19:11

Hab mir gleich mal ne Spam-Adresse zugelegt… Sehr gut auch für Gewinnspiele und Anmeldungen bei irgendwelchen Seiten, für die man eine funktionierende Email-Adresse angeben muss, obwohl man das betreffende Angebot vielleicht nur in diesem einen Fall nutzen will.

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Oliver 16. September 2008 um 19:52

Web 2.0 Diät ;) aber wenn der Dienst Sinn macht, dann verstehe ich das.

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MILE 17. September 2008 um 00:12

Wie schon mehrfach erwähnt scheint mir OtherInbox eher eine Lösung zu sein, die nach einem Problem sucht…!? Neben den beschriebenen Methoden, eigene Mail-Accounts zu modifizieren (ohne Informatik studiert haben zu müssen), bieten auch diverse Mail-Anbieter seit Jahren ähnliche Dienste an — so kann ich beispielsweise bei Yahoo Mail sogenannte “Wegwerfadressen” einrichten, die letztendlich genau den selben Zweck erfüllen wie das angeblich so innovative OtherInbox…

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Rafael Bugajewski 17. September 2008 um 08:13

Eine ähnliche Lösung lässt sich für jeden (glaube ich, getestet hab ichs nur bei Gmail) E-Mail-Account realisieren, nämlich mit dem “+”-Zeichen.

Sagen wir, meine Adresse ist me@myserver.com, dann kann ich, wenn ich beispielsweise bei Amazon bestelle, me+amazon@myserver.com als Adresse verwenden und die E-Mail wird normal ankommen. So lassen sich wunderbar Filter erstellen, wie eben bei Otherinbox, nur ohne weiteren Account :-)

Das ist zwar ein sehr guter Trick, leider funktioniert er nicht bei allen Diensten. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass viele E-Mail-Validatoren kein Pluszeichen in der Adresse erlauben. Rein technisch ist es auch keine Schwierigkeit die richtige E-Mail-Adresse herauszufinden, man schneidet einfach den Teil zwischen + und @ weg. Eine kleine Hürde mit großer Wirkung dürfte es aber für die meisten Dienste und Spammer sicherlich sein.

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Christian Bender 25. November 2008 um 14:43

Läuft. Danke

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