
In der aktuellen c’t (12/2008) findet man einen interessanten Artikel über Online-Backup-Anbieter. Hauptaugenmerk des Artikels ist die Sicherheit, mit der die Daten geschützt werden. Dabei macht vor allem Mozy (Referral-Link) eine gute Figur. Zudem ist der Dienst recht günstig ($4,95 im Monat), monatlich kündbar und bietet einen ansprechenden Mac-Client. Mit “Mozy Home Free” gibt es auch eine kostenlose Variante, dort hat man allerdings nur 2 GB Platz.
Nutzt jemand von euch einen solchen Service, vielleicht sogar Mozy? Gibt es etwas Besseres? Oder vielleicht doch lieber knapp 300 EUR in eine Time Capsule investieren? Der Vorteil eines solchen Online-Backups ist ja, dass wenn einem einmal die Bude ausgeräumt worden ist, die Daten noch vorhanden sind. Lassen die Langfinger die Backup-Platten mitgehen, habe ich auch nichts von meinen Backups…
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Ich nutze JungleDisk. Gespeichert wird da auf Amazon s3, also schön in mehreren Rechenzentren über die Staaten verteilt, bzw. so langsam tut sich da auch was in Europa..
Bezahlt wird zu einem das günstige Tool was für alle großen Plattformen verfügbar ist und zum anderem den Speicherplatz, Traffic, Requests bei amazon.
Ich verwende auch «Jungle Disk», inklusive «Plus» für 1 USD pro Monat. Ich schätze an «Jungle Disk», dass die Funktionsweise halbwegs transparent ist – einerseits die lokale Software, andererseits der Storage-Anbieter, Letzerer ist momentan «Amazon S3», kann in Zukunft aber auch ein anderer sein. Ebenso wirkt die Verschlüsselung von «Jungle Disk» durchdacht, auch wenn natürlich jede Closed Source-Software letztlich «Snake Oil» bleibt – aus diesem Grund verwende ich teilweise auch verschlüsselte Sparse Bundles für die Datensicherung mit «Jungle Disk».
«Time Capsule» sehe ich übrigens nicht als Alternative zu einem Online-Backup. Ich sehe umgekehrt ein Online-Backup als Ergänzung zum lokalen Backup, das allenfalls via «Time Capsule» erfolgen kann. Allerdings stört mich an «Time Machine»/«Time Capsule» nach wie vor, dass keine Verschlüsselung möglich ist und das Sichern unnötig lange dauert, weil immer ganze Dateien gespeichert werden müssen. Ich hoffe diesbezüglich auf Verbesserungen durch Apple!
Eine ergänzende Bemerkungen zu «Mozy»: Bei der Sicherung meiner Daten halte ich nichts von einer Flatrate, sondern zahle gerne für die tatsächlich genutzten Leistungen. Bei «Mozy» bin ich im Bezug auf die Finanzierung doch eher skeptisch … anhand der Gebühren von «Amazon S3» kann man in etwa ausrechnen, wie viel Speicher pro «Mozy»-Benutzer belegt werden darf.
Ich verwende Mozy in der Bezahlversion für $4,95 und zwar aus dem von dir angesprochenen Grund: Was ist, wenn Haus und Hof niederbrennen (einschließlich Backupplatte) oder sämtliche Gerätschaften herausgeklaut werden?
Meine Erfahrungen sind soweit sehr gut: Mozy “bereitet” vor dem Upload sämtliche Daten “vor”, was soviel bedeutet wie, dass es sie verschlüsselt, wodurch sie nicht klar über das Netz gehen und auch nicht klar auf den Mozyservern herumliegen.
Um im Notfall wieder an seine Dateien zu kommen, loggt man sich auf der Mozywebsite ein und erhält nach Auswahl der wiederherzustellenden Dateien eine Mail mit entsprechendem Downloadlink. Funktionierte bei meinem Test sehr gut.
Weitere Vorteile hattest du auch bereits genannt: monaltiche Kündigungsmöglichkeit, ein seriöses Auftreten und Verhalten (z. B. durch brav versendete “Rechnungmails”) und ein vernünftiges Interface für Mac OS. Die Client-Software läuft im Hintergrund und lässt sich auch in der Upload-Geschiwndigkeit beschränken. Diese Funktion ist mir sehr wichtig, denn stelle ich keine Drosselung ein, schiebt er mit voller Kapazität.
Leider braucht man schon je nach Verbindung recht lange, bis das erste vollständige Backup erstellt ist, aber das liegt ganz klar an der eigenen Uploadgeschwindigkeit. Ein Tag Fotosession draußen und schon sind wieder ein paar hundert MB da, die erstmal gesichert werden müssen.
Nenn mich paranoid, aber ich mache auf ein- bis zweimonatlicher Basis zusätzlich zu Mozy und meinem Time-Maschine-Backup (auf zweite Platte im Mac Pro) noch ein externes Backup auf mobile Festplatte, für die ich ein Bankschließfach gemietet habe – nicht wegen der Brisanz der Daten, sondern wegen der Angst vor Brand oder Diebstahl. Ich denke, somit bin ich recht gut abgesichert, was den Datenverlust angeht…
Danke für die Tipps zu JungleDisk. Das hört sich ziemlich interessant an.
Wie zufrieden seid ihr mit der Geschwindigkeit?
Schade, dass MacUser.de mittlerweile auf Heise-Niveau angelangt ist, sonst wäre dieser Thread auch recht interessant:
http://www.macuser.de/forum/showthread.php?t=362810
Hab den Artikel heute auch gelesen, und werde Mozy auch ausprobieren – zumindest für ein paar Daten. Seit ein paar Monate sichere ich alle Daten auf eine externe HD, die dann im Bankschließfach verweilt. Ist günstiger als eine Onlinesicherung und mind. genauso sicher gegen Langfinger
Bin auch etwas paranoid. Neben Time Machine nutze ich Mozy in der kostenlosen Version. Habe mittlerweile 6,2 GB zusammen, sodass es für den Großteil meiner Daten reicht (außer Musik, Videos und Bilder). Bin sehr zufrieden, auch wenn ich mir granularere Einstellungsmöglichkeiten wünschen würde, beispielsweise stündliche Backups. Vorteil von Mozy: Es werden Versionen gespeichert. Ist das mit JungleDisk auch möglich?
Für wichtige Arbeiten nutze ich zusätzlich noch DropBox.
Ich habe neben dem lokalen Timemachine-Backup zwei weitere Festplatten, die in zweiwöchentlichem Wechsel in ein Bankschließfach wandern, abwechselnd natürlich
Somit verliere ich max. 14 Tage, sollte mir die Bude ausgeräumt werden oder abfackeln. Und ich weiß, wo meine Daten sind, da ist die nicht vorhandene Verschlüsselung von TM kein Problem. Das Schliessfach kostet 20EUR pro Jahr, also nicht der Rede wert.
Hier noch eine weitere, durchaus interessante Alternative:
http://www.carbonite.com/
US$ 50,. pro Jahr, kein Datenlimit, Mac-Client vorhanden…
“The software requires Windows XP and your computer is currently running Unknown.”
Ja, neee – is klar.
War übrigens auch im c’t-Test dabei und hat nicht berauschend abgeschnitten.
Was habt ihr denn alle für wichtige Daten, dass ihr sogar ein Bankschließfach anmietet…?
Fotos. Ich glaub, ich würde ziemlich kotzen, wenn z.B. die Bilder von meinem Kleinen weg wären.
Ja, Fotos. Dem schließe ich mich an. Das wäre das schlimmste von allem, wenn es weg wäre.
Ansonsten ist das Schließfach die naheliegendste Lösung, oder?
Zu Hause möchte ich das Backup nicht aufbewahren. Wie schon gesagt: Diebstahl oder Brand (oder Überschwemmung oder was weiß ich
) – auf jeden Fall muss es außer Haus. Und das nach Möglichkeit sicher. Ich könnte es auch ins Büro bringen, dort sogar in einen Safe, aber möchte das nur ungern tun, denn richtig sicher ist es dort auch nicht. Und die 20 bis 30 Euro, die man so im Schnitt pro Jahr für ein Bankschließfach zahlt, sind da meiner Meinung nach gut angelegt.
Dafür liegt es nahe, zusätzlich zu den Backups auf diverse HD’s und DVD’s noch einen Online-Anbieter hinzuzunehmen! Aber mit der Anmietung eines Bankschließfachs assoziiere ich persönlich doch mehr einen Actionthriller als eine Backup-Lösung
Also bei mir sinds auch primär Fotos. Das wäre mehr als ärgerlich, wenn die alle (~ 10.000) weg wären. Die Online-Lösung hat natürlich den Vorteil, dass man die Backups täglich (stündlich) aktuell halten kann. Jeden Tag zum Schließfach rennen ist dann doch ein wenig *mühsam*
Meine Rede. Deshalb:
- Time-Maschine-Backup für versehentliches Löschen oder Überschreiben
- Online-Backup für sofortiges Wegsichern
- Schließfach für monatliches Gesamtbackup
Hmmh, ich hab’ von einigen Leuten Gutes drüber gehört…aber so gehen die Meinungen auseinander…!?
Naja, ich persönlich nutze ohnehin keine Online-Backups, deshalb kann ich meinerseits keine brauchbaren Informationen bzw. Empfehlungen bieten…!
Ich verwende ebenfalls JungleDisc (Plus). Die Performance ist ok, da der Flaschenhals im DSL-Upload liegt. Da aber nach der ersten Vollsicherung nur noch inkrementell gesichert wird, hält sich das in Grenzen.
Meine Backupstrategie:
- Täglich Home-Verzeichnis auf eine Zweitplatte im Rechner “spiegeln” (SuperDuper! im Smart Update-Modus)
- Täglich sämtliche Änderungen (mit einigen wenigen gezielten Ausnahmen) per JungleDisc nach Amazon/S3 (i.d.R. 30-80MB)
- Einmal wöchentlich eine Systemspiegelung per SuperDuper! auf eine externe FireWire-Platte sowie eine weitere Spiegelung auf die zweite rechnerinterne Festplatte auf eine von zwei dafür vorgesehenen Partitionen im Wechsel.
Wenn etwas schiefgeht, habe ich die Daten also unter normalen Umständen im Haus, im schlimmsten Fall kann ich auf die extern bei S3 gespeicherten Daten zurückgreifen (und zwar auch auf ältere Datei-Versionen, da ich geänderte u. gelöschte Dateien für 360 Tage im JungleDisc-Archiv halte).
Auf meinen eher selten verwendeten Windows-Rechnern werden jeweils einige wichtige Verzeichnisse gezielt nach S3 übertragen, dort sonst keine weiteren Sicherungsmaßnahmen.
Die Kosten für S3 haben sich auf ungefähr $5,50 für ca. 30GB Storage per Monat inkl. Traffic eingepegelt.
Ich verwende schon eine Weile den Dienst von Servage http://www.servage.de?ref=cust31920.
Eigentlich hatte ich es mir für mein Hosting zugelegt, mittlerweile verwende ich es aber für Datensicherung. Ist schön schnell, und da meine Daten sowieso immer verschlüsselt übertragen werden und ich keine Sachen als RAW sichere, sehe ich da weniger Probleme. Zudem ist die Übertragung mittels SSL geschützt.
Für Windows und Mac Benutzer wird auch ein Client zur Verfügung gestellt. Linux Benutzer können sich ja bei FTPFS oder etwas ähnlichem bedienen.
z.Z. gibt es 510GB und 5TB Traffic incl. Am besten mal anschauen.
Gruss Danny
Was mich skeptisch macht ist der Datenschutz in den USA. Soweit ich weiß müssen US-Anbieter der Regierung immer theoretischen Zugang zu den dort gespeicherten Daten ermöglichen.
Hm. Ich sehe für mich keine besondere Notwenigkeit solch einen Dienst in Anspruch zu nehmen. Ich nutze Time Machine. Hierbei nutze ich die permanent angeschlossene externe Festplatte und 1x die Woche eine andere etwas ältere welche ich dann anstöpsele.
Der für mich zweifelhaften Notwendigkeit externer Dienste werde ich mich weiterhin verwehren.
Weiß jemand, ob man einen Mozy Account mit mehreren Macs nutzen kann oder benötigt man für jedes Gerät einen Account?
O.K., beim Ausfüllen des Anmeldeformulars für Mozy Unlimited steht es:
Bei mehreren Geräten kann das eine ganz schön kostspielige Angelegenheit werden, obwohl ich das aus Standpunkt des Unternehmens nachvollziehen kann.
Dann macht die JungleDisk für dich sicher mehr Sinn.
Wo ist denn dein Gravatar hin? Der Mailadressen-Ausmistung zum Opfer gefallen?
Wenn ich Komplettbackups machen möchte, dann ist S3 sicherlich wieder teurer. Ich war schon vor einiger Zeit am Überlegen, vor allem als Informatiker, der mit digitalen Inhalten Geld verdienen möchte.
Das mit dem Gravatar sollte nach der Aktualisierung der Caches wieder in Ordnung sein, danke für den Hinweis!
Bei Lifehacker habe ich übrigens einen Kurzbeitrag mit Umfrage Mozy vs. Carbonite gefunden. Vielleicht ist das heise-Urteil doch nicht so repräsentativ?
Mal abgesehen davon, dass der Artikel recht alt ist (EMC hatte da noch nicht Mozy übernommen), ist er doch recht ausgewogen. Zudem wird in den Kommentaren oft S3 empfohlen.
Ich halte absolut gar nichts von den angebotenen Onlinebackups, da ich kein gutes Gefühl habe, meine wichtigen Daten irgendwo bei jemanden zu lagern. Ich sichere zu Hause auf einer Extra-Platte. Das gleiche mache ich auch in der Firma mit TimeMachine. Zusätzlich sichere ich meine wichtigsten Daten per Rsync/SSH auf meinen Server, der auch in der Firma steht und unter meiner Kontrolle ist. Das sollte ausreichen.
Man könnte natürlich die wichtigsten Sache verschlüsseln, dann könnte ich mir die Nutzung von Mozy und co. auch vorstellen. Auf die angebotene Verschlüssung würde ich aber nicht vertrauen.
Im Endeffekt muss das aber jeder selbst wissen.
448 Bit Blowfish ist nicht genug?
Ok, ich denke, ich weiss, wie du das meinst.
Hab mir übrigens gerade eine Time Capsule 500 GB geordert.
«Jungle Disk» ist vor allem auch interessant, weil man unabhängig vom Programm auf seine Daten zugreifen kann. Natürlich muss man die Daten entschlüsseln, usw., aber der entsprechende Quelltext steht aber zur Verfügung und scheint auch zu funktionieren, wenn ich einem Arbeitskollegen mit ausreichenden Programmierkenntnissen glauben darf …
Die Geschwindigkeit ist bedingt durch die typischen Internet-Verbindungen im deutschsprachigen Raum natürlich sehr langsam, bei vielen kleinen Dateien, die man übertragen möchte, sowieso. Meine erste Datensicherung via «Jungle Disk» dauerte Tage, doch seither müssen nur noch geänderte und neue Daten übertragen werden, so dass jeweils ein paar Minuten pro Stunde ausreichen (auch dank «Jungle Disk Plus»).
Dito in Europa.
Genau aus diesem Grund sollte man seine Daten nur verschlüsselt extern sichern. Überhaupt sollte man seine Daten immer und überall verschlüsselt speichern. Leider macht einem Apple diesbezüglich einen dicken Strich durch die Rechnung … :(
Ja.
Time Capsule ist lustig: gibt das Ding den Geist auf und schickt man das Ding zur Reparatur habe ich immer die Ungewissheit ,dass meine Daten in fremde Hände gelangen könnten.
Warum kauft man sich sowas? Du könntest doch einfach eine große Platte (1 TB) an deine noch nicht besonders alte AE anschließen, Ad!
P.S.: liest deine Frau hier mit?
Ich verwende…
Time Machine (bald wohl auch Time Capsule): schnell verfügbares Backup mit Versionierung
Mozy Home: “doppelter Boden” für alle Fälle, dezentral, falls die Bude abbrennt oder ausgeräumt wird
Bei beiden überzeugt mich vor allem, dass sie seriös und souverän wirken, und kommentarlos im Hintergrund laufen, ohne dass ich einen Gedanken daran verschwenden muss.
Das ist ja ein Killerargument. Was machst du, wenn dein Mac defekt ist? Baust du dann vorher die Platte aus?
Jepp. Und auf deren Namen habe ich die Time Capsule bestellt. Das war doch das, auf was du hinaus wolltest, oder?
Da ich nur Macintosh kaufe, bei denen ich die Platte tauschen kann: ja klar. Zumindest wird sie gelöscht.
Nur kann ich nicht nachvollziehen, warum man durch Defizite bestimmter Macintosh’s den Kauf erst recht benachteiligter Produkte rechtfertigen sollte…
Da fällt das MBP und das MBA für dich ja flach, oder? iMacs kann man auch nicht mehr selber öffnen, oder?
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Sichert jemand von euch die Aperture-Bibliothek online?
Was machst du, wenn die Platte kaputt ist? Ist mir letztens passiert (innerhalb der Gewährleistung). Wenn nur die Kontroller kaputt sind, könnten die Daten so unter Umständen noch ausgelesen werden. Leider funktioniert ja FileVault nicht anständig. Habe in dem Moment schon bereut, keine Festplattenverschlüsselung zu habe.
ich nutze MOZY zum Sichern meiner iPhoto Dateien. Habe schon 26 Giga Daten auf die Mozy Server geschaufelt. Der Upload ist leider auf 130 kb begrenzt, allerdings werden künftige Daten dann inkrementell abgeglichen. Bin mit dem Mac Client sehr zufrieden. Außerdem mache ich noch regelmäßige Backups meiner Photoshop-Arbeiten mit Super Duper. Time Maschine nutze ich eigentlich nicht. Ist für meinen Zweck auch nicht so gut geeignet.
Ich bin der gleichen Auffassung, warum einen Onlinedienst zu nutzen.
Zum Sichern der Daten benutze ich einen kleinen Linux-Server im Eigenbau, quasi ein Time Capsule ohne Router- und WLAN-Erweiterung. Da Time Machine noch keine SMB/CIFS-Freigaben unterstützt, funktioniert das kostenlose Programm “Sicherung” vom Michael (http://myownapp.com) dafür um so besser.
Ich habe Mozy ausprobiert, habe 2 Wochen dauerhaft versucht zu backupen und wie viel hatte ich am Ende auf den Mozy Servern? Stolze 20 Megabyte!
Super! Jetzt habe ich auf meinem Managed Server einfach eine 1TB Platte reingepackt und rsynce täglich meine Daten dahin.
Räumliche Trennung plus professionelles Speichern von Daten – Webhoster und eigene Server können mit spezialisierten Storage-Anbietern nicht mithalten, allein schon, weil sie nicht dafür ausgelegt sind … aber das soll kein Glaubenskrieg werden, jedem das Seine, Hauptsache, man sichert seine Daten.
Und ja, die fehlenden Verschlüsselungsmöglichkeiten auf dem Mac sind ein grosses Problem, insbesondere bei Reparaturen.
ich bin seit geraumer zeit ein nutzer von wuala (www.wua.la). funzt ganz gut, hab dort nen speicher von 25 euro für umsonst. würde für eine backuplösung wirklich nicht bezahlen. so wertvolle daten hab ich nicht. den einzigen backupluxus den ich mir erlaube ist das time machine alle 3 wochen mal angeschmissen wird. muss immer schmunzeln wenn ich hier einträge lese wie “homeordner jedentag spiegeln” oder “backup wegschließen im safe”. wenn daten weg dann sindse halt weg. für mich geht das leben weiter.
Ja, der iMac würde eigentlich ausfallen. Aber VileFault ist die Lösung.
Ich will jetzt auch nicht alles schlecht reden, aber bei der Datensicherheit lassen wir uns von Apple so einiges gefallen. Gerade bei der TimeCapsule wäre eine Klappe unterhalb des Gehäuses zum Tausch der Platte kein Problem Ach nee halt, dann kauft ja keiner mehr die 1TB-Variante
Die Idee Daten zusätzlich Online zu hinterlegen finde ich eigentlich sehr überlegenswert.
Nutze dazu bisher den .mac Dienst.
MozyHome wollte ich auch ausprobieren, wobei ich allerdings aber immer eine ConnectionError2 bekomme.
.mac funktioniert einwandfrei und für Mozy sind auch in LittleSnitch alle Verbindungen erlaubt???????
Ich verwende ebenfalls JungleDisk mit Amazon S3. Einerseits weil JungleDisk die Daten lokale verschlüsselt mit einer von mir vorgegebenen Passphrase andererseits weil Amazon die Daten in 3 räumlich getrennten Rechenzentren sichert und bei S3 besonderen Wert auf die Dateiintegrität gelegt wird.
Das praktische ist, das ich neben den üblichen automatischen Backups (übrigens mit Versionierungstiefe nach Wunsch) den Platz auch einfach für auszulagernde Daten verwenden kann. Oder ich leg einfach ein zusätzliches “Bucket” an, das nicht verschlüsselt ist und mir so viel Downloadspace bietet wie mein Geldbeutel verkraften kann.
Gesichert werden neben Anwendungsdaten wie Datenbanken und Konfigurationsdateien zur Zeit nur meine bei iTunes gekauften Lieder. Bilder folgen noch.
Habe mir gerade mal JungleDisk angeschaut … und auch direkt nen Account angelegt. Macht doch einen recht guten Eindruck und die Kosten sind ja echt sehr moderat. Kann man nicht meckern, das sollte einem der Datenschutz schon wert sein. Habe zwar eine externe HD für TimeMaschine und noch eine weitere bei meinen Eltern liegen (die wird aber nur jedes 1/4 Jahr aktualisiert), aber so für das allerwichtigste ist das ne gute Lösung
Ist das ein Trollversuch?
Ich teste gerade JungleDisk. Mein lieber Herr Gesangsverein! Von der Upload-Geschwindigkeit kann sich die bröselige iDisk aber gerne mal ein paar Scheiben abschneiden.
Wenn das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann lagere ich meine Sicherungskopie von Aperture auf die JungleDisk aus. Geht nicht ganz ohne Tricks:
http://www.bagelturf.com/aparticles/vaults/vnet/index.php
@ad: iDisk kommt für mich allein schon nicht in Frage, weil die Verbindung unverschlüsselt erfolgt und auch keine komfortable Möglichkeit besteht, die Daten vor der Übertragung zu verschlüsseln.
Jungle Disk sollte in Kürze in Version 2 erscheinen, mit zahlreichen Verbesserungen. Mutige Benutzer können die Beta-Version unter http://www.jungledisk.com/betadownload.shtml zum Ausprobieren runterladen.
Hmm, habe gerade auch noch mal MozyHome getestet. Schade, dass man da kein Netzlaufwerk mounten kann. Denn mit den $4,95 würde ich günstiger kommen, als mit dem JungleDisk-Account.
Hier liest nicht zufällig jemand mit, der Aperture mit Mozy sichert?
@Ad
Was ist deine Befürchtung bei Aperture?
Wenn die Aperture-Datei als Paket angelegt ist, sehe ich keine Probleme. JungleDisc sichert nicht das Paket, sondern die Einzeldateien. So kann man sogar selektiv sichern bzw. ausschließen. Ich mache das mit diversen Paket-Dateien so.
Hier noch ein ganz aktueller Bericht mit guten Basis-Infos zu Mozy:
http://theappleblog.com/2008/05/26/easy-backups/
Apple rät ja sogar davon ab, die Aperture-DB via TimeMachine zu sichern. Anstelle dessen soll man die integrierte Sicherungsverwaltung nutzen. Von daher habe ich schon Bedenken.
Die JungleDisk Beta Version kann man auch als weniger mutiger Benutzer mal ausprobieren. Ist ziemlich stabil und gibt einen sehr guten Eindruck davon was einen noch so von JungleDisk erwartet. Z.B. Multi-Bucket, mehrere Backup Jobs mit unterschiedlicher Konfiguration usw.
Zur Info: Ich hab den Artikel oben mal mit meinem Referral-Link ergänzt. Dafür bekomme ich kein Geld, sondern 256MB zusätzlich für jeden geworbenen User bei der Free-Edition. Nur für den Fall, dass ich mich für JungleDisk entscheide (was stark danach aussieht). Dann könnte ich Mozy ergänzend dazu nutzen.
Kann jemand bestätigen, dass, je länger der Mac ununterbrochen läuft, Mozy (der Prozess Mozy Status) mehr Performance frisst. Starte ich mein MacBook verbraucht er weniger als ein Prozent der Prozessorleistung. Nach ein paar Tagen sind es schon 3 bis 5 %. Könnte auch mit der Anzahl von Backups zusammenhängen.
Man sollte vielleicht noch dazu sagen das bei Mozy nur eine Kopie des aktuellen Datenbestandes angefertigt wird und frühere Versionen der Daten imho nur 30 Tage verfügbar sind. Also nix mit ordentlicher Versionierung, die gibts wohl nur in den Business Paketen.
Also meine Backups reichen mittlerweile ein Jahr zurück, in der kostenlosen Version!
Gut zu wissen, als ich das ausprobiert hatte war nach 30 Tagen mit der Backup History Ende Gelände.
Was ich aber gerade sehe ist, das nur die Pro Version “Private encryption key options” anbietet…. mit was für einem Key werden dann die Daten der Mozy Home User verschlüsselt?
Ich nutze Mozy Home schon seit einem Jahr. Damals konnte man sich selbst einen Key wählen und der funzt noch immer.
Jupp, habe auch selber einen Key vergeben. Sogar in der Free-Version.
Wäre nett, wenn du irgendwann dann mal einen kleinen Erfahrungsbericht bezüglich der Aperture-Datenbank mit JungleDisk schreiben könntest…. Weiß auch noch nciht so recht, ob das für mich sinnvoll ist.
@flo, nein der Upload ist definitiv nicht auf 130k beschränkt, ich würde eher sagen, dein DSL-Upload ist auf 130k beschränkt^^
ad, wegen der Aperture-Problematik: Time Machine sichert geänderte Dateien immer komplett, weshalb du z.B. auch keine virtuellen Disk Images damit sichern solltest. JungleDisk kenne ich nicht, zumindest Mozy aber sichert blockbasiert, sprich es werden nur jene Teile einer Datei neu gesichert, die sich tatsächlich verändert haben, nicht die komplette Datei! So gesehen ist Mozy also eigentlich sogar intelligenter als Time Machine.
Bei Disk Images sollte man einen feinen Unterschied machen. Wenn es sich um Sparse Images handelt (wie das zum Beispiel bei der lokalen iDisk der Fall ist), dann werden immer nur kleinere Portionen des Disk Images gesichert (z.B. 8MB große Stückchen).
Online-Backup-Lösungen sind definitiv kostengünstiger und bequemer, dauern allerdings auch länger, wenn es um die eigentlichen Backups und Restores geht – obwohl man das wichtigste bei den aktuellen Leitungen auch schnell heruntergeladen bekommt und 1-2 Tage wird man auf die restlichen Daten warten können.
Im Bezug auf das Sichern von veränderten Dateien ist so ziemlich jede brauchbare Backup-Software intelligenter als «Time Machine». Entsprechend wird «Time Machine» zur Qual, wenn man ständig grössere Datenmengen sichern muss, sei es, weil sich die entsprechenden Verzeichnisse ändern oder einzelne grosse Dateien häufig verändert werden – dafür ist «Time Machine» leider nicht zu brauchen.
Wieso beispielsweise? Ein Sparse Bundle ist ja eben kein Disk Image mehr, sondern besteht in erster Linie aus rund 8 MB grossen Dateien.
Stimmt, fürs Ausprobieren genügt «ziemlich stabil», für bisherige Benutzer ist ein Wechsel aber wohl noch zu früh. So oder so sollte man sich überlegen, ob man zum neuen Datenformat wechseln möchte – das Konvertieren dauert je nach Datenmenge und Dateianzahl sehr lange und kostet ausserdem teure Requests. Mal sehen, wann die erste finale 2er-Version von JungleDisk erscheint, vielleicht wird die Mac-Likeness ja noch verbessert!
Q
warum redet hier eigentlich keiner vom eigenen server? der, auf dem die hp liegt oder n dedizierter server?!
gibts da auch tools? oder ist das keine option?
Eine Option ist es sicherlich, die Frage ist nur, ob sie gut genug ist. Wenn man einen “normalen” Server benutzt, unterliegt dieser meistens nicht den bei speziellen Backup-Hosting-Lösungen gegeben Replikationsmechanismen. Außerdem muss man eigenständig für die Verschlüsselung und den Transfer sorgen, was bei den meisten Online-Lösungen per Software geschieht (die sehr unterschiedlich ausfallen kann, im Falle Mozy jedoch benutzbar ist). Oft sind die Kosten für Transfer / Speicherung höher, als bei speziellen Providern, was so eine Lösung aus diesem Grund auch nicht wirklich attraktiv macht.
Sicherlich gibt es Ausnahmen, doch das ist eher nicht die Regel. Unbegrenzt Speicherplatz für fünf Mäuse im Monat? Bei “normalen” Providern bekommt man vielleicht 500GB für 20 Mäuse. Wenn man einmal ein richtiges Vollbackup online durchgeführt hat (was locker mehrere Wochen dauert), dann gehen die inkrementellen Backups recht zügig voran und man hat die Sicherheit, dass man so viel sichern kann, wie man möchte (und wie viel die eigene Leitung bzw. die Server hergeben).
Es lohnt sich nicht, für sich allein die benötigte Storage-Infrastruktur aufzubauen … zu teuer, zu zeitaufwendig.
Web-Hosting, das Du auch erwähnst, ist üblicherweise allein schon deswegen nicht geeignet, weil man damit gegen den Vertragszweck verstösst.
Das halte ich jetzt aber für ein Gerücht. Nenn mir mal eine professionelle Backup-Software, die default NICHT filebasiert sichert….
Hm, ich brauche das nicht. Wozu habe ich die iDisk und das Programm Backup? Und demnächst 20 GB Platz + jede Menge andere Features unter MobileMe?
Für meine Dokumente + Library nutze ich das Backup-Programm von Apple. Das dauert zwar beim ersten Mal, ist aber dann, da inkrementell sehr flott. Und die Wiederherstellung ist komfortabel und zuverlässig.
Größere Kontingente, die sich kaum mal ändern, schaufele ich per Transmit auf die iDisk, auch mal kleinere Sachen eben so.
In größeren Abständen brenne ich aber zusätzlich wichtige Daten weg und lagere die “extern”.
Brauchst du doch nicht, wenn du bereit bist, 79 Euro zu zahlen. Ich bins nicht. Ich habe mittlerweile bei Mozy 6 GB kostenlos. Das reicht auch für wichtige Dokumente.