Minimalismus ist blöd!
Regelrecht infektiös greift derzeit die Verwendung minimalistischer Themes um sich. Klar, das ist Sache der Blogbetreiber – sehe ich ein. Vergleichbar ist das jedoch mit einer Wohnungseinrichtung ohne jegliche Deko. Würdet ihr euch da wohl fühlen? Ich frage mich, woran das liegt? Haben sich die Blogger damit abgefunden, dass ihre Blogs eh nur noch im Feedreader gelesen werden? Es ist doch schade, wenn wahre Pixelartisten, wie der Michael, der übrigens sein stets interessantes Apfel+Z aufgegeben hat, sich mit einem unscheinbaren Kleidchen schmücken. Wie seht ihr das?
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geb ich dir absolut recht. weniger ist nicht immer mehr (aber oft zu wenig)
Ich finde, das kommt immer darauf an. Beim Nasendackel zum Beispiel gefält es mir ganz gut,. Aber du hast recht. Bei einigen ist es dann doch etwas zu minimalistisch.
Also ich steh total auf Minimalismus, wie man unschwer bei mir erkennt…
…
Vielleicht ist manchmal zu wenig doch nicht mehr
Zu minimalistisch ist für mich ein design erst dann, wenn man es nicht wiedererkennt vor lauter “nichts”.
Grüße, Max
@ Oka:
Nasendackel ist allerdings ganz und gar nicht minimalistisch in meinen Augen. Es ist zwar schmal, aber schon sehr “durchgestaltet”.
@Ad:
Ich finde minimale Themes sehr angenehm. Schließlich sollte der Inhalt im Vordergrund stehen und nicht das Aussehen. Das heisst aber nicht, dass ich schön gestaltete Blogs nicht mag. Ganz im Gegenteil
Das Theme von blogsurdum gefällt mir übrigens sehr. Es hebt die gewohnte Gestaltung (Text links, Sidebar rechts) auf und konzentriert sich auf das Wesentliche, dem Inhalt.
Na immerhin die Farben sind anders
Nein, im Ernst, selbstgestaltete individuelle Weblogs sind – egal ob nun minimalistisch oder aufwendig – immer schöner als “von der Stange”.
Ich persönlich bin großer Fan von “von der Stange”, da ich weder die Lust noch die Muße noch die besondere Gabe habe, Andere an meinen selbstgestalteten Themes teilhaben zu lassen. Ich versuche daher wenigstens Themes zu finden, die mir gefallen, aber auch nicht auf jedem vierten Blog zu finden sind.
Und Deinen Hinweis auf RSS-Reader finde ich gar nicht mal so rhetorisch!
Ich finde es kommt immer drauf an. Manchmal muss es nicht all zu viel sein, aber manchmal finde auch ich es zu minimalistisch….
Mir fehlt momentan schlicht die Zeit um das Layout bei MacMacken zu ändern, so dass momentan das Standard-Layout von WordPress Verwendung findet… früher oder später soll das Layout aber selbstverständlich individualisiert werden – entsprechende Anregungen sind übrigens jederzeit willkommen!
genau das denke ich auch, wenn der Inhalt gut rüber kommt und man das design trotzdem wieder erkennt, darf es doch ruhig minimalistisch sein, ist manchmal sogar angenehm.
so recht verstehe ich das auch nicht bei apfel+z, was bezweckt er damit?. war dort stammgast und fand bis auf die politischen sachen den blog sehr informativ. tja so schnell kann sich was ändern.
Hmm schlicht kann auch schön sein wichtig isst denke Ich, das Ganze nach seinem eigenen Geshmack zu gestalten. Zumindest für mich ist das das wichtigst, dennoch gefällt mir Persönlich aber das arg Schlichte auch nicht.
Nur hat es leider keinen Wiedererkennungswert. Schau dir mal remaklation.de an – na, fällt dir etwas auf? Sogar die penetrante, schwer lesbare Kleinschreibung ist gleich.
Ich lese mittlerweile Blogs zu 100% im Feedreader.
@TVPK
Wozu bastelst Du dann an Deinem Theme rum? Vielleicht lesen und hören dich alle anderen auch nur extern
Also ich finde einen gewissen Minimalismus schon sexy. Kein Schnörkel, sondern funktional. Dass das nicht sofort und immer möglich ist, ist mir auch klar. In dem von ad verlinkten Beispiel ist mir das auch zu wenig. Da fehlt die persönliche Note irgendwie.
Aber man entwickelt sich weiter – oder seitlich – und irgendwann kommt das nächste Theme. Es erspart zumindest einigen Update-Aufwand.
@Martin: Ja, zum Kommentieren bin ich heute mal auf die Webseite gekommen, lese ich aber Feeds in Vienna, dann geht das auch da direkt. Bei Newslife, meinem favorisierten Reader momentan, fehlt leider dieses Feature. Aber nur deshalb besuche ich momentan noch einige Blogs immer mal wieder mit Omniweb, um da einen Kommentar abzugeben. Wie ich schrieb, ich lese zu 100% zur Informationsaufnahme im Feedrader, interessieren mich Kommentare zum Lesen, oder will ich selbst welche abgeben, dann besuche ich im Browser. Interessieren ich aber die Kommentare nur (und ich kommentiere selbst nicht), dann abonniere ich auch den Kommentarfeed.
@Sebastian: Weil ich niemandem aufzwinge, ob er meinen Inhalt im Browser oder Feedreader konsumiert. Und da manche Leser doch auch über den Browser zu mir kommen, sollte eine gewisse Funktionalität gegeben sein. Außerdem will ich mein Blog noch ein wenig inhaltlich erweitern, also auf der Blogseite, neben dem reinen Content in den Beiträgen.
Ich finde, dass minimalistische Designs eine Art der schönsten Designs überhaupt sind. Das hat nichts mit Feedreader oder was weiß ich zu tun, eher mit Ästhetik.
Prinzipiell ist gegen minimalistische Themes nichs einzuwenden. Wenn aber Minimalismus in spartanischer, marginaler Weise betrieben wird, dann finde ich das genauso wenig gut und schön, wie ein zu pompöses, aufgeblasenes und überladenes Blogdesign. In beiden Fällen kann man dann wohl kaum mehr von gelungener Optik sprechen. Ob Desktop- Homepage- oder Blogdesign, meiner Meinung naach ist Mittelmaß die richtige Wahl. Ich persönlich versuche zumindest diesen Weg zu beschreiten.
Und das werde ich auch weiter tun, allein schon aus purem Egoismus, denn schließlich betrachten meinen Blog ja nicht nur die Leser, sondern auch ich selbst. Bei manchen Blogs hat man allerdings den Eindruck, als hätten die Betreiber nur noch ihren Editor offen und würden das gepostete Ergebnis nie betrachten.
Und – Martin – ich weiß nicht wie es bei dir aussieht, aber wenn ich meinen Countern trauen darf, dann wird mein Blog ungefähr zu gleichen Teilen angesehen und mittels RSS gelesen. Das ähnelt auch meinem Verhalten. Einige Blogs lese ich ausschließlich via RSS, andere generell im Browser.
Aber zum Kommentieren kommst du her. Also doch nicht so wirklich 100%.
Sorry, aber irgendwie finde ich es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn Themes-Jünger anfangen über Design zu philosophieren. Und ebenso Quatsch ist dieses Inhalte vs. Design. Design ist auch Inhalt. Und darüber lässt sich nicht streiten.
oh – jetzt darf ich aber mit gewissheit sagen, dass du mich zum zweiten mal gelobt hast
)
das beim makla alles klein ist – hat aber nichts mit dem theme an sich zu tun
(wobei es mich schon ärgert, dass es ähnlich aussieht)
für alle gewohnheitstiere habe ich ja sogar extra ein kleines a neben das b gesetzt
warum minimalistisch?
klar wegen des feeds / der feedreader aber vor allem um sich abzuheben | abzuheben von allen die alle gleich aussehen – schau dich mal um (auch bei dir) oder gehe mal die liste der 45 besten durch, die du neulich verlinkt hast – alle schön, technisch gut aber genau so wie die 13-17 jährigen mädels die man in der innenstadt findet – höchstens an der breite des hinterns zu unterscheiden – ansonsten alle geklont :-0
ich ende dann mal mit einem meiner lieblingszitate:
In anything at all, perfection is finally attained not when there is no longer anything to add, but when there is no longer anything to take away.
- Antoine de Saint-Exupery
ach der dry – wenn das nicht mal das beispiel für weniger ist mehr war
)
@Dry:
Themes-Jünger, cool ^^
Also um “Inhalte vs. Design” geht es ja denke ich gar nicht mal, sondern darum, ab wann durch Minimalismus hervorgehobener content nicht mehr schön ist (?!).
wie meinst n das michael? hab ich mich zu weit aus dem fenster gelehnt? sorry.
Mich erinnert der Hang zum Minimalismus an die Abstrahierung in der Kunst. Eigentlich könnte man das soweit treiben, bis außer einer weißen Seite nichts mehr zu sehen ist. Dann haben die Designer ihr Ziel erreicht. Die Praktmatiker haben schon jetzt Probleme, Sinn und Zweck hinter diesem Tun zu verstehen.
Zu Letzteren würde ich mich auch zählen. Dabei ist mir bereits die Steuerung beim Nasendackel zu umständlich. Mag sein, dass das den Geeks gefällt. Und wenn da nur Geeks lesen, wird es auch stimmen. Aber das Design entfernt sich immer weiter von der Alltagstauglichkeit. Die richtige Balance zu finden, dürfte die Kunst sein.
dry – im gegenteil
)
alle schwafeln (meine wenigkeit ganz weit vorne mit dabei) groß herum und du bringst es in zwei sätzen auf den punkt
man kann sich nicht weit genug aus dem fenster lehnen!
makla hat übrigens angekündigt bei sich umzubauen – kann ich meines behalten – ich liebe es nämlich…
Jedem wie er es will, aber ein Blog ist IMO auch immer was fürs Auge …
@Dry: Ich würde sagen, dass Inhalt Design ist, ob es umgekehrt ist, dass kann ich so spontan nicht beurteilen. Was meinst du eigentlich mit Themes-Jüngern? Hat das etwas mit Jesus zu tun?
Vielleicht trete ich dir jetzt zu Nahe, aber anscheinend hast du die gesamte Philosophie, die hinter dieser Diskussion nicht verstanden. Oh nein, es geht hier darum, ob man Inhalt oder Design nimmt. Es geht hier schlichtweg um die Schwerpunktsverteilung. Wenn ich Werbung für einen Film mache, dann möchte ich keine Texte rüberbrigen, außer einige richtig geile, fetzende Zitate. Wenn ich einen Blog habe, und dies nicht gerade ein Food-Blog, ein Photoblog oder ähnliches ist, dann lege ich mehr wert auf den Inhalt und da liegt eben auch der Schwerpunkt drauf. In anderen Fälle ist das nicht-inhaltliche (scheiße, mir fehlt ein Wort, nicht-inhaltlich ist eigentlich falsch, nicht-textuell wäre auch falsch, hoffentlich weißt du, was ich meine…) Aussehen der Schwerpunkt der Präsenz, weil eben dies auch der Erkennungswert ist. Im Kino sieht das Poster gleich aus, wie die Internetseite. Der Hamburger sieht auf dem Bild im Internet genauso lecker und künstlich aus, wie die Hamburger über der Theke auf den Leuchtplakaten usw. Warum Wiedererkennungswert? Seid ihr jetzt alle irgendwelche kapitalistischen Spießer mit hochkommerziellen Engagements geworden? Komisch, ich sehe bei keinem Werbung auf der Seite… mal im Ernst: Wiedererkennungswert ist in diesem Fall ein eher schwaches Kriterium, dass allzu gerne hochgespielt wird (man hat ja sonst nichts, worüber man diskutieren könnte). Wenn jemand ein Blog daran beurteilt, wie es aussieht, dann tuts mir Leid. Das einzige, was ich bei dieser Beurteilung wohl akzeptiere, ist, ob etwas ausgearbeitet ist oder nicht. Wenn ich grobe Schlampigkeiten im Layout erkenne, dann schließe ich das leider auf die Beiträge. Ansonsten ist mein Verhalten eher so, dass ich auf neue Blogs durch Links in den Kommentaren oder durch gezielte Suchen in (Blog-)Suchmaschinen stoße. Wenn der Beitrag gut ist, so gucke ich mir vielleicht andere Beiträge an und so landet das Teil meistens im Reader oder in den Bookmarks. Sollte ich danach bewerten, wie hoch der Wiedererkennungswert (oh fuck) oder das Layout ist, dann würde ich 2 Blogs in meinem Reader abonniert haben. Nehmen wir mal diese Seite hier. Sie ist schön gestaltet, an jeder Stelle macht sie den Eindruck als ob sie einigermaßen ausgearbeitet wäre. Größtenteils ist sie zusammengeflickt aus Standardelementen (und das ist auch gut so!) und der allgemeine Eindruck ist ein feststehendes “gut”. Der einzige Wiedererkennungswert nach deiner Theorie, dear Themes-Jesus, ist das Foto. Wenn du an dieser Stelle gegenargumentieren möchtest, so kann ich mir (ungern) die Mühe machen und Seiten im zweistelligen Bereich finden, die sehr ähnlich aussehen. Das wird wohl aber auch daran liegen, dass wir eine bestimmte Erwartungshaltung haben, wenn wir auf Seiten gehen. Wenn ich Texte schreibe, dann ist das mein Design. Wenn du Texte mit Ironie schreibst, dann ist es dein Stil, du hast eine ganz bestimmte Ironie, die nicht jeder Mensch auf dieser Welt hat. Wenn ich sarkastisch bin, dann habe ich eine gewisse Art von Sarkasmus. Wenn ich es liebe in langen Sätzen mit ganz vielen Nebensätzen zu schreiben, dann ist das mein Design. Ich ordne die Wörter an, so wie es mir gefällt. Die Wörter haben Zusammenhalt dort wo es notwendig ist. An denen Stellen, an denen sie nicht zusammengehören scheinen sie schier auseinanderzufallen, es entsteht der Eindruck, als ob es ein Loch gebe. Ein großes Nichts. Doch dieses nichts wird im nächsten Augenblick gefüllt. Gefüllt mit der nächsten Aussage.
Oh nein, das ist keine Philosophie. Hast du schon mal ein paar Veranstaltungen in der Philosophie besucht?
Und wenn dein Design nicht minimalistisch ist, dann schiebe ich wohl einen der übelsten Filme. Nach dem oberen Bereich ca. 8x so viel Scrollen und nur weiß. Die absolute Maximierung der Minimierung.
Ich steh aus rein technischen Gründen auf Minimalismus. Ich bin seit 2 Monaten dazu gezwungen mit dem Handy zu surfen, weil leider in meinem Haus kein DSL und in der Luft kein UMTS verfügbar ist. Das Internet mit GPRS und max. 6-7 KB/Sek macht alles andere als Spass.
Ich lese gern den Nasendackel, aber leider ist die Seite nur auf dem ersten Blick minimalistisch. Alles in allem dauert es 3-5 min die der Dackel endlich da ist. Wenn noch Flash-Videos integriert sind, ist es ganz vorbei.
Ich bin für minimalistisch, aber nicht nur im Aussehen, sondern erst recht im technischen Aufbau. Wenige Grafiken, dafür gute Stylessheets und man kann auch mit 6KB die Seiten genießen, denn auch im Jahr 2007 ist nicht immer und überall DSL verfügbar.
Christoph, das hängt natürlich von der Art der Blogs ab. Du sprichst hier von persönlichen Blogs… da stimme ich mit dir voll überein.
Wir haben doch alle persönliche Blogs… Fscklog ist vielleicht unpersönlich. Basic-Thinking vielleicht auch. Aber wir alle hier in der Bloggeria sind doch schon alle recht persönlich.
Ich liebe solche Diskussionen
Endlich mal wieder was los.
christoph – du kannst doch ins archiv – habe ich doch extra da gelassen
Ich weiss, das ist leider ein Riesenproblem. Ich versuche schon lange etwas daran zu ändern. Viel wurde schon optimiert. Obwohl ich lese meine Seite oft mit GSM und da geht es eigentlich.
Generell finde ich die ganze Minimalistik-Schneide sehr zweischneidig. Ich habe nicht gegen eine gutes Minimales Layout. Im Gegenteil. Auch ein Minimales Layout kann schön sein. Aber diese “Inhalt über alles” Philosophie finde ich sehr schrecklich.
Seien wir mal ehrlich. Es gibt keine Blog, dessen Inhalt so toll ist, dass er kein Layout ist. Denn bei was geht es denn beim Bloggen. Es geht um privaten Kleinkram, den eigentlich keiner braucht. Jeder von uns ist ersetzbar und wir mit dem Bloggen aufhören, dann kräht keine Sau danach. Unser Inhalt wird nicht die Welt verändern.
Wenn ich aber einen Blog besuche, dann ist so ähnlich, als wenn ich auf einen Small-Talk bei jemanden zu Hause reinschaue. Dann freu ich mich auch mehr, wenn ich ein schönes Wohnzimmer mit Holzfussboden und Tapete komme, anstatt im Keller zu sitzen.
Blogs ohne Layout sind die Heizungskeller des Internets.
Bei Apfelplusz finde ich es besonders schade. Die Seite stand früher für tolle, einzigartige Layouts oder zumindest Theme-Modifikationen. Die Seite (oder Blogsurdom) mit einen Standard-Theme zu sehen tut weh. Auch finde ich sehr schade, dass ich nicht mehr auf den alten Inhalt zugreifen kann.
Generell muss ich sagen, dass ich persönlich zwar ein individuelles Layout toll finde, aber es generell eigentlich auch scheiss egal ist. Man darf nie vergessen, dass Bloggen total unwichtig ist und man sollte nie viel in Bloggen interpretieren, etc. Der Spass zählt. Blablabla ….. Kaffee
Achja. Eigentlich laden die Flash-Videos nicht automatisch, sondern erst beim Klick…
Hab ich vor lauter Ärschen nicht gesehen… Aber Blogsurdum könnte doch wirklich etwas schöner werden. Du hast früher immer so schöne Header gebaut. Der mit der Kabel war sooooooo stylisch.
Heizungskeller? Naja, ich freu mich immer wenn ein Blog toll ausschaut – wer bitte definiert sich nicht über sein Layout? Selbst die Minimalisten machen das, weil sie minimalistisch sein wollen. Ich bleibe generell an Blogs kleben die mir optisch gefallen – bisher hatte ich da nix was nicht gepasst hätte, wie die Optik so der Inhalt.
Auch wenn es nicht viel zu sagen gibt, so gibt es immer wieder irgendwas zu sagen. Kennt Ihr das? “Wie der Herre so das Gescherre…” Kukt Euch auf der Strasse mal die Menschen an, schaut in das Gesicht des Hundes und Ihr wisst wie der Mensch dazu ausschaut. Das gehört für mich untrennbar zusammen. Ich stecke schon viel Zeit in den Blog, irgendwie ist es mein Baby und das wird auch so bleiben. Nicki wird es nie in weiss oder ohne Bilder geben…
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ein theme sollte immer zum jeweiligen blogger passen und ich kann mir kaum vorstellen das alle so minimal sind. im gegenteil. blogger schauen doch oft ein bisschen mehr über ihren horizont und sollten deshalb auch einfach mal ein theme verwenden, was anders ist und nichtdiesem trend folgt.
sowas ist übrigens mir besonders wichtig: individalität und individueller inhalt, sind elementar wichtig für einen guten blog. am besten man sticht einfach mal aus der grauen masse hervor.
(da ich grade ein bisschen angetrunken bin: bewerb ich mich mal um den blog de woche )
jippi jei yeah schweinebacke!
Pingback: blogsurdum » Blog Archiv » minimaler stolz
Guten Morgen!
Mann, seid ihr Nachteulen.
Schöne Diskussion, danke!
Das mit dem Heizungskeller muss ich mir merken.
wäre ja nicht ich, wenn ich da nicht auch meinen senfundkren draufgeben würde. es würde nicht stimmen, wenn ich jetzt sagen würde, michaels seite gefällt mir jetzt besser als früher. aber es ist seine seite und er darf und kann sie so gestalten wie er will.
viel wichtiger sind mir immer noch die inhalte und da lieg ich sehr wohl mit ihm im clinch.
oder jetzt mit dem nicki, der plötzlich rekorde in schnelligkeit aufstellen will. ich verstehe es nur zum teil, denn eine halbe minute warten bis die seite aufgebaut ist, will ja keiner, macht ja keiner. aber ob 4,5 oder 6 sekunden, ehrlich, ist doch scheissegal. und wieder komme ich auf den inhalt, wenn mir das eine seite inhaltsmässig wert ist, dann werde ich wohl die 8 sekunden warten. und…
ich habe halt nur 28 blogs im feedreader, aber die lese ich wirklich und nicht 100 und mehr, die im schnellverfahren abgefahren werden.
Der Ansatz vom Nicki zeigt was. Wenn man externe Dienste wie zum Beispiel Flickr einbaut, dann nützt einem von den Ladezeiten auf das minimalste Theme nichts. Meine Seite hat z.B. die selbe Ladezeit bei ISDN wie die vom Macoholic
Christoph, wenn du jetzt aber Dein Design hättest UND auf externe Dienste aufbauen würdest… viel Spaß! Das gerät ein wenig OT hier.
Ja, aber auch nur die Startseite. Wenn man bei dir direkt eine Beitragsseite ansurft, auf der bereits viele Kommentare sind, wartet man sich einen Wolf bis die ganzen Favicons geladen sind. Daher verstehe ich auch nicht, wieso du wegen ein paar Sekunden am CSS rumschraubst, obwohl du diese Bremse drin hast.
Ja die Favicons. Ich bin schon dabei was eigenes zu entwickeln, aber das will noch nicht so richtig.
Horsticons sozusagen
Ja, aber das mach ich ja extra nicht. Ich finde nur, dass es zeigt, dass man aufpassen muss. Wenn ich ein Minimales Theme haben will, damit die Ladezeit sparen will, dann sollte ich gerade diesen Punkt beachten. Nur so als Hinweis. Sollte nicht wertend sein.
von den regelmäßigen spammern müsste man doch einfach nur die bilder cachen – du weißt wie es um meine php fähigkeiten steht
sowas wie:
wenn mehr als 5 kommentare im letzten monat dann favicon ab in chache ordner und von dort immer holen??
ist ot .-)
Ich würde mich auch viel lieber mit einer schönen Frau über interessante Themen unterhalten, als mit einer weißen Wand über Geistreiches sprechen. Das Auge ißt mit. Deshalb benutze ich auch keinen News Reader. Aber ich bin auch nicht repräsentativ, bei den wenigen Blogs, die ich mir durchlese.
Bin dran. Aber an ner anderen Lösung, die die regelmässigen Leser beachtet.
Minimalismus ist nicht »blöd«, sondern zeitlos schön. Das Einzige, was man in diesem Zusammenhang als »blöd« bezeichnen kann sind diejenigen, die diese Art der Gestaltung weder verstehen noch sinnvoll anwenden, sondern sie kritiklos übernehmen nur weil sie angeblich gerade im Trend liegt.
Genau darum geht es, wenn du zwischen den Zeilen liest. Dass ich nicht unbedingt ein Gegner davon bin, sieht man ja schon an dem derzeitigen Auftritt von Apfelquak.
Das habe ich schon verstanden.
Allerdings betrachte ich den Minimalismus als eine von Trends unabhängige Form des künstlerischen Ausdrucks.
Pingback: Rouge Blog
Du bist doch ein ziemlicher Readernutzer, da kann es Dir jetzt doch fast egal sein, ob extrem minimalistisch oder extrem durchgestyltl?
Wenn das Konzept ingesamt schlüssig und stimmig und Mini- oder Maximalismus kein Selbstzweck ist, mag ich persönlich beides.
Irrtum. Feeds sind der Appetizer. Satt essen tue ich mich direkt vor Ort.
Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, finde ich diese Unart alles klein zu schreiben viel nerviger. Das hat schon bei der RAF, die bis kurz vor Schluss ihre Bekennerschreiben klein geschrieben haben, nicht geklappt. Aber mich fragt ja keiner.
@ad: Ok, sorry. Ist ja oft genug so, das es nichts dazwischen gibt: Reader oder Browser bzw. Reader und höchsten den Browser zu kommentieren.
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Also mir ist es bei einem Blog lieber, dass es ein minimalistisches Design besitzt, bei dem ich auf 1 Blick die aktuellsten Postings *komplett* lesen kann (kein “mehr”-Link, keine reine Überschriften-Sammlung), als dass ich auf ein Blog mit nie upgedateten Inhalten stoße, was sich nur dadurch hervortut, indem der Besitzer täglich ein neues Template ausprobiert und keinen Content “produziert”.
Aha. Und soll ich mich da jetzt angesprochen fühlen?
lol – oops…fällt mir auch grad auf..
*g*
…ich schieb’s mal auf den Feedreader, in dem ich das Posting gelesen habe. *g*