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Das Auge kauft mit

22. August 2007 · 19 comments · TWEET THIS

Auch die GUI muss passen…

Apple User sind ja bekannt dafür, dass sie Wert auf Äußerlichkeiten legen. Nicht umsonst diskutiert man beim neuen iMac hauptsächlich über sein neues Kleidchen und nicht über die inneren Werte.
Heute Morgen stoße ich beim Lesen der Newsfeeds auf das Angebot von MU Promo. Dort gibt es das PDF Studio von Qoppa Software im Sonderangebot. Doch was mir da in Sachen Screenshot in das Auge springt, macht mich nachdenklich. Würde ich diesem Programm eine Chance geben, auf der HD meines Macs heimisch zu werden? Ich glaube kaum, denn schon allein die Menüleiste sieht so gruselig aus, dass das Programm noch so funktionell sein könnte – ich würde es nicht nutzen wollen. Ich glaube, mit dieser Marotte bin ich nicht allein, oder? Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Beispiele?

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O-Jay

Was da im Screenshot zu sehen ist, grenzt ja optisch schon fast an Windows 3.1.

Mir geht es da ganz genauso- wenn ein App optisch so gar nicht gefallen will, kann es auch durch seine Funktionalität bei mir kein Schnitzel mehr vom Teller ziehen. Vielleicht der Grund warum ich beispielsweise wider besseren Wissens immer noch NewsFire nutze- ich finde es von der GUI einfach überaus gelungen. Bei dem demnächst erscheinenden Pixelmator ist es genauso. Das sieht einfach dermaßen elegant aus, dass jetzt schon der Sabber läuft und ich kaum erwarten kann, es zu nutzen ;-)
Nebenbei: ich nutze momentan noch PS Elements 2.0, was wiederum optisch so gar nichts hermacht.

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Rafa

So schlimm finde ich es nicht, wenn Anwendungen hässlich aussehen, dafür aber die notwendige Funktionalität bieten. Graphic Converter ist zum Beispiel äußerlich auch schon etwas angestaubt und in die Jahre gekommen, jedoch bietet es relativ viele Funktionen für einen verhältnismäßig ansprechenden Preis.

Klar, man guckt immer auf das Äußere. So ist die Pixelmator Beta zum Beispiel ziemlich schick, viele Funktionen bietet sie jedoch nicht. Delicious Library ist nett anzusehen, hat 1-2 Funktionen, die sehr nett sind, bietet ansonsten nicht sehr viel.

Meist ist es so, dass Anwendungen, die viel bieten auch hässlich aussehen, was schlichtweg damit zu tun hat, dass sich beide Philosophien ein wenig im Weg stehen. Und irgendwo spricht es auch gegen die Grundeinstellung von *nix-Usern – denn hier hat man gerne viel, dass für sich alleine wenig macht im Zusammenspiel dann die volle Funktionalität entfaltet.

Das ist alles ein zweischneidiges Schwert, wenn du mich fragst.

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Jörg Weisner

Als Windowsnutzer für mehr als zwanzig Jahre bin ich nicht verwöhnt gewesen. Die letzten drei Monate seit dem ich auf den Mac geswitched bin, haben mich allerdings doch echt verwöhnt was das Design angeht.
Vom iPod Nano war ich schon ein Jahr vorher begeistert.
Jetzt genieße ich das Mac Design also auch am Notebook und in den Programmen.
Ich habe keine Lust mehr, einen (oder auch mehrere) Schritte zurück zu machen.
Deine Beschreibung hat schon ausgereicht, dasss ich mir das Programm überhaupt nicht mehr angucke …

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Daniel

Ja mir geht es auch so. Optimal ist dann aber, wenn Funktionalität und Design stimmen.

@O-Jay: Du freust Dich zurecht auf Pixelmator :-)

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Daniel Krieger

ad, da muss ich dir zustimmen. Das Design der App muss auch stimmen. Deshalb mag ich auch Open Office und die ganze X11 Geschichte nicht. Es sieht einfach grauslich aus.

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pie4dan

Uuuargh, da bekommt man ja Augenkrebs! ;-)
Also ich kann dir nur zustimmen: wenn die GUI häßlich ist, nutze ich es nicht (es sei denn vielleicht, es gibt wirklich gar keine Alternative).
Das ist auch ein Grund warum ich Graphic Converter nicht nutze…

Also häßliche Apps haben bei mir keine Chance!

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eumel

Der Idealfall ist natürlich optimale Funktionalität und eine geschmeidige, mit OS X harmonisierende Optik. Wenn ich die Alternative habe, dann wähle ich auch die schickere Variante, aber da ich z.B. nicht gewillt bin,. für MS-Office Geld zu bezahlen, NeoOffice und ich uns nicht so richtig liebhaben, nutze ich zwangsläufig OpenOffice, das ja optisch auch ein eher abschreckendes Beispiel darstellt.

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core

Ich stimme Dir auch zu. Ein Programm sollte Mac-like sein. Sowohl in der Bedienung als auch vom Design her. Es sollte aber ein gesundes Verhältnis zwischen Funktionalität und Design sein.

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ad

Es sollte aber ein gesundes Verhältnis zwischen Funktionalität und Design sein.

Das bestreitet sicherlich niemand. Das Problem ist nur – zumindest bei mir – das ich schlecht aussehenden Programme meist gar keine Chance für ausführliche Tests gebe.

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Raven

Größtenteils stimme ich zu, der erste Eindruck macht einiges aus. Jemandem, der unter OS X eine weniger hübsche Applikation bastelt, unterstelle ich schnell Unwillen oder -wissen.

Andererseits haben mich einige “zu” hübsche Tools — die iLife-Produkte (+ iTunes), Delicious Library, Coda, … — mit ihrer für meine Zwecke praktisch nicht vorhandenen Funktionalität auch vorsichtig werden lassen. Eine allzu hübsche Fassade kann anscheinend schnell zum vermeintlichen USP werden. (Ich muß zugeben, dass ich trotzdem total gespannt auf Versions bin.)

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Andy Macht

Stimmt auf jeden Fall, das ist auch einer der Gründe, warum ich keinen Safari benutze. Dieses gebürstete Metall geht einfach gar nicht (mehr).

Andererseits benutze ich Acrobat Pro (als vergleichbares Beispiel) obwohl es auch nicht viel schöner ist, aber ich benötige einfach die Funktionen. Es ist eine Zwickmühle! Aber wenn man dann Programme wie CSS-Edit benutzen darf, ist das jedes mal ein Genuß.

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Holger

Andererseits benutze ich Acrobat Pro (als vergleichbares Beispiel) obwohl es auch nicht viel schöner ist, aber ich benötige einfach die Funktionen.

Kauf Dir einen neuen iMac, dann siehst Du Dich selbst und nicht mehr Acrobat Pro! ;)

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Christoph

Früher hat mich sowas gestört. Mittlerweile gehe ich schon eher nach funktion. Wenn es aber ein Programm gibt das hübscher ist bei gleicher funktion, dann gebe ich auch gerne mehr geld aus fürs aussehen.

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Andy Macht

Kauf Dir einen neuen iMac, dann siehst Du Dich selbst und nicht mehr Acrobat Pro! ;)

ob das besser ist? ;) außerdem bin ich seit langem von glossy Displays begeistert (das vom iMac hab ich allerdings noch nicht gesehen)

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makla

Geht mir ähnlich. Sobald mir die Oberfläche der Applikation nicht gefällt ist sie uninteressant.

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christian

Hi.

Neulich musste ich seit langem wiedermal an einem “Win 2000″ Rechner arbeiten.
Der PC lief schnell und stabil – keine Beschwerden.
Aber es macht keinen Spass, es ist fade, sachlich kühl, es fühlt sich nicht gut an.

Wir sind schon ganz schön verwöhnt….

cb.

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Ulf

[quote comment="9191"]Hi.

Neulich musste ich seit langem wiedermal an einem “Win 2000″ Rechner arbeiten.
Der PC lief schnell und stabil – keine Beschwerden.
Aber es macht keinen Spass, es ist fade, sachlich kühl, es fühlt sich nicht gut an.

Wir sind schon ganz schön verwöhnt….

cb.

Na ja, Business halt. Darf keinen Spaß machen :D Wenigstens, wenn es nach Microsoft geht. Ich kenne aber auch viele Leute, teilweise sogar Kommilitonen von mir, die Medieninformatik studieren, also auch mit Gestaltung zu tun haben, die als allererstes nach einer frischen Installation von Windows XP den XP-Stil deaktivieren und zum klassischen Stil zurückkehren ^^

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Benny

Also trifft die Schlussfolgerung: (von http://www.apfelquak.de/2008/06/26/typische-kritikpunkte-eines-mac-users/)

“Wir sind alle irgendwo kleine Snobs wenn es um Gestaltung geht.” durchaus zu, ja? :-D

Herrlich… :hehehe:

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