Das ewige Google-is-evil-Gejammer
Stellt euch vor, es regnet in Strömen, und ihr geht dennoch ohne Schirm vor die Haustür. Beschwert ihr euch dann, dass ihr nass werdet? So ähnlich kommen mir derzeit die ehemals beigeisterten Google-User vor, die derzeit auf dem Trittbrett mitreisen, Google wäre ja so böse, weil der Moloch all unsere Daten sammelt. Garantiert nutzen sie dennoch die allseits beliebte Suchmaschine und der digitalisierte und fotografierte Erdball in Google Earth wird ebenso eifrig gedreht und gezoomt. Der gut gemeinte Vorschlag meinerseits wäre also: nutzt andere Suchmaschinen, verbietet den garstigen GoogleBots die Indizierung eurer Homepage und schmeißt alle Google-Apps in den Papierkorb. Nein? Ja, was denn nun?
Da kann ich dir nur zustimmen, Martin!
Danke, Martin – aus meiner Seele in Deinen Blog – perfekt!
Ne, Google ist nicht böse. Aber Monopole sind nie gut, egal welcher Art.
Mitteilung an alle Anwesenden
Bewahrt euch eure Meinung und eueren Standpunkt. Und vor Schnellschüssen, jetzt mal die “History” des eigenen (Netz)Verhaltens durchgehen
Endlich mal jemand meiner Meinung
Naja, also ich hab keinen Bock, dass mir Google irgendwann mein Leben vorschreibt:
http://www.fixmbr.de/nutzt-mehr-igoogle/
Aber man muss in das System hinein, um es zu zerstören
Monopole sind evil.
Und was Google momentan betreibt ist nunmal nicht gerade schön. Klar, wenn Dir egal ist, wo Deine Daten landen, dann immer raus damit. Ich kenne kein Beispiel in der Geschichte in der es gut war, wenn einer alleine die Macht hatte oder anstrebte und so ein Datenmonopol ist sicherlich keine feine Sache.
Was passiert denn, wenn plötzlich jemand die Datenbanken von Google hackt und auf die Daten Zugriff bekommt? Wenn so ein unfreundlicher Hacker irgendwo in einer Höhle in Afghanistan wirklich alle Informationen bekommt, die man über Dich im Internet protokollieren kann?
Hirngespinst? Ich denke nicht denn ich würde nie ausschliessen, das soetwas passieren kann.
Google war gut als sie eine Suchmaschiene angeboten hatten, die den anderen überlegen war, sie waren auch noch gut als sie AdSense rausgebracht haben aber so langsam wendet sich das Blatt.
Hier in Deutschland jammert jeder, weil (mal ganz frei ausgedrückt) Schäuble PC ausspionieren will und es da Leute gibt, die gerne an jeder Ecke dieses Landes eine Überwachungskamera hätten. Das ist ja so böse. Aber das da in Amerika ein Unternehmen sitzt was das ganze kann weil Du irgendwann nicht mehr um die Produkte herumkommst, das ist nicht evil?
Mal ein nettes Zitat von golem.de
Ach, Microsoft ist auch nicht viel besser, die wollen nämlich das gleiche:
Klar, vielleicht irre ich mich jetzt aber das Ziel, das Google und Microsoft da verfolgen, das ist sicherlich kein gutes.
Ach noch was zu Deiner Überschrift: Das Gejammer, Google sei evil fängt gerade erst an … ging vor einigen Jahren auch anderen Suchmaschienen so …
Hast du die “Google Story” gelesen bzw. gehört? Das Gejammer gibt es schon seit Jahren. Ein Hoch hatte es mit der Einführung von Gmail. Wenn Herr Schmidt – der ist primär Vertriebler – solche zugegeben etwas unglückliche Sprüche raushaut, muss man bedenken, dass er hauptsächlich eines will: verkaufen. Wenn er das nicht machen würde, wäre er der falsche für den Job.
Findest Du, das ist ein Kaufargument? Oder ein Argument, Google zu nutzen?
Die “Google Story” habe ich bisher weder gelesen noch gehört, werd ich jetzt aber nachholen.
Man sollte das Ganze vielleicht ein bisschen differenziert betrachten und eine gute Mischung des Ganzen benutzen. Denn kein Suchmaschinenbetreiber der Welt macht dies kostenlos und aus freien Stücken weil er die Menschheit lieb hat. Da hängen überall Firmen hinter, die nach Profit gieren.
Aber warum sollte man nicht drauf achten, seine Daten so verteilt wie möglich zu halten, wenn man denn diverse Dienste benutzen möchte? Ich spreche ja auch keinem ab, wenn er gerne möchte, dass eine Firma wie Google in ein paar Jahren ihm täglich “empfiehlt” wo er heute zu Mittag essen oder welche Klamotten er doch in welchem Webshop kaufen sollte.
Die Behauptung “Google ist scheisse” ist aber in meinen Augen genauso dumm wie “Ich hab doch nix zu verbergen” oder “Was will ein böser Cracker mit meinen Daten? Bin doch nur ein kleines Licht auf der Welt.”
Schon lange passiert. Ich nutze weder Google, noch irgendwelche anderen Dienste von Google, oder gar deren furchtbare Anwendungen. Momentan nutze ich Yahoo btw. deren Tochter “All the Web”. Allerdings ist Yahoo auch nicht viel besser.
Momentan bin ich allerdings auf der Suche nach einer guten “Offenen” Suchmaschine. Wobei Web-Kataloge durchaus wieder an attraktivität gewonnen habe.
Pingback: Monopole sind evil. » Beitrag » miese Gedanken
@Stephan: Hey, die dürfen an mir Geld verdienen, echt kein Ding. Die dürfen meine Suchanfragen speichern und gerne auch auf welche Werbung ich wann klicke. Wenn die das gut auswerten können die sicherlich bei den Milliarden Suchanfragen die sie haben super geniale Profile erstellen und die Chance, das bei ihren Kunden auf die Werbung geklickt wird erhöhen.
Ja momentan werf ich denen auch gerne Daten zu, hier haben sie meine Statistik und eine stets aktuelle Sitemap. Ja sie sollen mein Blog indexieren so oft sie wollen.
Aber wenn ich morgens in meinem Browser stehen habe, ich soll mal kein Schokomüsli essen und mein Job wäre auch nicht das richtige mehr für mich, dann geht das eine Nummer zu weit.
Habe ich das gesagt? Nein. Aber scheinbar findet es Eric Schmidt attraktiv oder meint es wäre attraktiv, wenn man dem User angepasste Informationen bieten kann. Ich nutze die Google-Startseite nicht, kann also nicht beurteilen, wie derzeit Stand der Technik ist. Allerdings nutze ich Gmail als Mädchen für das Grobe, den GoogleReader, weil es praktisch ist und GoogleEarth, weil es nichts Vergleichbares gibt.
Wer zwingt Dich etwas anderes zu tun? Aber ich denke so ganz koscher ist Dir Google auch nicht, oder? Ich finde, die hatten mal ein besseres Image.
Na, sach ich doch.
Die gute Mischung machts. Prost!
Ich habe zu Google ein genauso großes Misstrauen, wie ich es zu allen anderen Diensten habe. Nicht mehr und nicht weniger. Und deren Image ist mir im Grunde genommen egal. Was zählt, ist, ob ich deren Dienste nutzbringend für mich einsetzen kann. Und das kann ich.
Hat was vom Kaninchen vor der Schlange
nun ewiges google gejammer, erwartet man ja nicht anders von nem mac user; dort glaubt man und weiss dennoch vieles nicht
der markt wird es regeln. und ohne daten sammeln bekommt man nun mal keine ergebnisse. wer also schnell, gute ergebnisse haben will, braucht sich über google nicht aufregen. ich nutze es weiter.
Wenn wir doch nur so gut über unsere Politiker und Regierungschefs bescheid wüssten wie Google über uns !
Google Toolbar, Reader,GMail , Notebook…ect. is echt schon krass langsam was man alles an Google an Infos schickt und jetzt mal ehrlich wer von Euch hat bei Google die letzte Zeit etwas auf Anhieb gefunden ? Mit PageRank, Adword und Adsens geht es weiter…. Ich Glaube erst wenn wir eine Google Steuer oder Gebühr fürs Suchen bzw. Benutzen der liebgewonnen kleinen unverzichtbaren Tools Bezahlen müssen beginnen wir uns nach etwas anderem umzusehnen ! Wenn es denn noch etwas anderes gibt !
Ich kann Argumente wie: “Dann wissen die alles über mich” nicht verstehen. Was sollen die denn bitte wissen? Können die dann aus ihrer Datenbank ausfiltern? “User Sven E. hat am 24. Mai 2007 um 23.00 Uhr nach dem wor polarte Atombindung gesucht und hat kurz dadrauf eine E-Mail an einen Freund Jens E. geschickt um ihn zu sagen, dass er nicht mit seinem Vortrag vorran kommt.”
Na scheiße, wenn das wirklich so ist bin ich bald gut am Arsch, da die ja alles wissen.
Ich finde Google einen absoluten geilen Dienst. Und da ich denke(und hoffe), dass Google noch viel mehr mit Apple kooperieren wird, freue ich mich auf eine noch bessere integration in mein Mac OS. Und wer angst vor Scharzen Mann hat, der sollte die Dienste einfach nicht nutzen. So einfach ist das. In so fern gebe ich AD vollkommen recht!
Zum Thema Monopol.
Dann sollen sie dich anderen einfach den Arsch aufreißen und Google die Kunden streitig machen.
Solange man im Internet alles möglichst billig oder gar umsonst haben will, müssen die Betreiber von Diensten auf andere Weise ihr Geld verdienen. Google ist so groß und mächtig geworden, weil man den Suchdienst kostenlos anbietet und versucht dem Nutzer das auch weiterhin mit einem einfachen Interface anzubieten. Was hat die Konkurenz daraus gelernt? Ich meine wenig bis nichts. Wenn man mal wieder eine andere Suchmaschiene aufruft, dann sehe ich ein Portal das mich von allem was ich machen möchte nur ablenken will (z.B. Yahoo, Web.de). AltaVista hat ja schon wieder zurückgebaut und ist vom Portal wieder zur Mini Suchseite umgestiegen.
So und wenn jetzt einer GoogleDesktop, GoogleMail, GoogleEarth, GoogleReader verwendet weil alles so schön zusammen paßt, der darf dann IMHO auch nicht meckern, dass die von einem alle möglichen Daten sammeln. Außerdem machen das alle anderen auch (Yahoo, Web.de, Microsoft und auch Apple).
Was ich mich immer wieder Frage, seit ich meinen Mac Mini habe, ist, warum meckern alle über Windows (oder in letzter Zeit verstärt halt Google) und irgendwie keiner über Apple. iTunes funkt nach Hause, das automatische Update, RSS Feeds mit Safari lesen und was weis ich noch. Dann kann man ja noch ‘nen .Mac Account kaufen und schwupps weis Apple schon wieder was man macht. Es ist halt so schön einfach (wie unter Windows auch, wenn man alles von Microsoft einsetzt, aber hier unterbinden das mittlerweile einige Benutzer bewußt).
Also liegt es doch an jedem selbts was man macht. Es ist doch eigentlich wie immer im Leben, etwas gesundern Menschenverstand gepaart mit dem Abwägen der Risiken (die ich einzugehen bereit bin).
Jeder soll also machen was er will nur sollte die Benutzer dann auch konsequent sein. Wenn ich über google meckere, darf ich’s nicht mehr benutzen. Wenn ich gegen den Sammelwahn der Anbieter bin, dann muss ich das konsequent unterbinden, also IMHO mein OS darf nichts mehr nach Hause funken, meine Anwendungen nicht mehr, mein Browser nicht mehr, …
Und somit schließe ich mich Stephan an, eine gesunde Mischung ist die Lösung. Ein bischen hier, ein bischen da, in dem Rahmen wie ich’s Preis geben will, aber nicht alle Infos an einen.
Pingback: mynicki.net » Esay
Ich hatte ja bereits beim Robert auf diese Aussage von dir geantwortet.
Zusätzlich frage ich mich, ob Polemik hier sinnvoll ist. Denn klar ist googles Suche im Moment noch eine der besten oder die beste. Und klar sind die Dienste von google einfach zu bedienen, umfassend und kostengünstig/los.
Recht hast du, wenn du sagst, jeder soll für sich selbst entscheiden, ob er google weiterhin nutzt oder nicht. Das machen die Leute eh – interessant wäre, ob man eine andere SE nutzen würde, wenn klar wäre, dass google nicht mehr die besten Treffer liefert.
Ich sehe Mono- oder Oligopol-Bildung jedoch immer kritisch, gerade bei einem Instrument der Meinungsäußerung – sie führen selten zu den besten Auswirkungen für den Endverbraucher. Mit Gejammer hat dies nicht so viel zu tun, eher mit kritischem Abstand. Und Kritik muss immer erlaubt sein.
Kommentar bei Robert:
http://www.basicthinking.de/bl.....ent-666034
Richtig Tom, Kritik muss erlaut sein und ist auch sicherlich sinnvoll, wenn sie fundiert ist. Was mich jedoch stört ist, dass die meisten “Kritiker” sich weniger Gedanken machen, sondern einfach mit auf den Zug aufspringen.
Bestes Beispiel ist die derzeitige Diskussion um den Kauf von Feedburner. Reaktionen à la “ich stelle meine Feedburner-Umleitung ein, weil Google es gekauft hat” ist doch völlig albern.
Ich nutze auch einige Dienste von Google, finde diese Dienste auch sehr gelungen, aber sehe die sich langsam aufbauende Allmacht der Fa. Google als eine Gefahr für die Selbstbestimmung an. Jetzt wird wahrscheinlich gesagt: Dann nutz die Dienste nicht. So einfach ist das aber nicht. Ich will auch von den Diensten profitieren, allerdings ohne meine Daten preiszugeben. Punkt! Jetzt wird kommen: Das sind Firmen, die wollen Geld verdienen. Dazu muss man sagen, dass Google mittlerweile einen Wert hat, der höher ist als der von Daimler-Chrysler und Volkswagen zusammen. Und das für eine Firma, die Daten hin- und herschiebt. Das kann doch wohl nicht sein, im Grunde ist das lächerlich? Damit will ich sagen, wenn die in Ihrer Willkür beim Datensammeln eingeschränkt werden, verdienen die immer noch genug Geld. Für die Leistung die sie erbringen, nach meiner Meinung immer noch viel zu viel.
Außerdem bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut, wenn ich höre wie Google wirklich mit seinen Daten umgeht. Z.B.: Datenaustausch mit den US Geheimdiensten, oder gezieltes Ausklammern bestimmter Webseiten bei der Googlesuche in China. Letztendlich machen die was sie wollen!
Aber zumindest muss man sagen, dass über Google kritisch gesprochen wird. Das ist ja immerhin etwas.
Ja, stimmt – schön, dass man über Google kritisch spricht.
Man sollte dann aber auch selber mal nachdenken, ob es so toll ist, bei ebay seine Habseligkeiten zu veräußern, bei flickr seine privaten Bilder zu präsentieren, in Foren über sein Darmleiden zu kommunizieren, bei Amazon seinen Literatur und Musikgeschmack zu offerieren etc. – der ganze Web 2.0-Bettel ist die Preisgebung schlechthin. Da hilft nur eins: Stecker aus der Wand!
Also ich steh auf Gmail! Ich nutze es sehr gern und seit Mailplane noch viel lieber… Wie gesagt, ich bin der Meinung, wenn man nicht durchleuchtet werden will, sollte man den Rechner ausschalten…
Greetz Tom
Okay, vieles an privaten Daten gelangt inzwischen im Internet zu Öffentlichkeit, weil der Nutzer seine Chancen nicht nutzt, dies zu vermeiden. Ob bewusst oder nicht bewusst, sie dahingestellt. Gemeint ist damit eben das, was du sagtest, ebay, flickr, lokalisten, usw.
Solange diese Dienste aber eher unabhängig von einander operieren und man Zusammenhänge (ergo: “Profile”) nur mit aufwändiger Recherche erstellen kann, wirkt das auf mich dennoch eher nicht so schlimm. Sind die Daten aber alle in einem Unternehmen versammelt, der diese für seine Zwecke einspannen kann, wie er möchte, wirkt das schon eher ungesund.
Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: Manchmal wirken Kommentare in dieser Diskussion sehr fatalistisch – von wegen Stecker aus der Wand, PC auslassen usw.
Okay, sicher gibt es im Internet immer das Abwägen zwischen persönlicher Vertrauensschaffung durch Veröff. privater Daten (Bilder, Meinungen, echte Daten) und Datenschutz/-sicherheit. Aber das muss noch lange nicht heißen, dass man eine Entwicklung zu ungunsten der einen Seite einfach so hinnehmen muss – auch wenn ein ökonomisches Interesse seitens google verständlich ist. Ein paar andere Dinge, die mit den Daten angestellt werden (und auch KÖNNTEN!), sind es nicht mehr.
Dachte eigentlich, die Ironie dabei wäre ersichtlich.
Bemerkung am Rande für alle anderen Leser: Kommentar #28 ist ein anderer Tom.
Klar Ironie! Und da der Satz ironisch gemeint ist, wirkt es noch viel eher so, als wäre das Ganze eh unabwendbar und der Fehler vom Nutzer selbst oder so…
Jepp. Kommentar #28 bin ich. Der Mactomster
Ich finde den ganzen Daten”Klau” nicht schlimm, das machen eh alle. Aber was ich schlimm finde, dass es keine wirkliche Alternative gibt, also an Suchmaschinen….. aber da kann Google ja nichts für
Zum Glück liegt die Entscheidung, was ich an privaten mehr oder weniger wahren Informationen im Internet , bei Telefonumfragen, Rabattaktionen usw … veröffentliche, immer noch bei mir.
Profile vom Nutzer-/Userverhalten wurden übrigens schon immer erstellt … nur ist es bei im Internet zugänglichen Informationen um einiges schneller, als bis beispielsweise der Barkeeper mir meine Getränkewünsche von den Augen ablesen kann
Selbst als kleiner Junge hab ich schon beim Postkartenschreiben drauf geachtet was ich schreibe. Man will ja schliesslich nicht, dass die Mutter ihrer Tochter mit hochrotem Kopf meine Postkarte übergibt
Und was ist mit den vielen zusätzlichen Dingen mit denen uns Google (bzw. deren Mitarbeiter) beschenkt? MacFuse zum Beispiel? Oder Camino? Dürfen wir die dann auch nicht mehr Nutzen?
Bei MacFuse würde ich mir da weniger Gedanken machen, da der Quellcode offen liegt. Ich geb es zu, dass ich ihn mir nicht angeschaut habe, um zu kontrollieren, ob da irgendwelche Daten an Google übertragen werden.
Was ich nicht verstehe ist, dass auch hier die Diskussion in die Schwarz-Weiß-Ecke gestellt wird: nur weil man Googles Datamining kritisiert, soll man seinen Rechner ausmachen. Jedem sei die Verantwortung über seine Daten selber überlassen und mir ist es ziemlich schnuppe, was der Einzelne mit seinen Daten macht. Ich schrei die Oma an der Kasse vor mir ja auch nicht an, dass die Kundenkarte, die sie gerade über den Tresen schiebt, total evil ist. Würde die Oma auch nicht sonderlich interessieren, weil sie die 1% Rabatt wichtiger als ihre Daten findet.
Nur meine Oma habe ich darauf hingewiesen, dass die Unternehmen das ja nicht unbedingt machen, weil sie sie so dufte finden und Kunden binden wollen. Sondern dass damit Profile erstellt werden, um Werbung “zielorientierter” zu gestalten.
Schönes Wochenende wünsch ich.
microsoft ist auch seit jeher evil – und trotzdem ist auf rund 95 prozent sämtlicher x86-PCs ein windows installiert, und auf den meisten dieser windows-kisten wiederum mindestens ein ms office oder andere applikationen aus dem hause winzigweich.
es kotzt sich auch jeder über die spritpreise aus, trotzdem ist auch fast jeder aufs auto angewiesen und kann das fahren mit dem eigenen wagen nicht wirklich sinnvoll vermeiden.
was lernen wir daraus? großkonzerne bzw. die von ihnen durchgeboxten monopole bzw. oligopole sind böse. daran ist nicht zu rütteln.
Ich verwende seit langem Metager anstatt Goole, da man bei Google gerade bei einer Produktsuche erstmal seitenweise Werbung (dooyou, ciao etc) bekommt.
http://www.metager.de/ liefert weit bessere Ergebnisse. Außerdem ist der verantwortliche Doktor ein echt lustiger Vogel, das Zitat zu jeder Suche ist auch sehr nett…
Bin völlig deiner Meinung. Bei vielen Google-Anwendungen gibt es in Tat und Wahrheit keine gescheite Alternative. Und ganz ehrlich: viele von uns wollten auch nicht mehr ohne. Denn wie bei vielen Dingen im Leben ist auch das Nutzen von Internetdiensten reine Gewohnheit.
Ein Problem mit Google ist jedoch nicht wegzudiskutieren: Mit der Grösse des Unternehmens wächst auch die Verzettelung. In den nächsten Jahren wird Google auf die Probe gestellt und muss beweisen, dass das Unternehmen fähig bleibt, die besten und nicht die meisten Ideen umzusetzen.