Feedsurfer und so…
Christoph und Nicki sind schon drauf eingegangen, da muss ich doch auch noch mal meinen Senf dazu geben. Thorsten wollte ja, dass die Diskussion weit gestreut wird. War doch so, oder? Es geht um das Feedsurfen – also das Ansurfen seiner favorisierten Webseiten allein mit dem Feedreader. Je nach verwendeter Technik der zu besuchenden Seiten klemmt dann manchmal das ein oder andere Feature. In diesem speziellen Fall ging es um ein in den Beitrag integriertes Video, welches der Feedreader verweigert hat.
Ok, meine Meinung dazu: Feeds stellen für mich lediglich ein Sprungbrett in das Netz dar. Damit verschaffe ich mir einen groben Überblick – mehr nicht. Interessante Beiträge klicke ich an, damit ich sie im Original sehen kann und auch die Diskussion dazu mitverfolgen kann. Schon allein das ist ja mit dem Feedreader nicht möglich. Hinzu kommt, dass viele der von mir besuchten Seiten auch ein Schmakerl für das Auge sind und daher auch als Inspiration dienen. Für Seiten, deren Layout nicht mehr bietet, wie die Optik im Feedreader, mag das zwar nicht gelten, doch auch die haben einen gelegentlichen Besuch verdient, sonst wären sie schließlich nicht bei mir im Reader gelandet. Habe fertig.
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Och, das wegen dem Video war nur ein “Aufhänger”.
Wenn man einen Überblick über die “abonnierte” Bloggeria, den eigenen Kiez haben will, der sich doch recht schnell erweitert, dann sind Feedreader ungemein praktisch. Und auch Diskussionen kann man per Feed mitverfolgen, sofern ein Kommentarfeed angeboten wird. Zum Aktivkommentieren besucht man ja dann die Seite
den kommentarfeed kann ich nachvollziehen, ich kuk mal ob ich die kommentare auch direkt in den “normalen” feed unterbringen kann.
Diesbezüglich verwende ich seit geraumer Zeit vienna und kann damit sogar die Websites “richtig” anzeigen lassen und kommentieren – so ist auch dieser Kommentar in vienna entstanden.
Hm, ich verlasse den Feed-Reader (früher Newsgator via Outlook, dann Bloglines, jetzt Google Reader) eigentlich höchst ungern und nur zum Kommentieren von Beiträgen. Wirklich fein wäre es, wenn sich die wichtigsten Blog-Plattformen auf ein einheitliches Comment-Microformat & -Posting-System (a la Trackbacks) einigen würden – dann wäre das Kommentieren & Verfolgen von Kommentaren direkt im Reader die logische Konsquezenz…
Ich sehe, ich bin mit meinem Weg nicht ganz alleine
Also ich lese auch erst alle Beiträge im Feed und öffne dann alle Beiträge in Vienna oder dem Browser. Dann kommentiere ich oder lese den Beitrag auf der Seite richtig.
Danach kommt dann noch die normale Tour durchs www.
Ohne Feedreader würde ich den Überblick verlieren und daher bin ich ganz dankbar für Vienna.
Lasst uns alle beten, dass sowas nie kommen wird. Für geb ich mir denn dann noch Mühe mit dem Layout
…ich stelle fest, das ich wohl ein “Old School-Surfer” bin?!
Ich benutze gar kein RSS…
Feedsurfen ist nur optisches Fastfood, quasi die schnelle Informationsaufnahme für zwischendurch. Die wahren Gourmets surfen mit dem korrekten Browser ihre Seiten an und werden oft genug mit perfektem Design und Layout belohnt. Jeder soll so surfen wie er mag, aber ich mag kein Feedsurfen. Da gehen mir zuviele optische Details verloren, die ein Blog so einzigartig machen, sieht dann alles irgendwie gleich aus…
Macblogger, wie viele Blogs liest du? Bei einigen wenigen Blogs ist das machbar, klar. Aber ich denke, man kann auch Mittelwege finden
Ich surfe hauptsächlich mit dem Reader. Das ist ja gerade der Gag an der Sache: Ich abonniere die Feeds, damit ich nicht mehr auf die Seite gehen muss. Und wenn ich die Kommentare sehen möchte, dann erst besuche in die Seite. Will man die Kommentare verfolgen, dann kann man diese auch ganz einfach (sofern angeboten) mitabonnieren.
Aus diesem Grund nervt es mich übrigens auch stets, wenn die Leute nur einen Anriss über die Feeds verteilen und nicht den ganzen Beitrag. Da muss der Anreißer schon sehr gut sein, damit ich den Rest vom Beitrag lesen möchte (und auf die Seite gehe)…
alles gut und schön, aber wenn man ein blog mehrmals täglich lesen möchte, tritt auch das schönste design in den hintergrund -> letztlich komm ich ja wegen dem content! die “wahren gourmets” haben scheinbar sehr viel mehr zeit zum bloglesen als ich
@nils: yep, von feeds die nicht den vollen text beinhalten lass ich auch fast immer die finger…
Der Mann hat Geschmack!
Ich nutze den NewsFire RSS Reader auch nur, um die Webseiten zu “monitoren”. Die Artikel werden fast ausschliesslich über die Sites gelesen. Ausnahmen habe ich natürlich auch, so wie z.B. bei heise security oder ähnlichen Seiten, wo es rein um die Informationen geht.
Allein weil sich die Blogger meist soviel Mühe geben, besuche ich die Seiten lieber persönlich
Stimmt schon, dass ich für meine Webrunde länger brauche, aber vieles habe ich als Bookmark gespeichert, die ich Stück für Stück abklappere. Vielleicht old School, aber mir gefällt das so… Mag sein, dass ich mich später auch zum Feedreader bekehren lasse, wer weiß…
was ich selbst schade finde, ist das feed-reader widgets wie mybloglog ad absurdum führen…
Den Großteil meiner feeds besuche ich in NetNewsWire. Die Seiten der verehrten Mitblogger, die man durch Kommentare etc. kennt, sind es immer wert direkt im Browser aufgerufen zu werden. Für Spiegel und co ist der Feedreader absolut ausreichend.
Wobei gerade SPON ja nicht Feedreader-kompatibel ist. Zumindest zu dem Zeitpunkt, als ich es aus dem Abo gekickt habe.
Nutze zwar auch einen Feedreader (Vienna), aber bei interessanten Einträgen besuche ich auch immer die Seite selber!
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Also wenn ich einen neuen Blog entdecke, dann fällt mein erstes Augenmerk schon auf das Design.
Ist das was selbst gebasteltes oder ein Theme, wie es 100 andere benutzen.
Aber das layout ist kein KO-Kriterium für mich. Wenn die Beiträge interessant sind, dann kann es ruhig ein 0815-Design sein.
Aber diei größte Lesefreude kommt bei mir auf, wenn Beiträge und Theme toll sind. Beste Beispiele daür sind doch Nicki, Horst, Lea oder auch Dry!
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