Bloggeria in der Sinnkrise?

Die ruhige Zeit rund um Ostern veranlasst einige meiner Blogger-Kollegen in sich zu gehen. Man fragt sich, ob man zielgruppenorientiert bloggen soll bzw. wer den Inhalt bestimmt. Andere gehen soweit und stellen Anforderungen an ein gutes Blog. Wem das alles zu viel ist, macht einfach mal Pause.

Hey Leute – ich glaube, ihr seht das alles zu eng. Macht, wie ihr es meint. Ich für meinen Teil blogge, weil es mir Spaß macht, allerdings bemühe ich mich schon, meinen Blog gewissen Qualitätskriterien zu unterwerfen. Soll heißen, ich richte mich nach der Resonanz, die ich auf Beiträge bekomme oder werte die Statistiken entsprechend aus. Schließlich erwarte ich von einem guten Blog ebenfalls, dass nicht über den Nachbar berichtet wird, der wieder am Samstag die Straße nicht gekehrt hat. Und ja – ich liebe Statistiken und gebe sie öffentlich zur Schau. Und nein – ich würde es nicht tun, wenn ich nicht entsprechende Zugriffszahlen hätte. Ein klein wenig Fuchsschwanz braucht doch jeder Blogger, oder?

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Meine Anforderungen waren nur darauf bedacht, was für mich persönlich an einem Blog wichtig sind, also kein Zwang. Generell empfinde ich aber auch, dass im Moment in der Bloggerszene (wenn es die gibt) alles etwas zu ernst genommen wird…

    Spass haben zählt…

  2. Hihi, du fühlst dich aber schnell mit dem Fuchsschwanz angesprochen, Martin.

    Sinnkrise, nein, aber Nachdenken über das, womit man doch einige Zeit verbringt, schadet nie :D

  3. Hihi, du fühlst dich aber schnell mit dem Fuchsschwanz angesprochen, Martin.

    Naja, muss ich doch, oder? Kaum jemand präsentiert so gerne seine Statistiken wie ich, ne?

    Ehrlich gesagt sind für mich hohe Zugriffszahlen ein großer Ansporn. Kommt gleich hinter der Anzahl der Kommentare. Wäre beides nicht auf hohem Niveau, würde ich nicht in der Art und Weise bloggen, wie ich es derzeit tue. Da beißt sich die Maus in den Schwanz.

  4. Ich empfinde die Kommentarzahl, aber auch die Sinnhaftigkeit der Kommentare, als wichtiger als die Zugriffszahlen, muss ich sagen.

    Aber stimmt, du bist ein Paradebeispiel fürs “Zeigen”, und ich meine und werte das sicherlich nicht negativ! :D

  5. Ich empfinde die Kommentarzahl, aber auch die Sinnhaftigkeit der Kommentare, als wichtiger als die Zugriffszahlen, muss ich sagen.

    Sagte ich ja: “Ehrlich gesagt sind für mich hohe Zugriffszahlen ein großer Ansporn. Kommt gleich hinter der Anzahl der Kommentare.”
    Wobei ich bei der Anzahl der Kommentare auch von deren Sinnhaftigkeit ausgegangen bin.

  6. Klar sind die Kommentare ein großer Ansporn, aber ich würde es nicht machen, wenn es keinen Spaß machen würde. Und man muss sich ja auch erst langsam einen Namen erarbeiten.

  7. Das ist ja gerade der Punkt. Wenn ich keine Kommentare auf mein Geschreibsel bekommen würde, würde es keinen Spaß machen! Nach meiner Statistik haben hier 936 Menschen 5765 Kommentare abgegeben. Die sind ein Teil dieses Blogs! Ohne sie wäre das hier ein Friedhof im WWW.

  8. Eigentlich kann ich da ad zu stimmen. Bloggen soll Spaß machen und ich bezweifle mal das man Spaß ohne Kommentare hat. Warum sich mit WordPress, Plugins und dem Design “plagen” wenns keinen interessiert? Ich denk das solche statistiken gut tun für jedes kleine Bloggerherz ^^

  9. Natürlich tun sie gut, und ohne Kommentare ist es ein einsames Rufen in der Wüste. Und sich darüber Gedanken zu machen, dann ist man Blogger mit Herz und Herzblut für die Sache :)

  10. Kommentare sind dat A und O. Ohne gehts nicht. Aber natürlich freut man sich auch über die vielen Besucher. Passt alles schon.

  11. Ein gewisses Feedback gehört auf jeden Fall dazu, sei es in Form von Kommentaren, Feedabonnenten oder Besucherzahlen. So ganz ohne macht es keinen Sinn, klar.

    Was mich persönlich zu meinem Eintrag bewogen hat, war eigentlich weniger eine blogbezogene Sinnkrise (die sollten bei mir doch bitte der Vergangenheit angehören, da gab es schon zuviele), als vielmehr ein sportbezogener Beitrag, von dem ich wusste, dass ihn außer mir ehr keinen interessiert. Kurz nachgedacht- hey, ist doch mein Blog. Sind doch meine Interessen. Bin doch ich. Also habe ich ihn veröffentlicht. Eigentlich macht man sich viel zu oft darüber Gedanken, wie etwas beim Leser wohl ankommen mag. Ein bisschen mehr “Kompromißlosigkeit” wäre vielleicht ein Zugewinn.

  12. Ich persönlich habe ein einziges Kriterium für mein Blog. Ich frage mich, ob ich den Artikel, den ich schreibe, selbst gerne lesen würde. Wenn nicht, kommt er in die Tonne.
    OK, das ist nicht unbedingt leserorientiert, aber dennoch ein guter Filter.

  13. …womit wir wieder bei dem Nachbarn angelangt wären, der Samstag die Straße nicht kehrt. Das ist zwar individuell, aber lange nicht interessant. ;)

    Nee, Spaß bei Seite. Wir sind Blogger und keine Journalisten. Das muss ja nun auch mal bedacht werden.

  14. Noch immer: Kein Kommentar. Mit anderen Worten: Ich bin tot. Aber nein: War nie lebendig. Schade eigentlich.

  15. Pingback: Amys Welt

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