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Ein Fall für AppleCare

26. Januar 2007 · 32 comments · TWEET THIS

CoconutBatterySorry Apple, das war leider nichts. Der Akku meines neuen MacBook Pros hat gerade mal zwei Monate anstandslos funktioniert. Plötzlich habe ich nur noch 78% der ursprünglichen Kapazität und rund zwei Stunden Laufzeit. Damit kann ich mich leider nicht zufriedengeben.

PMU-Reset und Kalibrierung haben leider auch nicht geholfen. Falls jemand einen Tipp hat, wie ich mir die Warteschleife der Apple-Hotline ersparen kann – immer her damit.

Update 1

Keine Warteschleife, sehr netter Mensch an der Hotline – der Akku wird ausgetauscht.

Update 2

Nach nicht mal 24h hat eben UPS geklingelt und mir den neuen Akku geliefert. Mit 5477 mAh knapp unterm Soll, aber das macht die erste Kalbirierung sicher wieder wett.

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key

hm. war bei mir im oktober auch so mit dem neuen akku aus der umtauschaktion. habe bei apple angerufen. die haben mir zwei neue geschickt. das nenne ich service. ;-)

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Rafael

Hallo Martin!

Ich denke, dass man auf coconutBattery und ähnliche Tools (wie zum Beispiel iStat Nano für das Dashboard) nicht so wirklich “hören” kann. Ich kann deine Situation voll nachvollziehen, da ich auch ein MBP besitze und auch relativ oft mit cB meinen Batteriestatus checke. Mir ist dabei aufgefallen, dass dieser durchaus sehr sprunghaft sein kann. Das liegt meistens daran, wenn man den Akku einige Male auf- oder entladen hat, ohne dass er vollständig voll bzw. leer war. Ich hatte schon oft genug Situationen, in denen die Batterie noch etwa 40-50% hatte, wobei ich das niemals so recht glauben wollte. Fazit ist, dass nach 2-3 vollständigen Rekalibrierungen die Anzeige wieder auf >97% hochspringt. Wichtig ist dabei auch, dass man beachtet _wie_ man den Akku rekalibriert. Die Apple-Webseite zum Thema mag zwar schön sein, es werden aber öfters im Netz Methoden beschrieben, wie man den Akku so effizient wie nur möglich rekalibriert.

Beachte auch, dass das MBP im Vergleich zu älteren Apple-Laptops allgemein an einer “Akkuschwäche” leidet, was aber auf die Architektur zurückzuführen ist. Mein altes iBook G3 ist überhaupt kein Vergleich zu dem MBP, erstens weil es ein wenig kleiner war und zweitens hatte es eine komplett andere Architektur, so dass ich rund doppelt so lange daran arbeiten konnte.

Apple und die Akkus. Ein leidiges Thema.

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Plebejer

Hat das 15″ tatsächlich nur 4.325 mAh? Von den 5.500 mAh solltest du dich nicht beeindrucken lassen, denn den Wert hat cB 2.5.1 als Standardwert, den man selbst verändern kann. Was mich aber wundert, ist, dass mein Akku angeblich einen Wert von 6.476 mAh haben soll. So sehr können die 15″ und 17″ MBPs sich doch nicht unterscheiden. Oder?

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ad

Rekalibriert habe ich, indem ich den Akku leer laufen lassen habe und dann das MBP fast 24h ohne Netz gelassen habe. Erst dann aufgeladen und dann getestet.

Wie macht man es denn richtig, Rafael?

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André

Also Coconut läuft bei mir auch immer zuverlässig. Habe noch nie gelesen, dass das Programm ungenau wäre oder sogar falsche Angaben macht. Wie auch?

Ich habe nach 18 Monaten noch immer 94 % Kapazität. 78 % nach 2 Monaten … da stimmt wohl etwas nicht. Ich würde das kritisch beobachten und notfalls Apple anrufen. Das lässt sich sicher lösen.

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Rafael

Oh, das mit dem Rekalibrieren ist so eine Sache. Ich rekalibriere meinen eigentlich immer so, dass ich ihn zuerst vollaufen lasse (weil ich meistens ziemlich miese Kapazitätswerte aufweise). Anschließend lasse ich ihn komplett leer laufen, bis er ausgeht. Dabei soll angeblich die Geschwindigkeit eine Rolle spielen, also vielleicht mal probieren mit Volllast und maximal hellem Display und dementsprechend auch Display herunterdrehen, nichts machen, CPU auf ganz langsam stellen etc. Ich lass den Akku eigentlich nicht komplett entladen, sprich ich warte nicht bis zum nächsten Tag, sondern lade ihn, nach das MBP selbstständig ausgegangen ist, voll auf und ein wenig mehr. Ich lasse also den Netzstecker für eine gute Stunde stecken. Anschließend lasse ich ihn wieder leer laufen, auch hier ist die Geschwindigkeit angeblich relevant. Angeblich deshalb, weil ich damit selbst noch keine Probleme hatte, in einigen Blogs aber darüber gelesen habe, dass es bei bestimmtem Modellen nur gut klappt, wenn man eben auf die Geschwindigkeit des Entladens achtet. Nachdem er also wieder voll entladen wurde, lade ich ihn wieder auf und lasse ihn am Strom. Spätestens nach der zweiten vollen Aufladung habe ich dann Werte über 95%, was mir völlig reicht. 97-98% erreicht man, indem man die Prozedur 3-4 mal macht, wovon ich allerdings abraten würde, da das auf den Akku geht :)

Summa summarum: Ich denke, es gibt kein richtig oder falsch. Falls dein Akku wirklich komplett hinüber sein sollte, dann würde ich ihn aber umtauschen. Apple scheint ja laut key sehr kulant zu sein.

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Rafael

@André: Ich habe auch nicht behauptet, dass Coconut falsch läuft, sondern dass die Batterie durchaus mal bestimmte Schwankungen ausgibt. Wie pflegst du zum Beispiel deinen Akku? Bei mir kommt es vor, dass ich ihn zwischendurch einfach auflade, und dann auch nicht immer voll. Das drückt die Anzeige natürlich total, nach 2 Rekalibrierungen ist es dann aber wieder gelaufen mit solchen niedrigen Werten und ich komme über 95%.

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Plebejer

Ich wiederhole mich gern: Die 78% von Martin spiegelt nicht die Realität wider. Weiß denn hier jemand, welche Kapatzität die Akkus von Apple von den 15″ und 17″ MBPs haben? Erst wenn dieser Wert in den Preferences von cB eingegeben wurde kann man Rückschlüsse ziehen.

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Rafael

@Plebejer: Wenn ich öfters mal über 95% bin, dann gehe ich doch stark davon aus, dass die vorgegebenen Kapazitäten auch die reellen Kapazitäten der Akkus widerspiegeln. Wenn ich den Wert niedriger setzen würde, so hätte ich dementsprechend Werte über 100%, was ja nicht sein kann.

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Michael

direkt zum Service Provider? ist wohl Göttingen das nächste oder hat sich da in Kassel was getan?

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Michael

btw. 11 Monate und 94% bei täglicher Nutzung des Akkus

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morten

Meine Erfahrung mit Akkus ist: sie müssen benutzt werden, damit sie lange halten. Mehr Tipps kann ich leider nicht geben.

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mds

Kalibrieren dauert Stunden und blockiert den Computer… nehmt Ihr das wirklich auf Euch???

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Christian

Beim Macbook meiner Freundin war´s noch schlimmer. Da hatte der Akku einen Totalausfall und das Macbook ließ sich nur noch mit Netzteil betreiben. Jetzt wartet sie schon seit 3 Wochen auf den Austausch-Akku! :mad:

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James

@mds: Wieso dauert das Stunden? Man kann und soll doch arbeiten. Es geht nur darum, den Akku einmal komplett voll zu machen, dann komplett auslutschen bis er von allein aus geht (da arbeitet man ja auch damit) und dann wieder komplett voll. Fertig ;)

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mds

@James: Apple schreibt in der Anleitung, man müsse ein paar Stunden warten… aber eben, praktikabel ist das ja nicht, sprich man leert den Akku und lässt ihn dann wieder neu aufladen.

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Patrick

@mds
Wenn ich mal rekalibriere (relativ selten nötig), dann lasse ich den Akku halt über Nacht aufladen. Wobei der Ladevorgang im Ruhezustand auch nur knapp 1,5 bis 2 Stunden benötigt.
Wirklich leeren sollte man den Akku auch nicht. Bei 3% geht das Book in den Ruhezustand und ab da kann auch wieder problemlos aufgeladen werden – entgegen den Support-Docs. Bisher hat das bei meinen letzten drei Books von Apple immer zu sehr hohen Kapazitäten nach Jahren der Nutzung geführt. Ich lasse aber auch den Akku außerhalb des MacBooks auf dem Tisch liegen, wenn er länger nicht gebraucht wird. Dabei hat sich bei einer sehr langen Lagerung (ab ein bis zwei Wochen) eine Ladung von ca. 80% extrem gut bewährt. Weniger oder mehr Ladung schaden nur den galvanischen Elementen auf Dauer.

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meiner einer

Hallo, also ich habe mein MacBook seit gut 2 Monaten und plötzlich hatte ich nur noch 81%
Ich habe dann wie folgt kalibriert:
Ganz normal gearbeitet bis das Book gegen Abend von alleine ausgegangen ist, kurze Zeit gewartet (ca. 1 Std.) dann über Nacht aufgeladen.

Hat gut funktioniert, aber ich vermute das hängt auch individuell vom Akku ab, vielleicht hast du ja nen “Montagsakku” :-)

Mfg meiner einer

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ad

Genauso habe ich das schon gemacht. Bringt nicht viel.

Werde nächste Woche mal bei Apple anrufen.

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eiq

Mein MacBook hat noch ca. 85% nach 8 Monaten und ca. 100 Ladezyklen.
Zwischendurch ist es allerdings mehrfach auf weniger als 50% gefallen, meist dann, wenn ich im Akkubetrieb mit Aperture gearbeitet hab. Da kam es vor, dass das MacBook einfach in den Ruhezustand gegangen ist, weil es plötzlich dachte, dass der Akku leer wär (wenige Sekunden vorher war der Akku noch zu ca. 40% voll). Die hohe CPU-Last scheint die Elektronik ziemlich durcheinander zu bringen.

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ad

Durcheinander ist ein gutes Stichwort. Habe eben mal iTunes laufen lassen, nachdem die Akkuwarnung erschien. Bei 0 Minuten ist das MBP dann noch gut und gerne 20 min. weitergelaufen. Danach ist es ganz ausgegangen. Ich hab es nach einer Stunde wieder an’s Netz gestöpselt. Daraufhin zeigte Coconut -1mAh Ladung und 1:30 Ladezeit an. Bei der Kapazität bin nich derzeit wieder auf 82% hochgerutscht.
Ein paar Tage gebe ich dem Akku noch, in denen er es sich anders überlegen kann. Sonst geht’s zurück zu Onkel Steve! :mad:

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Mekki

Das gleiche Problem hatte ich mit meinem MBP C2D auch nach 2 Monaten.
3 Tage andauerndes Rekalibirieren hat nichts geholfen, der Anruf bei Apple stand kurz bevor.
Komischerweise muss das mein “Baby” gespürt haben – am nächsten Tag hatte ich wieder 5596 mAh.
Was ich gemacht habe? Ich habe KEINE Ahnung!!:-)

Cheers,
Mekki

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Tom

Ich habe auch das Problem :sad: Verdammt…

Wie läuft der Tausch? Neuer Akku kommt und ich schicke danach den alten zurück?:faint:

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ad

Jepp, genau. Rufe an unter 01805 009 433.
Seriennummer des Rechners und des Akkus parat halten, sowie deine Kreditkartennummer (als Sicherheitsleistung für den Fall, dass du den Akku nicht zurückschickst).

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wulf

und was machen die leute ohne kreditkarte? In Deutschland ist es ja nicht üblich eine zu besitzen…

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mds

Wieso sind Kreditkarten in Deutschland nicht üblich?

Angesichts der wirtschaftlichen Misere müssten Kreditkarten doch attraktiv sein… :->

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sulfidate

na das freut doch! schön das man sich so sicher ist bei apple :wink:

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Rafael

Ich denke auch, dass Kreditkarten völlig normal sind. Nicht unbedingt, weil man damit auf Kredit kaufen kann, sondern weil es einfach einfach ist :lol:

Außerdem hat man die Möglichkeit Software aus dem Ausland zu erwerben und das auch noch relativ unkompliziert. Als Apple-User stelle ich mir das Leben ohne Kreditkarte ganz schön schwer vor (wenn ich bestimmte Software benutze).

Zurück zum Thema: Es scheinen ziemlich viele von den Akku-Problemen betroffen zu sein, oder wie erklärt sich der Ansturm hier?

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