Switched Reloaded: Goodbye ThinkPad, Hello MacBook Air

Manches kann man schon so machen, dann isses aber Kacke. Zum Beispiel meinen, man müsse aus beruflichen Gründen auch privat Windows nutzen und sich dafür ein ThinkPad ordern. Schönes Gerät, keine Frage. Aber sexy ist anders und Spaß macht es auch nur bedingt, sich mit Windows rumzuschlagen.

MacBook Air

Mein zuletzt liebevoll gehegter Apfelrechner war zwar in den zarten Händen meiner Angetrauten noch immer in meiner indirekten Obhut, doch gerade dieser Umstand trieb mich vielleicht wieder in die Fänge dieser ominösen Apple-Sekte. Was heißt wieder? Eigentlich war ich ja nie weg.

Ursprünglich hatte ich ja vor, die Rückkehr mit einem gebrauchten MacBook Pro in Angriff zu nehmen, doch die Preise für einigermaßen aktuelle Modelle liegen schon im Bereich der MacBook Air Serie. Und genau darum ist es auch eins geworden – ein 13″ mit 8GB RAM und 128GB SSD. Ein feines Teil. Und es ist so schööööön….

MacBook Pro 15″ gesucht!

MacBook Pro

Du willst dein MacBook Pro 15″ loswerden? Es ist ein Unibody-Modell und noch tadellos in Schuss? Prima. Nehm ich. Wenn der Preis stimmt…

Angebote in die Kommentare oder über die üblichen Kanäle. Und bitte weitersagen. Danke!

Was Strava mit App.net, Bier und Bratwürsten zu tun hat…

Ihr habt es ja mitbekommen. Vom reinen Schreibtischtäter und Stubenhocker bin ich innerhalb des letzten halben Jahres zum Ironman mutiert. Naja, fast…

Zumindest verbringe ich nun einem dem Körper zuträgliche Zeit auf zwei rennenden Beinen. Das hat nicht nur einen merklichen Gewichtsverlust zur Folge, sondern auch einen Wandel meiner Hobbies. Das Bloggen und das Netzwerken kommt zu kurz, womit wir schon mal einen Teil des merkwürdigen Titels abgefrühstückt haben. Im Spätsommer des letzten Jahres propagierte ich nämlich noch den Verzicht auf Bratwürste, um mir die Jahresgebühr von App.net leisten zu können. Ganz so ernst gemeint war das natürlich nicht, aber irgendeine Ausrede braucht man ja immer. App.net ist im Grunde genommen eine feine Sache, nur wirklich genutzt habe ich den Dienst dann irgendwann doch nicht mehr. Und dafür war das Geld dann doch zu schade. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären.

Teures Hobby

Ok. Man(n) kann einfach so loslaufen. Kann man. Wirklich. Aber es macht mehr Spaß, wenn man den ein oder anderen Euro für gescheites Equipment opfert. Laufschuhe wären da ein gutes Beispiel. Ein Paar tut es nicht – man soll öfters mal wechseln, habe ich gelesen. Öfters definiere ich da rigoros. Ich habe mir also vier Paar angeschafft.

Dann wäre da ja noch die liebe Technik. Man kann ja bekanntlich mit einem GPS-fähigen Smartphone die Laufrunden tracken und anschließend mit einem Dienst seiner Wahl weiter ver(brat)wursten. Wer dieses Blog schon länger liest, weiß, dass es in meinem Fall mit einem iPhone sein wird. Das kann man schon so machen, aber dann isses halt nicht optimal.
Ich habe einige Zeit dafür RunKeeper auf meinem iPhone 5s genutzt. Im Prinzip ist das eine feine App, das Design ist gelungen, und sie tut was sie soll. Allerdings ist die deutsche Übersetzung für den Allerwertesten und die Weboberfläche hat auch ein paar Bugs, die mich gestört haben.

Hinzu kam, dass mich das Konstrukt »iPhone plus App« nicht zu 100% begeistern konnte, schon gar nicht im Sommer, wenn man möglichst wenig mitschleppen möchte. Was lag also näher, mich für eine Pulsuhr mit GPS-Funktion zu entscheiden? Schließlich muss die alte Pumpe überwacht werden, und zudem hat der kleine Ad dann wieder ein neues Spielzeug. Mein Wahl fiel auf eine Garmin Forerunner 220.

Garmin ForeRunner 220

Uhren bauen können sie bei Garmin, mit der Software Garmin Connect sind sie vom Charme her allerdings mindestens fünf Jahre zurück. Immerhin wird gerade an einer neuen Version gebastelt, auf das Ergebnis wollte ich jedoch nicht warten. Daher schaute ich mich nach Alternativen um und fand bei Hendrik das mir bisher unbekannte Strava.

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Projekt Halbmarathon – erster Zwischenstand

Am Ende des letzten Jahres habe ich zum gemeinschaftlichen Laufen aufgerufen. Mit mehr oder minder starkem Feedback. Ist nicht jedermanns Sache, sehe ich ein. Aber vielleicht spornt es an, wenn ich mal kurz von den letzten drei Monaten berichte.

Irgendwann Mitte Oktober zeigte die Waage bedrohliche 95 kg an – das bei einer Größe von 1,83 m. Den BMI dürft ihr nun selber ausrechnen. Ich verrate nur eins – zu fett. Die Konsequenz war klar: die 100 kg durften auf keinem Fall erreicht werden, also fing ich wieder mit dem Laufen an. Das klappte soweit ganz gut, innerhalb von zwei Wochen hatte ich schon 1,5 kg runter. Ich investierte diverse Euro in neue Laufschuhe, zeichnete mit RunKeeper meine Runden auf und nervte meine Facebook-Kontakte mit dem Posten meiner Läufe.

Man soll sich Ziele setzen, hatte ich irgendwo gelesen. Also meldete ich mich – waghalsiger Weise – für den Halbmarathon im Mai 2014 in Kassel an. Und das, obwohl ich bisher noch nicht mal die 10 km geknackt hatte. Außerdem definierte ich als Zielgewicht bis zum 1. Mai die 85 kg. Da man als Läufer sich meist auch automatisch gesünder ernährt, sollte das machbar sein.

Tschakka – Ziel erreicht!

Die Pfunde purzeln
Um es kurz zu machen: die Waage zeigte bereits heute die 85 kg an. Die Halbmarathon Distanz habe ich bereits dreimal hinter mir. Gestern bin ich zusammen mit Jens sogar 28 km durch die Landschaft getrabt. Insgesamt liege ich seit Beginn der RunKeeper-Aufzeichnung bei 411 km und 40.000 verbrannten Kalorien.

So. Falls ihr nun spontan die Laufschuhe schnürt – prima, Ziel erreicht!

Jemand Bock auf gute Vorsätze?

Zugegeben – noch sehe ich aus, wie eine Kegelrobbe auf Beinen. Grazil ist anders, und wenn mir im Wald der ein oder andere Läufer begegnet, der diese Leidenschaft schon länger als meine zweieinhalb Monate pflegt, schaue ich schon recht neidisch hinterher.

Laufen

Immerhin hat die Waage seit Beginn meines neuen Anflugs an Gesundheitswahn (manche nennen es auch Midlife-Crises) schon 7,5 kg weniger zu tragen. Hosen aus Zeiten jenseits der Fettleibigkeit passen wieder, und das Kinn nimmt langsam aber sicher wieder seine ursprüngliche Form an. Hört sich gut an, oder?

Warum ich das gerade jetzt schreibe? Naja – Silvester steht vor der Tür. Zeit für gute Vorsätze. Falls ihr also auch Bock habt und nicht mehr ständig vor dem Rechner kleben wollt, dann treffen wir uns am 4. Mai 2014 beim Kassel Marathon (keine Angst – ich laufe nur den halben). Bis dahin habt ihr noch genügend Zeit, euch vorzubereiten.

Deal or no deal? Wer ist dabei?