admartinator.de

“The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.” - STEVE JOBS, 1955 - 2011

CSS Versionierung in das WordPress Theme integrieren

Gerade in der Entstehungs- und Optimierungsphase eines Themes schraubt man gerne mal Stylesheet herum. Bis der Browser dann mal das aktuelle Machwerk anzeigt, vergehen gut und gerne ein bis zwei herzhafte Reloadversuche. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich nervt so etwas – wohl wissend der Gefahr, dass die Besucher womöglich auch eine veraltete Version des Outfits zu sehen bekommen.

Dagegen gibt’s zwar nichts von Ratiopharm, wohl aber etwas aus der Trickkiste. Mit einer Versionierung des Stylesheets in der Form von ?ver=N verhindert man, dass die alte Version aus dem Cache geladen wird. So etwas kann man von Hand einfügen – man muss es aber nicht. Geht auch automatisch – wie von Geisterhand…

In die functions.php des Themes fügt man folgende Zeilen ein:

function fileVersion($filename)
{
    // get the absolute path to the file
    $pathToFile = TEMPLATEPATH.'/'.$filename;
    //check if the file exists
    if (file_exists($pathToFile))
    {
        // return the time the file was last modified
        echo filemtime($pathToFile);
    }
    else
    {
        // let them know the file wasn't found
        echo 'FileNotFound';
    }
}

Anschließend entfernt man in der header.php den Aufruf des Stylesheets und fügt stattdessen jene Zeile ein:

<link rel="stylesheet" type="text/css" media="all" href="<?php bloginfo( 'stylesheet_url' ); ?>?v=<?php fileVersion('style.css'); ?>" />

Sollte euer Stylesheet einen anderen Namen als style.css haben, müsst ihr das selbstredend entsprechend ändern. Das war’s. Nun sollten alle Anpassungen am Theme sofort sichtbar sein.

Und falls ihr meint, ich habe mir das selbst ausgedacht – nein, habe ich hier gefunden und für euch blumig verpackt.

Frickeln unter der Haube…

Wenn die Haut gestrafft ist, geht es an die Innereien. Hä, spinnt der? Ja, kann sein. Beschreibt aber gut, wie es gerade in Sachen Basteleien am Blog bestellt ist. Zur Erklärung sei gesagt, dass ich mit dem derzeitigen Outfit mehr als zufrieden bin. Sonst schaue ich stundenlang in den Spiegel, jetzt ergötze ich mich an dem genialen Design, welches mir schon 2007 feuchte Träume bereitet hat.

Zurück zum Thema. Wenn ich ja was mag, dann ist es Support. Sei ist in der Form, die ich letztens bekommen habe oder aber gestern von Sergej, der mir spontan für das Setup eine angepasste Version seines Plugins wpSEO geklöppelt hat. Und zwars™ ging es darum, dass meine leidige Bastelei im Setup mit Konstellation Eltern-/Kindseiten bei der Vergabe des Title-Tags eine Anpassung erforderte. Normalerweise wird der Titel der Seite vor den Titel des Blogs gesetzt. Ich wollte als Extrawurst aber noch den Titel der Elternseite dazwischen. Ihr ahnt es – der gute Junge hat’s spontan umgesetzt und wird diese Anregung – wenn ich das richtig verstanden habe – in die nächste Version des Plugins mit einfließen lassen. Sicher als ad-Funktion.

What’s next?

Derzeit versuche ich – und wenn ich versuche schreibe, dann meine ich das – die Geschwindigkeit meines Blogs zu optimieren. Stichwort Google Page Speed und YSlow. Wenn ihr da gute Tipps habt, wie man da den Highscore knacken kann – immer her damit. Womit ich allerdings ständig auf die Nase falle, sind sämtliche Cache-Plugins. Die funktionieren nur so lange gut, bis die Kommentare außer acht gelassen werden. Entweder erscheint ein aktueller Kommentar nicht unmittelbar oder die Formulardaten des Vorgängers werden übernommen. Alles doof. Ideen?

Die unfassbare Story meines Gravatars

Der Nasendackel verwurstet derzeit ja die Gravatare seiner Leser. Ziemlich lustige Sache, besonders die Interpretation des Exemplars von Herrn Puzich. Bei der Gelegenheit gebe ich ein mal ein lang gehütetes Geheimnis preis. Ihr ahnt nämlich nicht, wie oft ich schon gefragt wurde, wie der Rest meines Gesichts aussieht. Zudem erfahrt ihr hier und jetzt, wie mein Gravatar entstanden ist.

Als Fan des legendären Streifens Bang Boom Bang bin ich irgendwann mal auf die Idee gekommen, mich in die Fahndungsfotos einzureihen, die auf dem Cover der DVD abgebildet sind. Das Ergebnis seht ihr oben. Ich in Reih und Glied mit Kalle, Keek & Co. – grandios ist noch kein passender Ausdruck, oder?

Genau dieses Machwerk sollte fortan das Gravatar sein, mit dem ich meinen Wiedererkennungswert ins unermessliche steigern wollte. Blöderweise waren die meisten Foren und Blogs so restriktiv, dass sie die Größe der (Gr)Avatare so einschränkten, dass man den Gag des Bildes nicht erkennen konnte. Mein Plan, auf diese Art und Weise die digitale Welt zu erobern, war somit hinfällig.

Meine leidige Begabung und die mäßige Kenntnis der Bedienung von Photoshop wurden also erneut auf die Probe gestellt. Geschickter Weise konzentrierte ich mich also auf den Bereich meines Antlitzes, der mir am wenigsten unvorteilhaft vorkam.

Zwei Vorteile ergaben sich unmittelbar – ich musste keine Falten wegretuschieren, und bei jener gemäßigten Version war die Gefahr geringer, dass die Leser vor Schreck das Weite suchen. Da ich mich zwischenzeitlich – das Bild ist von 2004 – kaum verändert habe, also optisch, ziert es noch immer meinen Weg durch das Netz. Egal wo ihr mich antrefft – der ad ist nur echt mit diesem Gravatar.

Habt ihr auch so spektakuläre und spannende Stories zu eurem Gravatar zu bieten? Dann lasst mal hören!

Colophon

ad |æd| infml admartinator - SocialMedia Junkie, Tech Blogger, WordPress Freak, Apple Evangelist & Founder of apfelquak. [...]

Syndicate

1. Februar 2012
Web

22 Comments

Bist du onlinesüchtig?

Nicht nur, dass man ständig vor dem Rechner hockt - nein, auch das Smartphone ist immer griffbereit. Und seitdem es an allen Ecken und Enden pusht, ist man nicht mal 15 Minuten ungestört, sondern angehalten, Mails, Tweets und Facebook-Nachrichten sofort zu beantworten oder zumindest mal einen Blick darauf zu werfen. Man könnte ja etwas verpassen. Ach? Ihr fühlt euch angesprochen? Ja siehste, dann seid ihr wohl genauso onlinesüchtig wie ich und hunderttausende andere Mitbürger. Und jetzt mal ehrlich - ist das ...
31. Januar 2012
Das Setup

9 Comments

RSS Feed für das Setup

Nur noch mal kurz zum Thema Setup - auch wenn euch die vielen Beiträge zu dem Thema vielleicht schon auf den Zeiger gehen, aber im Zuge der Umbauarbeiten hat mich Rafael mit seinem Tweet auf die Möglichkeit hingewiesen, dass man mit ein wenig Schraubberei endlich einen eigenen RSS Feed für das Setup realsisieren könnte. Ihr ahnt es - der arme Junge musste selber coden. Hat er gemacht. Hat er sogar sehr gut gemacht. Danke dafür. Falls ihr es noch nicht getan ...
30. Januar 2012
Das Setup, WordPress

16 Comments

HowTo: Child Pages mit Artikelbild auflisten

Wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann ist es die Hilfsbereitschaft unter uns Bloggern. Finde ich immer wieder faszinierend, wie man zusammen ans Ziel kommt. Mein Problem, eine Übersichtsseite für das Setup so zu bauen, dass deren Darstellung automatisch erfolgt, wurde innerhalb kürzester Zeit gelöst. Ehrensache, dass ich die Lösung mit euch teile. Vielleicht kann das ja jemand mal gebrauchen. Das Projekt bestand aus mehreren Teilaufgaben. Fangen wir mit dem kniffeligsten Part an. Child Pages auflisten, mit Bild Ziel war, das erste ...
28. Januar 2012
Das Setup, WordPress

36 Comments

Das Setup – Hilfe gesucht. WordPress-Freaks vor!

Meine Kenntnisse in WordPress sind zwar nicht schlecht, reichen aber nicht für die Lösung eines Problems, welches aber sicherlich lösbar sein sollte. Denke ich mal... Es geht um die Übersichtsseite vom Setup, welche momentan noch in Handarbeit erstellt wird. Bei der Anzahl von Teilnehmern macht das aber langsam keinen Spaß mehr, zumal ich die Seitenumbrüche ebenfalls von Hand einbaue. Folgende Features wünsche ich mir... Eine Seitenvorlage, die einen Loop beinhaltet, der die neuesten 20 Beiträge darstellt. Zum besseren Verständnis: Das Setup ist ...
27. Januar 2012
WordPress

15 Comments

Rotating Blogroll im Eigenbau

Da Blogs fast out sind, gilt das dementsprechend auch für die gute, alte Blogroll. Mir egal, denn ihr wisst ja - retro und so. Möchte man, sozial wie man ist, auf eine derartige Vernetzung untereinander zurückgreifen, empfiehlt es sich, bei einer zunehmender Befüllung solch einer Linksammlung deren Darstellung zu begrenzen. Ich mache das, in dem ich eine zufällige Auswahl von 20 Links anzeigen lasse. Bis eben nutzte ich dafür das Plugin Better Blogroll. Beim Stöbern im Code von 2007 finde ich ...