Das Setup ist nun knapp ein Monat online – Zeit für ein kleines Review. Mittlerweile haben wir lesen können, was 46 Nerds auf die vier Fragen geantwortet haben. Der Begriff Nerd scheint allerdings ziemlich abschreckend auf die Damenwelt zu sein. Lediglich zwei weibliche Wesen konnten sich bisher dafür begeistern, unter dieser Titulierung mit dabei zu sein. Könnte gut sein, dass diese Wortwahl ein Fehler war, aber ich habe mich am Original orientiert, und da klappt das merkwürdigerweise ja auch mit den Mädels.
Mit der Resonanz kann ich allerdings sehr zufrieden sein. Das Feedback war durchgehend positiv, die Zugriffszahlen sind sehr passabel. Erst recht wenn man bedenkt, dass dieses Blog Ende Januar erst wieder auf der Bildfläche erschienen ist. Wenn Semmelstatz nicht lügt, dann hat in den letzten 14 Tagen allein der Überblick des Setups 12743 Hits gehabt.
Wer dabei sein möchte, führt sich einfach mal den initiierenden Beitrag zu Gemüte. Nicht nur ich würde mich freuen…

Jahrelang habe ich versucht davon wegzukommen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, es in die Tat umzusetzen. Apple soll für MobileMe keine Kröten mehr von mir bekommen. Warum auch? Schließlich offeriert Evil-Google nahezu all die Dienste für lau, wenn man mal von der Preisgabe seiner Daten absieht – aber wer garantiert einem, dass sie bei Apple besser aufgehoben sind?
Über den Fortlauf des Projektes werde ich euch hier im Blog auf dem Laufenden halten. Jetzt heißt es erst einmal Abschied nehmen von Mail.app und Anfreunden mit Mailplane. Sehr easy ist schon mal die Synchronisiererei mit dem iPhone, die klappt hervorragend. Adressen sind abgeglichen, jetzt fehlen nur noch die Kalender.
Von dem absoluten Totschlagargument erzähle ich euch dann Anfang des nächsten Monats. In der Zwischenzeit könnt ihr mir ja schon mal von euren Erfahrungen bei solch einem Umstieg berichten – sofern ihr sie denn habt oder jemand kennt, der jemanden kennt…
Wir haben hier ja schon öfters darüber philosophiert, dass Apple User Wert auf Äußerlichkeiten legen. Nicht nur auf die des Rechners, sondern auch auf dessen Software. Man hat es halt gerne schön, sonst könnte man seinen Rechner ja auch beim Discounter um die Ecke kaufen und bei der Software rein auf Funktion achten. Eine gar grausame Vorstellung, oder?
Bei David Hellmanns neuesten Beitrag iPhone vs. Android – Warum vergleichen immer alle die Hardware? sehe ich da Parallelen hinsichtlich der Software auf dem iPhone. Sind gerade die vielen hübschen Apps der wahre Erfolg des Telefons? Ist es gar nicht der iPhone-Killer, der bislang fehlt, sondern sind es eher die Killer Apps, die den Mitbewerbern den Erfolg streitig machen? Wenn ich mir die Kommentare in diesem Beitrag so anschaue und daran denke, wie viel Freude ich an meinen Lieblingsapps habe, könnte da etwas dran sein. Was meint ihr?

Ich mime ja äußerst ungern den Kärcher für virenverseuchte Windows-Rechner, aber in dem Fall hat es mich dann doch interessiert, was da von statten geht. Dem geplagten Nutzer und mir präsentiert sich ein suspekter Zugang zu seinem Konto bei der Deutschen Bank. Nach Eingabe der korrekten Login-Daten werden 20 TANs angefordert, da angeblich der Zugang aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Erster Gedanke: Na, klar – Fakeseite. Komischerweise zeigt aber die Adresszeile eine URL der Deutschen Bank an, allerdings nicht zertifiziert. Nachdem ich die ganze Prozedur mit dem Firefox ausprobiert hatte und dort alles normal funktionierte, war klar, dass da ein Trojaner am Werk ist. Eine beherzte Suchanfrage bestätigt meine Vermutung.
Eine Firewall, automatische Updates sowie ein aktueller Virenscanner nebst ebenso frischer Signaturen haben das Drama nicht verhindern können. Mit dem Internet Explorer surfen ist eben gefährlich. Wenigstens hat die Kiste Recovery-CDs, mit denen man den Rechner in den Auslieferungszustand versetzen kann. Grmpf…
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich froh bin, MacUser zu sein?