Mehr habe ich zum Thema iOS 7 nicht zu sagen.
Angriffe auf WordPress-Blogs
Eigentlich ist es nichts Neues. WordPress-Blogs werden immer häufiger Ziel von Brute-Force-Angriffen. Nutzt man ein unsicheres Kennwort und zudem noch den vorgegebenen Namen des Admins, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Blog gehackt ist. Aktuell sind die Server mehrerer Hoster von einer Angriffswelle betroffen.
Ich bleibe da recht locker, denn ich nutze seit ewigen Zeiten das Plugin Limit Login Attempts, welches die IP des Angreifers nach einer definierten Anzahl ungültiger Anmeldeversuche sperrt. Falls ihr noch ungeschützt seit (nein, damit meine ich keine Kondome) – spätestens jetzt solltet ihr handeln!
Meins, wie es synced und lacht…
Boah – zugegeben, der Titel ist schlecht. Sehr schlecht sogar. Dafür ist das Thema aber gerade der »next hot shit« (wo wir gerade bei Anglizismen sind). Doch der Reihe nach…
Seitdem Google bei mir nach und nach in Ungnade fällt, mache ich mir Gedanken, wie ich mich von der Datenkrake lösen kann. Mit dem Abschalten der FeedBurner APIs konnte ich ja noch ganz gut leben. Was sich die Herrschaften aber dabei gedacht haben, uns den Google Reader zu nehmen, weiß ich immer noch nicht so genau. Ist mir inzwischen aber auch egal, da ich Fever° dank dem Anlegen eines Cronjobs Feuer unter dem Thermometer gemacht hab. Wenn schon Fieber, dann richtig.
So weit, so gut. Hätten wir also den unkritischen Part abgehandelt und auf den eigenen Webspace verlagert. Doch wo wir gerade dabei sind – was ist mit den eher brisanten Daten, die wir auf amerikanischen Servern lagern? Brisant im Sinne von datenschutzrechtlich relevant oder so privat, dass es niemanden etwas angeht.
Privacy vs. Bequemlichkeit
Dass man auf ADN interessante Diskussionen führen kann, sagte ich ja bereits. Nein? Ok, dann hole ich das mal eben nach: man kann auf ADN interessante Diskussionen führen. [Ich frage mich gerade selber, ob ich heute einen Clown gefrühstückt habe.]
So, jetzt zu der Diskussion. Wer sie gestartet hat, ist grundsätzlich erstmal egal, schon allein aus dem Grund, weil ich es nicht mehr genau weiß. Es ging um das Thema »eigene Cloud« – in diesem Fall mit Hilfe von ownCloud, einer OpenSource Software, die man auf seinem NAS oder auch Webspace betreiben kann und als Alternative oder Ergänzung zu DropBox und Co. daher kommt. Als i-Tüpfelchen kann man damit auch Termine und Kontakte syncen. Ihr merkt – so langsam macht der bescheuerte Titel einen Sinn.
Alles, was man selber hostet, macht Arbeit. Arbeit, die aus Installation und Pflege der Software besteht. Allein ownCloud hat in den ersten Tagen des Aprils drei Updates bekommen, wovon zwei derartig Grütze waren, dass die Installation zerschossen wurde. Wer will sowas? Das fragt sich auch Malte in seinem Beitrag, der Zeitaufwand, Kosten und Datensicherheit in die Waagschale schmeißt.
Ok, der Zeitaufwand hält sich bei der Installation einer ownCloud in Grenzen. Das dauert nicht länger, als das Installieren eines WordPress-Blogs. Wer natürlich eher der Tumblr- oder WordPress.com-Typ ist und für Webhosting keinen müden Euro opfern möchte, hat für derartige Experimente eh nur ein Schulterzucken übrig. Das Thema Datensicherheit ist selbstredend ein Argument. ownCloud benötigt beispielsweise ein SSL-Zertifikat und beherrscht in der derzeitigen Version keine serverseitige Verschlüsselung. Wer mit diesen Bergriffen nichts anfangen kann – macht nichts. Aber bitte installiert dann kein ownCloud. Zumindest nicht selber.
Kommen wir aber noch mal auf das Stichwort Privacy bzw. den Datenschutz zurück. So schön einfach DropBox und GMail auch sind – das Zeug (oh, sorry – eure Daten) liegt irgendwo im Amerika auf einem Server und unterliegt folglich der dortigen Gesetzgebung. Jetzt kann man natürlich sagen: Ist mir doch egal, ob das FBI den Zugriff auf die Daten hat oder das BKA. Ja, ist es auch. Ausserdem habe ich ja nichts zu verbergen. Doch – habt ihr. Eure Privatsphäre. Und wenn ihr geschäftliche Daten in der Cloud ablegt, kommt der rechtliche Aspekt hinzu, aber das mal nur so nebenbei.
Wohin sich das alles auch entwickelt – ich für meinen Teil bin sensibilisiert, nehme nach und nach Abschied von Google und hoste meine Dienste, die ich wirklich benötige, in Zukunft auf meinem eigenen Webspace in Deutschland. Auch wenn es ein paar Euro mehr und etwas Arbeit kostet. Es macht Spaß und beruhigt ungemein. Und eines Tages kann der Zuckerberg mich auch noch kreuzweise…
Über den Fortgang des Projekts halte ich euch auf dem Laufenden. Für heute reicht’s erst mal.
Eine Woche App.net – ein kurzes Fazit
Irgendwann in den 90ern war ich mal auf einer Veranstaltung des CCC. Frauenanteil dort gefühlt unter 1%, Gesprächsthemen jenseits von Bits und Bytes waren offensichtlich tabu.
Nach einer Woche App.net kam mir das erneut in den Sinn. #Fussball, #Tatort, #SdR – das, was auf Twitter am Wochenende Trending Topic ist, hat im elitären Internet-Zirkel nichts verloren. Und das ist eigentlich auch gut so, deshalb hoffe ich, dass der Verfasser des zuvor verlinkten Beitrages mit seiner Einschätzung falsch liegt. Bei mir wächst nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Erkenntnis, dass App.net viel mehr ist, als nur ein Twitter-Klon, wie einst identi.ca. Somit besteht auch keine Veranlassung, meinen Twitter-Account zu löschen.
Ich habe mich nach kurzer Zeit entschlossen, auf die ein oder andere Bratwurst zu verzichten und statt dessen ein paar Euro in das Projekt zu investieren. Warum eigentlich? Naja, ich zitiere mal den genialen Ball- und Wortakrobaten Andi Möller: “Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.” Das lag schon allein daran, weil ich dort die ganzen alten Hasen aus der Anfangszeit meiner Bloggerei wiedergefunden habe. Ähnlich wie ein Klassentreffen, nur mit dem Unterschied, dass ich die Leute diesmal leiden kann. (Falls jemand aus meiner alten Klasse hier mitliest – hey, dich meine ich nicht!)
Zum Zeitpunkt meiner Anmeldung hatte App.net genau 55608 User. Das ist erschreckend wenig, finde ich. Vielleicht können wir gemeinsam etwas dagegen tun und ein wenig die Werbetrommel rühren sowie Einladungen verteilen. Fünf davon habe ich. Wer will?
Mach den Schrott flott – PowerBook G4 Titanium

Schlappe 23,47 EUR. Da kann man nicht viel falsch machen, habe ich mir nach dem Ende der ebay-Auktion gedacht. Ein defektes PowerBook G4 400 Titanium, welches nicht mehr booten will. Das ist primär erst mal doof. Im Gegensatz dazu: Bis auf ein paar abgeschabte Kanten noch absolut top, und die Scharniere sind nicht gebrochen, was selten sein soll – habe ich gehört. 1GB RAM, 100GB HardDisk, AirPort-Karte. Nicht übel also.
Ich mache es kurz: Läuft. Okay, es hätte auch das Logicboard sein können, aber in der Regel starten die ollen Dinger nicht mehr, wenn die Pufferbatterie leer ist. Und so war es dann auch. Willkommen in meiner Sammlung, alter Geselle.
Was Bratwürste mit Google Reader zu tun haben…
So sehr mir das Konzept von Fever° auch gefällt, desto weniger bin ich von der Geschwindigkeit der Software begeistert. Die ist ähnlich träge, wie ich mich derzeit fühle – Rüsselseuche sei Dank. Während ich meine Erkältung in ein paar Tagen hoffentlich wieder los bin, dümpelt Fever° wohl noch länger auf dem derzeitigen Entwicklungsstand herum, da Shaun Inman derzeit lieber an Retro Games rumbastelt.
Als weitere Alternative steht ja Feedly derzeit hoch im Kurs. Habe ich mir angeschaut und es vorerst dabei belassen. Vielleicht komme ich später noch mal darauf zurück, falls ich nichts besseres finde.
Kommen wir nun zur Bratwurst. Vielleicht erinnert ihr euch. Die Grillsaison hat noch nicht angefangen und schon erwäge ich den Verzicht auf das ein oder andere Würstchen. Warum? Vielleicht werde ich doch ein paar Euro in App.net investieren, denn das hier liest sich wirklich interessant:
How App.net could be helpful to next generation RSS readers →
Wie ich das so einschätze, hat man da mit Hilfe der App.net API eher etwas Brauchbares gezaubert, als dass der Herr Inman Fever° entstaubt und Google den Reader geschlossen hat. Oder was meint ihr?
Apropos – ich bräuchte dann mal eine Einladung zu App.net.
Danke @msslovi0. Nicht mal zwei Minuten nach dem Abschicken des Beitrages bin ich drin. Wahnsinn.
W3 Total Cache vs. Cachify
W3 Total Cache bringt mich noch zur Weißglut. Jetzt hat mir dieses Plugin schon zum wiederholten Male das komplette Backend blockiert. Auch bei Absenden von Kommentaren legt das Caching-Tool das ganze Blog lahm. Also genau das Gegenteil dessen, wofür es eigentlich gedacht war. Bis zur Version 0.9.2.5 lief noch alles prima, doch danach war nur noch der Wurm drin. Jetzt fragt ihr vielleicht, wieso ich nicht bei der alten Version bleibe – da sage ich nur: Toyota – die Sicherheit, die Sicherheit…
Wie gut, dass es Sergej Müller gibt. Der hat ja so ziemlich für jeden Einsatzzweck etwas parat. Unser MacGyver der WordPress-Szene geht hier mit Cachify ins Rennen. Hatte ich früher schon mal getestet, nur da hat es mit den Formularfeldern nicht so recht funktioniert. Mittlerweile gibt es die Funktion “Kein Cache für eingeloggte bzw. kommentierende Nutzer”, von der ich mir erhoffe, dass sie die Einträge vorheriger Kommentare nicht an den nächsten Besucher weitergibt. Das scheint zu funktionieren. Falls nicht, so sagt doch bitte mal Bescheid. Danke.
Google Reader macht dicht. Na endlich…

…macht die seit Jahren auf meinem Webspace rumgammelnde Fever°-Installation einen Sinn.
Nicht dass ich jetzt unbedingt froh über die Nachricht bin, dass Google den Reader am 1. Juli 2013 ausknipst. Im Gegenteil – die Entscheidung finde ich Blödsinn. Aber sicher meinen Sergey & Larry schon länger, dass Feeds tot sind. Google+ ist ja eh voll hipp, was will man da mit dem alten Scheiß aus dem letzten Jahrzehnt? Nun ja – wahrscheinlich bin ich eh zu alt um das alles zu verstehen.
Wie dem auch sei – dass der gute Shaun Inman durch das Ableben von Google Reader sein dezent angestaubtes Fever° noch mal wie warme, frische Semmeln verhökern kann, hätte er sicher auch nicht gedacht, wetten?
Stuffle das mal – einen iPod für den Martin

Da meine Leser ja überwiegend netzaffin sind, muss ich ja über den mobilen Flohmarkt Stuffle nicht mehr viel erzählen, oder? Immerhin haben die Jungs und Mädels mit ihrer Idee und deren Umsetzung schon ganz schön viele Preise einstreichen können.
Nur noch mal in Stichworten die Idee, falls ihr wirklich noch nichts davon gehört habt: iPhone nehmen, Stuffle-App starten, Artikel fotografieren, kurzen Text und Preisvorstellung dazu – fertig & hochladen. Die Geoinfos werden dabei automatisch übermittelt, in den sozialen Netzwerke dürft ihr es optional auch noch verbreiten.
Stöbern in den Angeboten geht ähnlich einfach. Sortiert wird nach Nähe des Anbieters.
Und genau jetzt kommen wir zu meinen eigenen Erfahrungen mit Stuffle, denn da wären wir bei meinem Problem. Ich komme ja vom Dorf. Die Ortsgrenze von Kassel ist zwar nur wenige Meter entfernt, aber die Stadt in der Mitte Deutschlands stellt sich ja doch eher als Provinz dar. Hier sieht man Menschen noch mit Tastentelefonen durch die Gegend rennen. Wirklich!
Dieser Umstand kommt der Auswahl an Artikeln, die ich hier im Umkreis habe, nicht gerade förderlich zu Gute. Ein paar Schwangerschaftshosen, Wickeltische, abgefahrene Winterreifen und eine fast vollständige Konsalik Taschenbuchsammlung – nicht wirklich das, was ich brauche.
Und dann passierte es: das Team von Stuffle verschickt ja in schöner Regelmäßigkeit seine Highlights der Woche. Und was finde ich da? Rrrrrichtig – das oben abgebildete Angebot.
Ein iPod der 3. Generation (fälschlicher Weise als 2. Generation tituliert) für sage und schreibe 20 EUR. Dummerweise nicht gerade um die Ecke, sondern in Luxemburg. Egal, meine Schnäppchengier macht vor sowas nicht halt. Schließlich kann man ja innerhalb der App mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen. Kurze Zeit später hatte selbiger sein Geld nebst Versandkosten auf seinem Paypal-Konto und ich meinen iPod in den Händen. Sieht aus wie neu – wurde wahrscheinlich nur in einer Hülle genutzt. Super Sache!

Fazit
Stuffle macht Spaß, und wenn das Einkaufen immer so prima klappt, freue ich mich auf weitere Geschäfte. Ich selbst habe auch zwei Artikel online, aber ihr wisst schon – Dorf und so. Vielleicht wird das hier bei uns besser, wenn die Android Version veröffentlicht wird und die Anzahl der installierten Apps so doch etwas gesteigert wird. We’ll see.
Habt ihr bereits mit Stuffle rumgestullfelt? Erzählt mal…
Link gegen Mac – PowerMac G4 450

So langsam ist der Zeitpunkt erreicht, wo ich mir ernsthaft Gedanken machen muss, wie ich all die Schätze noch unterbringen kann, die ich durch die Aktion Link gegen Mac erhalten habe. Mobile Macs machen da ja weniger Probleme. Die kann man prima im Bücherregal horten. Bei PowerMacs sieht es da schon anders aus. Hier stehen mittlerweile vier an der Zahl herum. Bei diesem schönen G4 450 von René Sucker konnte ich aber wirklich nicht nein sagen.

Der Rechner sieht noch fast aus wie neu, und wenn dieser miese, kleine Lüfter auf der Grafikkarte nicht so lautstark auf sein Alter hinweisen würde, könnte man mit dem Gerät sogar noch gut arbeiten.
Ein cooles Detail dieser Reihe ist übrigens das Zip 100 Drive, für das ich sogar noch Disks im Schrank liegen hatte. Kennt ihr das auch noch? Wahnsinn – 100 MB. Da lachen wir heute drüber, aber damals™ war das ein Wort.