Ich kann mich noch gut an mein erstes Buch von O’Reilly erinnern. Auf einer AIX-Schulung haben wir damals UNIX System Administration von Æleen Frisch ausgehändigt bekommen. Das Buch mit dem Gürteltier ist ein absoluter Klassiker, und ich habe es damals auf der Heimfahrt von der Schulung während der Zugfahrt nahezu verschlungen. Seitdem sind mir die Bücher aus diesem Verlag hoch und heilig, man kann sie sozusagen blind kaufen, ohne ein großes Risiko einzugehen.

Wie ihr sicher gelesen habt, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit dem Thema Virtualisierung. Da kommt es natürlich sehr gelegen, dass mir der O’Reilly Verlag freundlicherweise das Praxishandbuch VMware vSphere 5 von Ralph Göpel als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Danke noch mal dafür.

Der Autor ist nicht nur VMware Certified Professional, sondern weiß auch, von was er schreibt – so der erste Eindruck beim Lesen des Buches. Da komme ich mir als bisheriger Hobby-Virtualisierer, der mal seinen Mac mit Parallels und VMware Fusion gequält hat, schon so vor, als hätte ich gehörigen Nachholbedarf. Ok, alte NT-Maschinen habe ich auch schon auf einen VMware Server migriert, aber damit es auch schon auf. Zumindest hätte mein Wissen nicht dazu gereicht, um eine ordentliche vSphere-Installation auf die Beine zu stellen. Das hat bei uns in der Firma ein Dienstleister übernommen. Dank des Buches wusste ich zumindest so ungefähr, was der da anstellt. Das ist doch schon mal was.

Aber auch wenn ich den Einrichtungspart nun elegant umschifft habe, bin ich mir sicher, dass das Buch im Alltagseinsatz ziemlich hilfreich sein wird. Wenn man so allein vor dem schwarzen Klotz f.k.a. Server steht, ist es schon beruhigend zu wissen, dass man mal wo nachschlagen kann, wenn man Fragezeichen auf der Stirn stehen hat. Google ist auch nicht immer das Wahre, bei komplexen Themen, wie diesem schon gar nicht. Und ewig den Dienstleister anrufen, wenn es mal hakt, kann auch nicht auf Dauer die Lösung sein. Selbiger hat übrigens auch mal einen Blick in das Buch geworfen, als es um die Konfiguration der physischen NICs ging und das Werk für sehr gut befunden.

Um mal wieder auf meine Vorliebe nach O’Reilly Büchern zurückzukommen – dem Buch fehlt inhaltlich und qualitativ nichts. Es behandelt zuerst ein wenig graue Theorie, erklärt dann die Bestandteile von vSphere, den Hypervisor und die Erstellung virtueller Maschinen. Weiter geht’s mit der Konfiguration des ESXi Servers und des Netzwerks sowie der Storages. Mein Lieblingsfeature der Virtualisierung, die Snapshots, kommen auch nicht zu kurz. Snapshots sind so ziemlich die genialste Erfindung, seit Bits aneinander gereiht werden. Endlich kann ich ohne Panikattacken am Server rumkonfigurieren. Wenn’s nicht klappt, muss der letzte funktionierende Snapshot herhalten. Hach…

Das nächste Thema, die Kommandozeile – um die ich aber erst mal einen großen Bogen machen werde, solange es alles läuft, wie es derzeit der Fall ist. Weiterer Lesestoff, der für mich interessant ist, behandelt den vCenter Server, die Arbeit mit dem Converter sowie die Datensicherung und -wiederherstellung. Für Letzteres nutzen wir Veeam. Auch das Produkt wird erwähnt, aber leider nicht näher behandelt. Man kann nicht alles haben. Insgesamt aber ein gewohnt sehr gutes Buch, wie ich es von diesem Verlag gewöhnt bin. Wäre das hier eine Amazon-Kritik, würde ich fünf Sterne geben.

Als Nächstes darf ich mich in Exchange Server 2010 einarbeiten. Dummerweise hat der O’Reilly-Verlag da nichts im Angebot…

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So leid es mir ja auch tut, aber momentan kann ich meinem Ruf als Mac-Blogger nicht wirklich gerecht werden. Beruflich beschäftige ich mich gerade intensiv mit so Dingen wie Windows Server 2008 R2 und Exchange Server 2010, und ich muss gestehen, dass es mir Spaß macht. Eeeeeeek!

Ok, zugegeben – ein wenig “schmutzig” fühle ich mich schon, wenn ich jetzt auf meinen Schreibtisch schaue. Das dunkle und finstere ThinkPad nebst DELL Monitor sieht schon arg böse aus neben dem elfengleichen MacBook Air, der unschuldigen und weißen Magic Mouse und dem winzig kleinen Wireless Keyboard. Aber solange sich das Zeugs nicht untereinander mit Laserschwertern bekämpft und das ThinkPad zu allem Überfluss nicht auch noch anfängt zu röcheln, kann ich noch gelassen bleiben. Ich hoffe, ihr bleibt es auch…

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Da schlägt doch das Herz eines jeden Admins höher, wenn die Auspackzeremonie sich über Kartons erstreckt, die auf drei Europaletten verteilt sind. Ok, kein Apple Logo drauf – dafür aber alles, was zu einem richtigen Abenteuerspielplatz gehört. Mehrere Server auf denen noch viel mehr Server virtualisiert werden, Firewalls, Switches mit kilometerweise Kabel – dazu noch die berühmt berüchtigte Software aus Redmond.

Gerade die die Virtualisierung ist ein spannendes Thema, passend dazu und total zufällig habe ich hier vom O’Reilly Verlag das Praxishandbuch VMware vSphere 5 liegen, welches mir bei dem Projekt eine große Hilfe ist. Sobald ich Luft hab – das kann noch ein paar Tage dauern, schreib ich noch mal was zu dem Thema und dem Buch. Mal etwas anderes, als das, was es sonst hier zu lesen gibt…

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Frank Bültge ist nicht nur eine irgendeine Institution. Er ist vielmehr die Deutsche Bundesbank der hiesigen WordPress-Szene. Kein Wunder also, dass ich seit jeher auf sein Know-how vertraue. Sein Blog dient schon immer als eines der ersten Anlaufstellen, wenn es um Fragen zu Plugins, Themes und der gesamten Materie rings um WordPress geht. So bildet Frank einen weiteren Baustein in der Reihe Inspired by – neben dem Nasendackel*, der sozusagen die eierlegende Wollmilchsau darstellt und Manuela, die den Bereich Webdesign vertritt, ist Frank der Vertreter in Sachen Technik unter der Haube.

Ganz nebenbei habe ich in der nun schon langen Zeit, in der ich ihn auf Schritt und Tritt im Netz “verfolge”, feststellen können, dass er ein ganz feiner Kerl ist. Wir hatten schon vor einiger Zeit uns vorgenommen, mal ein Treffen zu organisieren. Das müssen wir jetzt unbedingt mal in Angriff nehmen.

*Danke für die Grafik.

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Ich kaufe und verkaufe schon seit geraumer Zeit auf ebay keine Hardware mehr. Aus Gründen. Vielmehr versuche ich, meine gebrauchten Macs hier im Blog an den Mann oder die Frau zu bringen. Damit bin ich bisher bestens gefahren, und von den Käufern hat sich bis dato auch niemand beschwert. Ab und an interessiert sich auch ein Mac-begeisterter Kollege für meine Hardware aus Cupertino. Meinen ersten PowerMac G5 (der mit den Lüftern), mein PowerBook sowie mein erstes iPhone wanderten in seine Hände.

Was macht der gute Junge jetzt? Da verkauft er seinen 24″ iMac der ersten Intel Generation auf ebay, um sich kurz darauf an selber Stelle einen 27″ iMac zu ersteigern. Und wisst ihr was? Da hatte er einen richtigen Lauf – beides(!) ist voll in die Hose gegangen.

Der Käufer seines iMacs 24″ bemängelt eine defekte Festplatte, welche vor dem Versand noch in Ordnung war. Und wenn ich bemängeln sage, dann versteht der Käufer unter dieser Wortwahl etwas in der Art von «Ey, Alter. Ich mach dich platt. Ich weiß, wo dein Haus wohnt. Du Betrüger!»

Die Einigung in diesem Vorfall steht noch aus – es verspricht spannend zu werden. Nicht minder spannend, wie der Kauf des 27″ iMacs. Der nämlich weist die berühmt berüchtigten gelben Flecken auf dem Display auf. Sagte ich bereits, dass der Verkäufer behauptet, er wüsste davon nichts? Nein? Nun ja, seht selbst – kann man das übersehen?

Pikanter Weise sieht man sogar auf dem Bild im Angebot beim genauen Hinsehen auf dem Wallpaper von 10.6 die gleichen Schatten (habt Nachsicht, dass ich das hier nicht verlinken möchte – eine Einigung steht auch hier noch aus). Einziger Vorteil bei diesem Auktionsende: verbal geht es hier ein wenig gesitteter zu. Bis jetzt zumindest – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Gut, dass ich nur Zuschauer bin. Und ich hab noch nicht mal Eintritt zahlen müssen…

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Fast meine gesamte Bloggerzeit begleitet mich Christian Leu, das Urgestein aus der Schweiz. Sozusagen mein Pendant aus dem Alpenland. Wir haben viel gemeinsam, zum Beispiel auch den Faible für Statistiken. Vor ein paar Tagen beklagt sich der gute Junge, dass er einen Trend zu weniger Kommentaren in seinem Blog vernimmt. Interessant dabei ist folgende Aussage:

Die Reaktionen auf meine Blogbeiträge finden mittlerweile in verschiedenen Kanälen statt, was ich auch anprangere! Gerade die Ergänzung eines Beitrages sollte immer am Ursprung geschehen.

Zack. Und schon wieder haben wir etwas gemeinsam – genau das ist auch meine Meinung. Trend jedoch ist die Auslagerung der Diskussion in die sozialen Netzwerke, bis hin zur Abschaltung der Kommentarfunktion. Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit derartiger Maßnahmen hatten wir bereits, müssen wir nicht weiter führen. Ich untermauere den gegenläufigen Trend zu weniger Kommentaren mal mit der Statistik der durchschnittlichen Kommentare pro Beitrag bei mir im Blog.

Wie man sieht, pendelt sich das bei durchschnittlich 23 Kommentaren ein. Damit kann ich sehr glücklich sein. Genau genommen ist das auch der Grund, wieso ich mich immer noch am Bloggen erfreuen kann. Ohne Feedback wäre das eine ziemlich trockene Angelegenheit.

Falls ihr bei euch auch mal die Balkendiagramme mit Zahlen hinterlegen möchtet – Christian hat dafür folgendes MySQL Skript gebastelt:

SELECT YEAR( post_date ) , COUNT( ID ) , AVG( comment_count )
FROM `wp_posts`
WHERE post_status = 'publish'
AND comment_status = 'open'
GROUP BY YEAR( post_date )

Schreibt doch mal, wie bei Trend bei euch aussieht.

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